Cello Festival ¦ Ensembles ¦ Junge Deutsche Philharmonie

Es war 1974. Gerade dem Bundesjugendorchester entwachsen, wollten einige junge Musiker unbedingt weiter gemeinsam Musik machen – mit hohem Anspruch und voller Leidenschaft. Kurzerhand gründeten sie ihr eigenes Orchester: die Junge Deutsche Philharmonie.

Hier initiierten sie eigene Projekte und trafen alle künstlerischen Entscheidungen selbst. Der Gewinn des Karajan-Preises 1976 und das Projekt „Opus Anton Webern“ 1983 bescheinigten ihren Erfolg. Nach und nach gingen viele renommierte Ensembles aus dem Orchester hervor, darunter das Ensemble Modern und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen.

Bis heute gehört die Junge Deutsche Philharmonie zu den interessantesten und gefragtesten Klangkörpern Deutschlands. Ihre Mitglieder sind Studenten aller Hochschulen des deutschsprachigen Raums, die sich über ein Probespiel qualifizieren. Das Orchester gastiert regelmäßig in den wichtigsten Konzertsälen Deutschlands – z.B. in der Berliner Philharmonie, der Alten Oper Frankfurt und der Laeiszhalle Hamburg – und arbeitet mit namhaften Dirigenten, Komponisten und Solisten zusammen: Pierre Boulez, Iván Fischer, Hans Zender, Wolfgang Rihm, Christian Tetzlaff, Frank Peter Zimmermann, Tabea Zimmermann u.v.a.

Zukunftsweisende Programme, Musikvermittlung und neue Konzert- und Veranstaltungsformen stehen bei diesem Orchester auf dem Plan. Kooperationen mit Profiorchestern sorgen für fruchtbaren Austausch und eine realistische Einschätzung des Berufs. Das Ziel ist es, den Musiker bestmöglich auf das Berufsleben vorzubereiten und ihm dabei ebenso die Chance zu bieten, sich seiner Ideale zu vergewissern. Entwicklung heißt das zentrale Anliegen des Klangkörpers – für jeden einzelnen Musiker und für das gesamte Orchester.

Die Bläser der Jungen Deutschen Philharmonie werden gemeinsam mit Lásló Fenyö unter der Leitung von Erik Nielsen beim Platzkonzert am 28. Sept. um 19 Uhr zu hören sein.  Der Eintritt ist frei.

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