Cello Festival ¦ KAtalk ¦ Sie haben die Auswahl!
Nur noch wenige Tage sind es bis zur Eröffnung des Cello Festivals mit einem Open-Air-Konzert auf dem Berliner Platz. Doch was wäre ein Cello Festival ohne KAtalk – nicht auszudenken. Da das Cello Festival etwas ganz besonderes ist, haben wir uns für die dritte Auflage des KAtalks (wenn Sie noch nicht wissen, was sich dahinter verbirgt hier die Erklärung) etwas Besonderes ausgedacht.
Dieses Mal dürfen Sie bestimmen, wer von unserer Seite der Gesprächspartner sein soll. Aufgrund der Fülle der Cellisten, die nach Kronberg kommen, haben wir eine kleine Vorauswahl getroffen. Vorab ausgewählt haben wir drei Vertreter der jüngeren Generation sowie zwei Weltstars.
Und diese Herren stehen zur Auswahl:
David Geringas – der „Große“ Er zählt seit Jahren zu den ganz Großen seines Faches und wurde für seine Gesamtleistungen als Musiker und Botschafter des Kulturstaates Deutschland mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
Ernst Reijseger – der „Erfinder“. Der Jazz-Cellist hat seine ganz eigenen Spieltechniken entwickelt: Pizzicato-Techniken, die auf der Zupftechnik eines (Bass-) Gitarristen basieren, und rhythmische Strukturen, die von Schlagzeugern und Pianisten inspiriert sind.
Claudio Bohórquez – der Aufreger. Der ehemalige Schüler von David Geringas und Boris Pergamenschikow wird von Dirigenten, Publikum, Veranstaltern und Kritikern gleichermaßen als eine der aufregendsten und faszinierendsten Musikerpersönlichkeiten seiner Generation gepriesen.
László Fenyö – der Entdecker. Ein sicheres Stilempfinden und eine enorme technische Brillanz zeichnen László Fenyös aus. Eine reiche Orchestererfahrung und Entdeckerfreude in selten gespielter Sololiteratur vervollständigen sein musikalisches Profil.
Danjulo Ishizaka – der Techniker. Er ist phänomenal in seinem technischen Potenzial und begeistert sowohl Publikum als auch Kritiker mit spontaner Klangfarbenphantasie.
Wählen Sie, wer befragt werden soll. Begründen Sie in einem (kurzen) Kommentar unter diesen Beitrag Ihren Wunsch. Alle Kommentare, die bis Montag, den 28. September, 12 Uhr eingehen, werden berücksichtigt. Der Cellist, dessen Antworten, die meisten von Ihnen lesen wollen, wird nächste Woche von einem unserer Twitter-Follower befragt. Die genauen Daten – Tag, Uhrzeit und Name des Cellisten – geben wir rechtzeitig bekannt. Wie immer können Sie – falls Sie keinen Twitter-Account haben – die Unterhaltung über unsere Twitterwall verfolgen.
Wenn Sie selbst Fragen haben, geben Sie sie als Kommentar ein. Wir sammeln sie, leiten sie weiter und stellen die Antworten dann hier ein. Dazu ist es allerdings nötig, dass Sie unter Ihrem realen Namen die Fragen stellen.
Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!
von Ulrike Schmid
Schlagworte: Cello-Festival, Claudio Bohórquez, Danjulo Ishizaka, David Geringas, Ernst Reijseger, KAtalk, László Fenyö






23. September 2009 um 13:19 Uhr
Eine schöne Aktion. Ich würde gerne mehr über Ernst Reijseger und seine Spieltechnik erfahren.
25. September 2009 um 10:45 Uhr
Großartig! Diese Aktion rückt nicht nur die Solisten, sondern auch das Instrument näher ans Publikum. Ich stimme für ‘den Entdecker’ László Fenyö, dessen breites Repertoire mich beeindruckt.
25. September 2009 um 11:07 Uhr
Ich bin für Geringas. Wann kommt man solch einem Weltstar denn sonst “so nahe”
25. September 2009 um 11:35 Uhr
David Geringas! Wäre spannend zu sehen, was der altehrwürdige Herr zum Thema Twitter sagt.
Hagen Kohn
26. September 2009 um 16:19 Uhr
Ich habe Danjulo Ishizaka auf dem Schleswig Holstein Musikfestival erleben dürfen und würde hier gerne mehr über diesen talentierten Musiker erfahren.
27. September 2009 um 21:42 Uhr
Ich stimme für Ernst Reijseger. Ich würde gerne mehr über seinen Stil und seine ungewöhnlichen Projekte erfahren.
28. September 2009 um 13:45 Uhr
(Hoffentlich bin ich nicht zu spät dran, aber die High-Noon-Deadline ist ja durchgestrichen …) Die Auswahl fällt angesichts der Kandidaten wirklich schwer! Wegen meines Jazz- und Crossover-Faibles entscheide ich mich für Ernst Reijseger.
28. September 2009 um 20:53 Uhr
Ganz klar Ernst Reijseger, weil ich gerne Jazz höre.