Cello Festival ¦ Solisten ¦ Mola Sylla

Mola SyllaMola Sylla wurde in Dakar im Senegal geboren. Seit mehr als 20 Jahren lebt der Sänger und Komponist in Amsterdam. Mit seinen Gruppen Senemali und VeDaKi entwickelte er einen ganz individuellen ethnischen Stil, der senegalische Musik mit anderen ethnischen Musikelementen verbindet. Auf diese Weise entsteht ein musikalischer Dialog zwischen den verschiedenen Kulturen des afrikanischen Kontinents und der westlichen neuen Heimat des Musikers. Mola Syllas mitreißende Musik lebt von der freien Improvisation und der Spontaneität, mit der er die unterschiedlichsten musikalischen Einflüsse ineinander fließen lässt. Mit seiner rauen Stimme singt er afrikanische Stammeslieder und erzählt Geschichten aus dem Senegal, aber auch von der neuen Heimat, von falschen Erwartungen, Hoffnungen, Enttäuschungen. Meist singt er in der senegalesischen Stammessprache Wolof. Untermalt werden seine Songs von mitreißenden folkloristische Rhythmen, die er mit virtuoser Technik afrikanischen Instrumenten entlockt, die bei uns größtenteils unbekannt sind: Mbira, Kongloa (ein Lamellophon aus dem Senegal), Xalam oder Kalimba.

Mola Sylla ist häufiger Gast auf Jazz- und Weltmusik-Festivals und hat eine Vielzahl von CDs herausgebracht. Eine jahrelange enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem niederländischen Cellisten Ernst Reijseger, mit dem er auch die Musik für Werner Herzogs Film The Wild Blue Yonder (2005) geschaffen hat.

Mola Sylla wird gemeinsam mit Sergine C. M. Gueye und Ernst Reijseger im Rahmen der Blauen Reihen in dem Konzert Sàng Xale am Donnerstag, dem 1. Oktober um 22 Uhr auf der Burg Kronburg zu hören sein.

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