Cello Festival ¦ Dozenten ¦ Jaques Morelenbaum
Jaques Morelenbaum
Jaques Morelenbaum, dessen Vater als Geiger und Dirigent am Opernhaus von Rio de Janeiro arbeitete und dessen Mutter Klavierlehrerin war, verbrachte als Kind viel Zeit an der Arbeitsstätte seines Vaters. Im Alter von 12 Jahren begann er Cello zu spielen und studierte später selbst Musik in Brasilien und am New England Conservatory of Music. Seit seiner Kindheit hat Jaques Morelenbaum den Kontrast zwischen der Klassischen Musik, die seine Eltern pflegten, und den Klängen der südamerikanischen Popularmusik als Spannungsfeld erlebt, aus dem er seine Inspiration schöpfte. Seine Karriere begann er als Mitglied einer experimentellen Rockband, in die er auch das Cello integrierte.
Eine langjährige Zusammenarbeit verband ihn mit einem der bekanntesten Musiker Brasiliens, Antonio Carlos Jobim, der als einer der Begründer der Stilrichtung Bossa Nova gilt. Jobims musikalisches Erbe übernahm Morelenbaum nach dessen Tod, entwickelte es weiter und gründete gemeinsam mit seiner Frau Paula Morelenbaum sowie mit Paulo und Daniel Jobim das Quartetto Jobim-Morelenbaum. Jaques Morelenbaum arbeitete mit zahlreichen Künstlern aus Brasilien und der ganzen Welt zusammen, unter anderem mit dem Rockmusiker Sting und dem japanischen Elektropop-Musiker Ryuichi Sakamoto.
Jaques Morelenbaum schuf darüber hinaus Filmmusiken, darunter die Musik zu den Filmen „Central do Brasil“ (Gemeinsam mit Antonio Pinto) und “O Quatrilho”, die beide für den Oscar nominiert wurden.
Am Montag, dem 28. September wird Jaques Morelenbaum Sie um 20 Uhr in der Stadthalle Kronberg mit auf eine musikalische Südamerikareise nehmen. Wir hoffen Sie sind dabei!
Sein Workshop findet am Mittwoch, dem 30. September von 16.00 bis 18.00 Uhr im Mousonturm in Frankfurt statt.
Schlagworte: Cello-Festival, Dozenten, Jaques Morelenbaum









