Cello Festival ¦ Dozent und Solist ¦ Julius Berger

Julius Berger

Seit mehr als 25 Jahren ist der in Augsburg geborene Cellist Julius Berger aus dem Musikleben nicht mehr wegzudenken. Und das nicht nur, weil er ein wunderbarer Interpret ist, den die die Frankfurter Allgemeine nach seiner zweiten Aufnahme der Cello-Suiten von Bach den „Propheten des Cellos“ nannte. Er ist auch als Solist und Kammermusiker international gefragt, hat zahlreiche CD’s herausgegeben und bildet Spitzennachwuchs aus. Zunächst als Professor in Würzburg und Saarbrücken tätig, unterrichtet er seit 2000 an der Musikhochschule in Augsburg und gibt weltweit Meisterkurse, wie z.B. seit 1992 an der internationalen Sommerakademie des Mozarteums in Salzburg. Er ist gleichzeitig künstlerischer Leiter der Eckelshauser Musiktage und des Asiago Festivals in Italien, leitet den internationalen Leopold Mozart-Wettbewerb in Augsburg und ist Jurymitglied bei internationalen Wettbewerben. Nicht zuletzt widmet er sich mit Hingabe der Erforschung der zum Teil noch unbekannten Cellowerke von Boccherini. Hervorgetreten ist Julius Berger aber auch durch sein großes Engagement für zeitgenössische Musik von John Cage, Toshio Hosokawa und Sofia Gubaidulina, deren Werke – wie auch die anderer Komponisten der Gegenwart – er teilweise uraufgeführt und eingespielt hat. Julius Berger spielt eines der ältesten Celli der Welt, das „König Charles IX“ von Andrea Amati aus dem Jahr 1566.

Julius Berger ist am Freitag, dem 2. Oktober um 19 Uhr im Orchesterkonzert und am Samstag, dem 3. Oktober um 20.30 Uhr in der Johanniskirche in Kronberg zu hören.

Sein Workshop findet am Freitag, dem 2. Oktober von 9.30 bis 11.00 Uhr in der Streitkirche in Kronberg statt.

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