Archiv für die Kategorie „Team“

Mit Musik – Miteinander / Hallo, ich bin dann mal neu hier

Dienstag, 9. Oktober 2012

Was für ein Luxus, die neuen Arbeitskollegen schon mal in einem anderen Umfeld kennenzulernen als im Bürostress! Und dabei einem viel spannenderen. Denn direkt zu Beginn meines halbjährigen Praktikums in Kronberg hatte ich die Möglichkeit, das Projekt „Mit Musik – Miteinander“ mitbetreuen zu dürfen.

Die drei -mittlerweile- Ex-Praktikanten Lea, Caroline und Philipp waren schon mit den Teilnehmern und Dozenten Vilde Frang, Yura Lee und Bonian Tian bekannt, sodass sie alle mit Namen begrüßen konnten. Ich stellte mich meist selbst kurz vor mit: „Hallo, ich bin die neue Praktikantin“, und wurde vor allem von den Dozenten freundlich aufgenommen – man sieht sich ja noch öfter.

Das musikalische Wochenende begann freitags mit einer kleinen Kennenlern-Probe, bei der sich die einzelnen Teilnehmer und ihre Dozenten erst mal beschnuppern konnten, bevor es am Samstag ans Eingemacht ging: In nur einer Stunde sollten die technischen und musikalischen Finessen der verschiedenen Quart-, Quint- und Oktette gemeistert und ausgearbeitet werden. Dabei stand allerdings nicht die Perfektion im Vordergrund, sondern das gemeinsame Musizieren und die gegenseitige Inspiration – hier dürfen Fehler gemacht werden. Das merkte man auch den Teilnehmern an: Die Unsicherheit verflog beim gemeinsamen Abendessen, es wurde gelacht, sich kennengelernt und das Miteinander genossen.

Auch die Dozenten tauten deutlich auf, und spätestens bei den ausgedehnten Proben wurde mir wieder einmal deutlich vor Augen geführt, wohin man es mit Fleiß und dem entsprechenden Talent so bringen kann… Da wird man als Hobbymusikerin schon ein bisschen neidisch. Und wenn man dann noch dabei sein kann, wie Bonian Tian mit einem Streichquartett Schuberts „Der Tod und das Mädchen“ übt, möchte man am liebsten selbst direkt zum Cello greifen. Besonders angetan war ich übrigens von der Art Yura Lees, die von der Bratsche aus ihre Quintette leitete und dabei versuchte, den Teilnehmern interpretatorische Ansätze zu vermitteln.

Das Konzert am Sonntag war erstaunlich gut besucht; natürlich gab es den ein oder anderen kurzen Schreckmoment, als etwa Vilde Frang ohne ihre Noten auf die Bühne ging, oder als zwei Teilnehmerinnen sich nicht einig werden konnten, wem denn jetzt welche Geige gehört… Aber für alle Probleme gab es eine Lösung, und so konnten Teilnehmer, Dozenten und Teammitglieder das aufregende Wochenende auch genießen. Es war aber auch wirklich spannend, so viele junge und so gute Musiker auf einem Haufen zu erleben, die nicht einmal nach dem Probenende von der Musik abließen, sondern sich noch Noten aus dem Archiv liehen, um eine spontane Abendprobe zu veranstalten.

„Mit Musik – Miteinander“ ist ein Projekt, das größtenteils von Praktikanten organisiert und durchgeführt wird, und so kamen mir die Einblicke natürlich doppelt gelegen: Als Einstand in das Praktikum und als Vorbereitung auf das „MMM“, das meine Mitpraktikantin Antje Oswald und ich im nächsten April organisieren werden. Bis zur tatsächlichen Durchführung bleibt allerdings noch viel zu tun, denn nicht nur dieses Projekt will vorbereitet werden, sondern auch die anstehenden Geigenmeisterkurse und das Cello Festival. Und dann wird die Academy auch noch 20 Jahre alt…Es gibt viel zu tun – wir freuen uns drauf!

Franziska Hiller

Praktikantin im Team der Kronberg Academy

Cello Meisterkurse / Eindrücke vom ersten Tag

Montag, 10. September 2012

Am Wochenende sind sie nach und nach in Kronberg eingetroffen. Fast 130 junge Cellisten aus 33 Ländern. Heute mussten sie bei 4 namhaften Cello Virtuosen zeigen, was sie können. Bei zwei der vier Dozenten hatte ich Gelegenheit, persönliche Eindrücke mitzunehmen, wie sich das ganze abspielt und welche Atmosphäre zu spüren ist.

Aber beginnen wir von vorn: Der morgendliche Einstieg in diesen ersten “Projekttag” erfolgt in der Stadthalle. Teammitglieder sind schon damit beschäftigt, die Bestuhlung im großen Saal der Stadthalle abzuschließen, denn um 10.30 Uhr geht es mit dem Vorspiel bei Maestro Geringas los.  Fahnen für die Foto-Ausstellung “Vier Cellisten in Kronberg” im ersten Stock werden aufgestellt. Viele andere Handgriffe sind zu tätigen, um alles in Schwung zu bringen.

Im Bistro ist das dortige Team dabei, alles für die erste Speisung am Mittag vorzubereiten. Am Empfang stehen Cao und Lea bereit, um die eintreffenden jungen Cellisten mit ersten Infos und Orientierung zu versorgen. Bald trifft auch Ekkard Seidl, der Geigenbauer aus Markneukirchen ein, ein häufig zu sehender Gast bei uns. Er beginnt sogleich, seine Werkstatt zu errichten. Hilary Peacock richte sich hinter dem Tresen ein und kümmert sich gleichzeitig um ihre abendliche Weiterfahrt nach Frankfurt, wo sie noch Englisch-Unterricht geben  muss.

Ich gehe in die Audition im großen Saal, wo David Geringas zwischen 11.50 – 13.30 Uhr 10 jungen Leuten lauscht, um seine Kandidaten zu finden. Er wird bis 16.30 Uhr damit befasst sein. Nahezu parallel werden in zwei anderen Gebäuden gleichfalls Auditions durchgeführt.  Man merkt den jungen Leuten die Anspannung an, kein Wunder, denn sie wollen ihr bestes geben und als aktive Meisterkursteilnehmer einfach dabei sein. Ich erlebe unteschiedliche Spielstile und Persönlichkeiten. Maestro Geringas sitzt an einem Tisch, nur 2-3 Meter von der Bühne entfernt, wo die jungen Leute postiert sind. Zwischendrin wird er von unserem Künstlerische Leiter Raimund Trenkler unterstützt.

Nach dem Mittagessen geht es weiter. Danach haste ich zur Audition mit Frans Helmerson, das ganze findet in den Räumlichkeiten des Kronberger Malermuseums  in der Streitkirche statt. Ein kleinerer Raum, das ganze intimer, aber die Situation ist die gleiche. Auch hier erlebe ich eine ähnliche Spannung.

Meine Versuche, noch die beide anderen Dozenten, nämlich Jens Peter Maintz und Torleif Thedéen zu erleben, lassen sich wegen fortgeschrittener Zeit nicht mehr realisieren. Egal,  die Fotos die ich vom Vormittag geschossen habe, müssen nun aufbereitet werden. Ein facebook-Eintrag ist auch fällig und dieser Blog will schließlich auch noch ordentlich eingetütet werden. Und Eile ist angesagt, denn das am Abend bevorstehende freudige Zusammenkommen aller Teilnehmer – das Welcome-Dinner – soll den Tag ab 20.00 Uhr im Kronberger Lokschuppen abrunden.

Bevor an diesem Sommerabend unter freiem Himmel Essen und Trinken für Lockerheit und Leichtigkeit sorgen, wird das Herz so mancher Musiker noch höher schlagen, wenn die Namen der ausgewählten aktiven Meisterkursteilnehmer vorgelesen werden. Und in wenigen Minuten geht es los. Daher ist auch dieser erste Tagebuch-Eintrag aus der Team-Perspektive an sein Ende angelangt. Weitere Tagebuch-Notizen von diesen Cello Meisterkursen werden folgen und neue Blogger werden sich hier an dieser Stelle versuchen. Sogar ein Musiker will uns einen Beitrag schreiben. Feine Aussichten für das Web 2-0 Team der Academy.

Die 10. Cello Meistekurse und Konzerte sind nun auf Kurs. Die Wind -u.  Wetterverhältnisse der nächsten Tage sind nicht schlecht. Die heisse Spätsommerphase soll vorbei sein. Frische, kalte Luft und mehr Feuchtigkeit werden für kühle Köpfe sorgen.

Michael Heinz

Kronber Academy Team

Meisterklasse mit Volker Biesenbender

Mittwoch, 23. November 2011

Das ist Top, Top, Top

Er hat in London an der berühmten Yehudin Menuhin School studiert und ist viele Jahre später als Lehrer wieder an diesen Ort zurückgekehrt. Hier traf Volker Biesenbender auf  Stephen Potts, dem heutigen Direktor unseres Studiengangs „Kronberg Academy Masters“. Stephen war damals in leitender Stellung an dieser berühmten Londoner Musikschule für Yehudi Menuhin tätig. Als Stephen Potts im letzten Jahr wieder Kontakt zu seinem alten Freund Volker aufnahm, verabredete man zunächst einen Auftritt und einen Workshop anlässlich der Geigen-Meisterkurse im Juli dieses Jahres in Kronberg.  Schwerpunkt des Workshops war das Thema „Improvisation“, für das Volker Biesenbender fast schon ein Synonym innerhalb der klassischen Musikausbildung geworden ist. Jetzt, Mitte November, sollte er noch ein zweites Mal in diesem Jahr in die Burgstadt kommen, um für 14 Junge Solisten unseres Studiengangs „Kronberg Academy Masters“ (KAM) individuelle Meisterkurse zu geben.

Volker Biesenbenders Auftritt über 2 volle Tage ( 16./17.11.) war eine große Bereicherung für unsere jungen Musiker. Er war während dieser zwei prallen Tage im “flow”, wie er uns überzeugend berichtete. Als Lehrer unterwegs zu sein, das sei für ihn selbstverständlich. Er sieht es als persönliche Verpflichtung an, das Gelernte an die nächste Generation bestmöglich weiter zu geben. Und hierher nach Kronberg zu kommen, das war eine Herausforderung allererster Güte. Und die Resonanz bei den jungen Musikern war äußerst positiv. „Das war wunderbar“, so sagten es wie aus einem Munde Christel und Hanna Lee und auch Ella van Poucke, die mit 17 Jahren die jüngste Junge Solistin in unserem Studiengang.

Bei jeder Einzel-Session (Dauer. 50 Minuten) waren stets die anderen Solisten als Zuhörer mit von der Partie. So kam eine maximale Lernsituation zustande. Und am Abend waren alle angereichert mit Gedanken und Ideen von einem Lehrer, der auch als  Straßenmusiker Erfahrungen sammeln konnte.

Am Ende des zweiten Tages zeigte Volker den Jungen Solisten und dem Kronberg Academy Team einen israelischen Dokumentar-Film über seine Musik und seinen eigenen unkonventionellen musikalischen Werdegang. Seine musikalische Ausbildung führte ihn zunächst an die Musikhochschule Tel Aviv, wo er sein Studium abschloss. Insgesamt verbrachte er 4 Jahre in Israel. Nach dem Studium befasste er sich ausgiebig mit historischer Aufführungspraxis an der Schola Cantorum Basel. Daneben gab er zahlreiche Recitals und trat bei diversen Festivals auf. Mit seinem eigenen multistilistischen Trio Avodah gibt er seit einigen Jahren Konzerte in ganz Europa. Auch das Kronberger Publikum konnte sich im Sommer diesen Jahres ein eigenes Bild von dem mitreißenden Auftritt des Trios  in der Stadthalle machen. Bemerkenswert ist noch dies: Sein großer Mentor, der weltberühmte Yehudi Menuhin, unter dessen Stabführung er noch kurz vor dessen Tod die erste Bartók-Rhapsodie einspielte, wies in vielen Interviews und Fachartikeln enthusiastisch auf Biesenbenders künstlerische Vielseitigkeit hin.

Sein Credo: Das im Innersten eines Musikers Empfundene sollte beim Vortrag nach außen gelangen, es sollte idealerweise im Augenblick des Spielens ( im „Hier und Jetzt“) aus dem Musiker herausfließen. Der Musiker müsse im flow sein, seine eigenen tiefen Empfindungen und Gefühle für die Hörer erlebbar und erfahrbar machen. Auf unsere Frage, wer ihn maßgeblich in seiner musikalischen Auffassung beeinflusst habe, antwortete er sogleich und nennt seinen langjährigen Lehrer Rami Shevelov, aus seiner Zeit in Tel Aviv.

Ein bestimmtes System oder eine Methodik habe er dabei nicht zur Hand, so erklärte er uns. Wohl aber trete er in einen Dialog mit jedem Musiker, wenn dieser ihn sein/ihr Werk vorgespielt hat. So war es auch in Kronberg mit den insgesamt 14 Jungen Solisten, die die Instrumente Violine, Viola und Cello jeweils mit Klavierbegleitung in unterschiedlichen Werken erklingen ließen.

In unserem Gespräch kurz nach Beendigung der Meisterklasse Ende letzter Woche, schilderte er uns – sichtlich erleichtert – wie die zwei „Kronberger Tage“ auf ihn gewirkt hatten und mit welchen Gedanken er heimwärts reisen würde. Jeder der 14 jungen Musiker konnte sich 50 Minuten auf sein/ihr Stück vorbereiten, um dann im Kreise der Mitstudierenden das eigene Stück vorzutragen und dann Volkers Feedback zu hören. „Das war top, top, top“,  ließ er wissen. Was er hier erlebt habe mit den jungen Musikern, „das sei vom Feinsten gewesen, so seine Worte über die Jungen Solisten und die Kronberg Academy als Ausbildungsinstitution.

Über die Jahre mit vielen Erfahrungen in Sachen Unterrichten junger Musiker bestens ausgestattet, war Volker Biesenbender nicht zurückhaltend mit seinem Lob über die Arbeit, die das Team um Stephen Potts seit nunmehr 5 Jahren leistet. Für Biesenbender war es etwas Besonderes, die créme de la créme junger Streicher unterrichten zu dürfen und so viele herausragende junge Musiker um sich zu wissen. Eine solche Dichte hätte er noch nicht erlebt. Dazu die Natürlichkeit und die spezielle Atmosphäre in den Räumen der Streitkirche, dort wo die Meisterklassen und Kurse für die Jungen Solisten abgehalten werden. All dies sei ihm sehr positiv aufgefallen. An anderer Stelle fällt das Wort vom „Hochleistungslabor“, aber hier in Kronberg sei eben das Menschliche noch sehr zu spüren. Das sei bei ihm sehr positiv angekommen.

Und die Einladung der Academy, im nächsten Jahr bei „Classic for Kids“ erneut in Kronberg aufzutreten, da habe er mit seiner Zusage nicht mehr lange zögern müssen. Für die Musikliebhaber in und um Kronberg eine prima Nachricht!

Michael Heinz

American Friends – persönlicher Bericht eines Praktikanten

Dienstag, 31. August 2010

Die Kronberg Academy in Florida – Arbeitsauftakt am  Strand

Seit einigen Jahren engagiert sich die Kronberg Academy auch in den USA. Genauer gesagt, in Florida. Hier hat Axel Langhorst die American Friends of Kronberg Academy auf Anregung und Initiative von Raimund Trenkler 2008 gegründet und versucht seitdem, der Cello Kultur und der Ausbildung hochbegabter junger Streicher in den USA,  den Weg zu ebnen. Außerdem wird ein reger Austausch von amerikanischen und europäischen Künstlern gefördert.

Und was das Neueste ist: im Rahmen einer Zusammenarbeit zwischen der Kronberg Academy in Kronberg und der Manhattan School of Music in New York wird demnächst, gewissermaßen als Weltpremiere, Distance Learning im größeren Stile eingeführt. Dabei werden die Lokalitäten  der beiden Musik-Institutionen in New York und Kronberg über digitale Verbindungen miteinander vernetzt. Was dann an Unterricht möglich sein wird, das nennen wir eine grenzüberschreitende digitale Meisterklasse. Dabei werden über eine hochwertige digitale Audio – und Video-Übertragungsstrecke Unterrichtsstunden zwischen Lehrern und Studenten in Kronberg und New York abgehalten. Der offizielle Start ist in einigen Wochen.

Was haben die American Friends schon alles in den letzten 12 Monaten an Konzerten gestemmt? Nun, seit  2009 sind bislang insgesamt drei Junge Solisten aus den Staaten und aus Kronberg mit jeweils 2 Konzerten an die Öffentlichkeit getreten.

All diese Projekte, jene die laufen und jene die noch geplant sind, verlangen Axel eine Menge Vorbereitungs- und Koordinationsaufgaben ab. Und deshalb werde ich morgen zu seiner Unterstützung in die USA reisen und ihm dort in den nächsten Monaten bei all seinen Aktivitäten und beim weiteren Ausbau der American Friends tatkräftig unterstützen.  Die letzten Tage vorm Abflug sind natürlich sehr spannend. In Kronberg bekomme ich letzte Arbeitsanweisungen und werde mit einer Vielzahl von Büchern, CD’s und DVD’S bestückt, um diese mit in die USA zu bringen.

Es ist somit nur ein kurzer Aufenthalt in Kronberg gewesen und gleichzeitig wird es ein Abschied für mehrere Monate werden. Florida und der Strand winken – aber die Arbeit, die auf mich wartet, ist auch nicht zu verachten. Eine aufregende Zeit beginnt nun und ich bin stolz, Axel und den American Friends mit all ihren Unterstützern, Musikern,  Studenten und Förderern bei Ihren Projekten und Ihrer weiteren Entwicklung zur Seite zu stehen.

Jan P. Poeter

Chamber Music Connects the World – Interview mit Raimund Trenkler

Dienstag, 15. Juni 2010

Das 6. Mal ist „Chamber Music Connects the World“ am 19. Mai in Kronberg mit zwei Schlusskonzerten über die Bühne gegangen. In einem ersten rückblickenden Beitrag hatte die Projekt-Verantwortliche Oda Cramer von Laue ( Beitrag vom 29.5.) ihre persönlichen Eindrücke hier an dieser Stelle geschildert. Im folgenden Interview mit Raimund Trenkler, dem künstlerischen Leiter der Kronberg Academy, erfahren wir dessen Einschätzungen über das, was ihn bewegt hat, welche Aufgaben zu bewältigen waren und wie die weitere Zukunft dieses Projekts aussieht.

Michael Heinz: Wie hast Du „das Projekt Chamber Music Connects the World“ im 10. Jubiläumsjahr erlebt?

Raimund Trenkler: Es ist jedes Mal aufs Neue ein Abenteuer, auf was wir uns da einlassen. Es bleibt neu und frisch, denn es sind immer andere junge Musiker und andere Werke, die auf dem Spielplan stehen. Um es gleich vorweg zu nehmen: die Qualität der musikalischen Darbietungen in diesem Jahr, das Niveau der hier angereisten Musiker war durchweg sehr, sehr hoch. Man muss sich vorstellen, es kommen 22 junge Musiker nach Kronberg. Und diese jungen hochbegabten Musiker haben die Chance mit den berühmten Fünf Seniors zusammen zu treffen und gemeinsam Musik einzustudieren. Sie sind ihren Idolen und Vorbildern ganz nahe. Aus der musikalischen Abhängigkeit zwischen den Seniors und Juniors entsteht automatisch auch menschliche Nähe. Und wir schaffen die Rahmenbedingungen, dass dies auf eine besonders vertraute und familiäre Weise geschehen kann. Es entstehen so besondere Konstellationen und die Intensität der Zusammenarbeit ist so nur in der Kammermusik möglich. So manch einer der Juniors hat während der 11 Tage in Kronberg einen musikalisch-virtuosen Höhenflug hingelegt. Das   gemeinsame Ziel ist es, ausgewählte Kammermusik-Werke einzustudieren und ein einmaliges musikalisches Erlebnis zu gestalten – für die Musiker selbst und auch für das Publikum. Und das Publikum kann bereits während der öffentlichen Proben an der Entstehung des Werkes teilhaben.
Einfach einmalig und es wird nie langweilig!


MH: Welche besonderen Herausforderungen waren zu meistern?

RT: Die größte Herausforderung war es, fünf namhafte Musiker dazu zu bewegen, für gut 11 Tage ihre Terminkalender freizuhalten und sie hier zur aktiven Teilnahme beim Projekt „Chamber Music“ in Kronberg zu motivieren. Da es sich um Künstler von Weltrang handelt, kann man sicht leicht vorstellen, dass viele alternative Auftrittsmöglichkeiten und Konzertangebote für diese Musiker mit dem Projekt der Kronberg Academy im Wettstreit liegen. Gidon Kremer, Tatjana Grindenko, András Schiff, Yuri Bashmet und ursprünglich geplant auch der englische Cellist Steven Isserlis, dies war unser Plan.  Dass wir auch das im diesem Jahr wieder einmal geschafft haben, grenzt schon an kleines Wunder. Die kurzfristige Absage von Steven Isserlis hatte ein ernstes Zusatzproblem für uns entstehen lassen, aber der ebenso kurzfristig herbeigeführte Einstieg von Frans Helmerson, der nahtlos in alle zuvor terminierten Stücke von Steven Isserlis einsprang, „rettete uns den Tag“. Das war schon mit viel Schweiß verbunden.

Die zweite riesige Herausforderung: die Zusammenstellung des umfänglichen Probenplans und die während der Veranstaltungen sich immer wieder ergebenden  Änderungen. Das ganze auf Tagesbasis zu managen, insbesondere die jeweils neuen Probenpläne für den folgenden Tag an alle Künstler und die Support-Teams weiter zu leiten, das ist eine enorme logistische Meisterleistung. Der Probenplan ist äußerst komplex.  Tauchen an einer Stelle Änderungen auf, sind viele andere Proben jeweils betroffen und müssen ihrerseits geändert werden. Es gibt viele Abhängigkeiten zu berücksichtigen, und ja, man kann hier schnell Fehler machen und ein kleines Chaos anzetteln. Täglich gab es Änderungen und der Druck auf die Verantwortlichen war über all die Tage sehr groß.

MH: Wie geht es weiter mit „Chamber Music Connects the World“ ?

RT: Das inhaltliche Konzept von „Chamber Music…“ ist besonders tragfähig, da es aufgrund seiner Flexibilität, nämlich immer wieder stets neue junge Musiker auszuwählen und neue Werke aus dem riesigen Reservoir der Kammermusik auszuwählen, viel Raum für Neues und auch Experimentierfreudigkeit ermöglicht. Natürlich, die Kammermusik bildet den Nukleus.

Und was die Chancen zur Teilnahme betrifft:  Im Vordergrund stehen allein das Können und die Leidenschaft der Bewerber der jungen Musiker. Ausführliche Bewerbungen und dann die Auditions für die Ausgewählten bilden die zu überwindenden Hürden. Hier mitmachen zu können ist etwas Außergewöhnliches, das hat sich jedenfalls herumgesprochen. Es beschert den jungen Musikern einmalige Erfahrungen. Wir hören oft von ihnen, wie prägend diese Tage für sie waren.

Neue Akzente können wir  setzen, in dem wir etwa die Einbeziehung von Bläsern in Erwägung ziehen, um so das musikalische Spektrum gleichsam auszudehnen und zu erweitern. Aber diese Entscheidungen haben noch ein wenig Zeit! Was heute schon sicher scheint ist dies: es wird wieder ein neues Abenteuer vor der Tür stehen, wenn 2012 im Mai eine neue Gruppe von ausgewählten jungen Musikern mit Weltkünstlern in Kronberg zusammentreffen werden, um ein neues Kapitel beim Projekt  “Chamber Music” zu schreiben.

Raimund, danke für dieses Gespräch.

Chamber Music Connects the World – ein Rückblick

Samstag, 29. Mai 2010

Eine Nachbetrachtung aus berufenem Munde ist fällig – ein Interview mit Oda Cramer von Laue

Die Zeit rast. Kaum ist beim sechsten „Chamber Music Connects the World“ der Schluss-Vorhang gefallen, da sind die Vorarbeiten zu den nächsten Veranstaltungen, Auftritten und Konzerten für die kommenden Monate längst in vollem Gange.  Dennoch, ein Blick in den Rückspiegel gehört dazu. Gewissermaßen eine Nachbetrachtung soll die wunderbaren Ereignisse der letzten Wochen im 10. Jahr von „Chamber Music Connects the World“ noch einmal aus individueller Sicht Revue passieren lassen. Was läge näher, als die verantwortliche Team-Kollegin für das Projekt Oda Cramer von Laue mit einigen persönlichen Fragen zu konfrontieren. Gedacht, getan. Die Umsetzung war ein Kinderspiel, denn die Kollegin hat Ihren Arbeitsbereich nur „eine Tür weiter“. So konnte ein kleines, informelles Gespräch über Ihre Eindrücke und Erfahrungen flugs über die Bühne gehen. Hier Ihre Gedanken und Einschätzungen:

Michael Heinz: Wie fühltest Du Dich am letzten Abend – zunächst bei den 2 Konzerten, und dann bei der ausgelassenen Schlussfeier? Welche Gedanken gingen Dir durch den Kopf?

Oda Cramer von Laue: Erschöpft aber glücklich – der schönste Zustand überhaupt! Allerdings endet das Projekt für uns Mitarbeiter ja nicht mit der Abschlussfeier, ich muss gestehen, es gingen mir noch reichlich organisatorische Dinge durch den Kopf. Aber es war einfach bewegend zu sehen, wie ausgelassen und innig die „Juniors“ und „Seniors“ nach diesem letzten Konzert und den letzten extrem intensiven Tagen miteinander waren: fast wie nach einer langen, schönen Klassenfahrt kam mir das vor.

MH: Was waren die größten Herausforderungen während des Ablaufs, und kurz davor?

OC: Die Kommunikation… jeden Tag so schnell und zuverlässig wie möglich einen tagesaktuellen Ablauf- und Probenplan zu zaubern (unter Berücksichtigung aller spontan auftretenden Wünsche) und dafür zu sorgen, dass jeder davon erfährt, der davon erfahren muss: Künstler, Team, Publikum. Das ist alle zwei Jahre wieder eine ziemliche Anstrengung (manchmal gibt es spätabends noch Änderungswünsche der „Seniors“, die z.B. die öffentlichen Proben berühren und nicht nur allen Beteiligten, sondern auch allen Betroffenen – also auch dem Publikum  - kommuniziert werden müssen…

MH: Was hat Dir besonders viel Freude gemacht – was hat Dich besonders beeindruckt mit Blick auf die jungen Musiker?

OC: Das sich von Tag zu Tag spürbar mehr herausbildende Gruppen- und Gemeinschaftsgefühl. Die Blicke, die sich die Juniors beim Spielen zugeworfen haben… Und einfach die Musik!

MH: Worauf kommt es ganz besonders an, um so ein ambitioniertes Projekt erfolgreich durchzuführen, was sind gewissermaßen die Schlüssel-Erfolgsfaktoren?

OC: Gutes Essen für die Künstler! ;-)

Ich glaube, ein Schlüssel ist das Mit-Fühlen mit den Musikern. Das gilt natürlich genauso für jedes unserer Festivals, für jede Veranstaltung. Aber gerade über einen so langen Zeitraum ist es wichtig zu schauen, zu erkennen, vorauszusehen, was die Künstler brauchen. Ruhe? Unterhaltung? Hilfe? Rückzugsräume? Ansprache? Zurückhaltung? Die Aufmerksamkeit unseres Teams und die vorausschauende Planung ist auch das, was am Ende immer hervorgehoben wird und wofür uns die jungen Musiker ganz persönlich danken.

Oda, danke für dieses Gespräch.

Michael Heinz

Chamber Music Connects the World / Wie alles begann

Donnerstag, 1. April 2010

Dies ist der Auftakt und eine kleine Einstimmung zu unserer neuen 10-teiligen Blog-Serie über die Anfänge des Kammermusik-Projekts „Chamber Music Connects the World“ und Portraits einiger Ex-Juniors.

Vor nunmehr fast genau 10 Jahren begann für die Kronberg Academy die Reise in die Welt der Kammermusik, und gleichzeitig die Etablierung eines weiteren Bausteins in der Förderung und Ausbildung junger, hochbegabter Musiker und Solisten.

In insgesamt drei Blogbeiträgen wollen wir die Geschichte von CMCW nacherzählen, von den gedanklichen Wurzeln bis zur Realisierung im Jahre 2000. Und vorweg ein kurzer Rückblick auf ein Kammermusik-Projekt in Amerika, wo das Experiment „Marlboro Music School“ in den frühen Fünfziger Jahren aus der Taufe gehoben wurde. Welche Hürden und Hindernisse beim ersten Zusammentreffen in Kronberg im Jahre 2000 zu überwinden waren, davon soll auch hier später berichtet werden. Und über manche Eigentümlichkeit.

Dies alles wird erzählerisch und mit kleinen Anekdoten und persönlichen Erinnerungen garniert. Eingesammelt und eingefangen bei all jenen, die mit Herzblut von Anfang mit dabei waren.

Was uns aber alle bis heute fasziniert ist dies:

die ersten Seniors bei Chamber Music sind über ihre eigenen Lehrer und deren Wegbegleiter mit  einer Generation verbunden, die viele herausragende Künstler der jüngeren Musikgeschichte hervorgebracht hat – dies wird stets lebendig, wenn man die Lebensläufe der beteiligten Musiker sich vor Augen führt und dann realisiert, dass auch diese Seniors auf den Schultern jener Generation stehen und von deren Kreativität und Meisterschaft nachhaltig inspiriert wurden. Ausnahmekünstler wie Pablo Casals, Emanuel Feuermann, Rudolf Serkin, David Oistrach und Jascha Heifetz, Yehudi Menuhin und natürlich nicht zu vergessen Mstislav Rostropovich haben ihre Meisterschaft und Disziplin an unsere Seniors weitergegeben – sich dieser Verbindungen bewusst zu sein und zugleich als Ansporn und Maßstab weiterzugeben, das ist nach wie vor das Ziel . Die jungen Musiker von heute reihen sich ein in diesen Strom. So betrachtet, ergibt sich ein bedeutungsvoller Brückenschlag zwischen den Generationen bis in die heutige Zeit.

Schließlich erhellen wir an sechs Musiker-Beispielen in den dann folgenden Blogbeiträgen zur Geschichte von Chamber Music Connects the World wie sich der eine oder andere Ex-Junior seit der Teilnahme künstlerisch weiter entwickelt hat. Denn “Chamber Music” istbekanntlich ein weiterer Pfeiler in der individuellen Förderung und Entwicklung einer aufstrebenden jungen Solisten-Generation der Extra-Klasse.

Nächster Blog:   Feuerprobe für ein einzigartiges Konzept

Michael Heinz

Web-Team ¦ Michael Heinz

Mittwoch, 10. Februar 2010

Unser Web-Team hat Unterstützung bekommen – Michael Heinz ist der Neue im Team.

Michael Heinz Ich über mich
Offen, kommunikativ und neugierig; ein großes Herz für Englisch und die Kunst der Kommunikation; gespickt mit ansteckendem Enthusiasmus und mit einer großer Wertschätzung für alle großen Errungenschaften in Kultur und Wissenschaft. Ich mag es, Menschen zu inspirieren.

Meine Kollegen sagen über mich …
… ich sei vielseitig interessiert, die Liebe zur Musik sei sehr auffällig und die Fähigkeit zum überzeugenden und klaren Präsentieren vor vielen Menschen evident. Und tief verwurzelt mit den Strömungen und Entwicklungen diverser Künstler, Musiker und Fotografen.

Zur Kronberg Academy kam ich …
… durch Raimund Trenkler, dem ich in vielen Gesprächen Feedback über die Arbeit und die Reputation der Kronberg Academy gegeben habe.

Mein liebstes Instrument
Das Klavier, und was die Academy angeht, mag ich das Cello besonders. Nicht zuletzt auch deshalb, weil es auch die brasilianische populäre Musik so stimmungsvoll ergänzen kann.

Meine Hauptaufgabe bei der Kronberg Academy ist …
… mit den Mitteln der PR und Presse-Arbeit noch mehr Unterstützer, Multiplikatoren für die Mission der Kronberg Academy zu begeistern.

Was ich an meiner neuen Aufgabe mag …
… die Chance, das in über 30 Berufsjahren Erlernte aus Betriebswirtschaft, Technologie und Research nutzbringend für die Academy einzubringen und junge Musiker aus aller Welt näher persönlich zu erleben.

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About myself
Well, I consider myself open, communicative and appreciate music of all ages and the art of communication. What´s more: I love the English language and do everything with great enthusiasm. And I adore all the great creators and thinkers in the worlds of culture and science. I like to inspire people.

My colleagues think …
… that I am having a great number of interests, truly appreciating all kinds of quality music, and have the ability to clearly present ideas in an enthusiastic fashion. And are knowledgeable of musical genres, especially in Jazz and related musical styles.

How I got to the Kronberg Academy
Through various personal discussions with Raimund Trenkler about the importance and uniqueness of the Kronberg Academy –but also its public appearance, its corporate identity and its value for the city of Kronberg.

My favorite instrument
The piano in both classical and popular music, but also the Cello, not the least because of its special dark melancholic sound that so perfectly can complement Brazilian music.

My principle task …
… is to exploit the tools of PR, Web 2.0 and marketing to further drive the success story of this great institution, nationally and internationally – attracting more supporters and friends, sponsors and listeners.

I especially enjoy about my latest task …
… the opportunity to share my experiences and knowledge from 30 years of professional life in research, marketing and software technology – and also to encounter young talented musicians.

Online-Marketing für Kulturinstitutionen

Donnerstag, 12. Februar 2009

Regelmäßig befragt Karin Janner, freie Marketingberaterin mit Schwerpunkt Kulturmarketing, Experten zum Thema “Online-Marketing im Kulturbereich”. Da ich die Web 2.0-Aktivitäten für dieses Blog und alle weiteren Social-Media-Aktivitäten koordiniere und begleite hat sie mich zum Thema Online-Marketing befragt. Das Interview können Sie auf ihrem Kulturmarketing-Blog lesen.

Vielen Dank dafür Karin!

Ulrike Schmid

Web-Team ¦ Ulrike Schmid

Montag, 26. Januar 2009

Ich über mich
Die Externe, die Geschichte studiert hat und die sich für jegliche Art von Kunst und Kultur begeistert, ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht hat und jetzt die Kronberg Academy in die Welt des Web 2.0 führt.

Meine Kollegen sagen über mich …
… ich sei begeisterungsfähig und reiße andere mit meiner Begeisterung mit, ich sei in meiner Arbeitsweise strukturiert und gelte als gewissenhaft … mit einem leichten Hang zu Tippern. ;-)

Mein Lieblingsinstrument …
… ist die Geige.

Wie ich zur Kronberg Academy kam …
… oder vielmehr, wie die Kronberg Academy zu mir kam. Das war Mitte 2008, als die Kronberg Academy ihre Kommunikation neu aufstellen und dabei insbesondere die neuen Medien einbeziehen wollte.

Meine Hauptaufgabe bei der Kronberg Academy …
… ist die Beratung und Koordinierung der Web 2.0- und Social Media-Aktivitäten rund um dieses Blog sowie der zahlreichen Online-Netzwerke, in denen wir vertreten sind. Allen voran Twitter, Facebook und StudiVZ.

Was ich an meiner neuen Aufgabe mag …
… ALLES! Ich mag den Austausch mit den Leuten der Kronberg Academy, dass ich täglich in punkto Musik dazu lerne und natürlich das Bloggen, Twittern und Kommunizieren mit all unseren virtuellen Freunden, von denen ich neue Anregungen erhalte.

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About myself
The extern, who once studied history, who is crazy about all forms of art and culture and who made a career out of her passion and is now guiding the Kronberg Academy into the world of Web 2.0.

My colleagues think that …
… I am enthusiastic and have the ability to inspire others, I am diligent and my work is well structured … sometimes with a slight tendency for typos.;-)

My favorite instrument …
… is the Violin.

How I came to the Kronberg Academy …
… or better, how the Kronberg Avademy came to me. It was in the summer of 2008, when the Kronberg Academy wanted to update their communication system and especially explore the online market.

My principle task at the Kronberg Academy …
… consists of consulting and coordinating Web 2.0- and all the social media activities around this blog, as well as the numerous online net works we are part of. For example Twitter, Facebook and StudiVZ.

I especially enjoy about my latest task …
… EVERYTHING! I like the intercommunication with the team of the Kronberg Academy, the fact that I learn something new about music every day and of course I like blogging, “twittering” and the communication with all of our virtual friends who give me new helpful suggestions.

Translation Astrid Peisch

Web-Team ¦ Mareile Zürcher

Freitag, 23. Januar 2009

Unser Web-Team: Heute Mareile Zürcher

Mareile Zürcher

Ich über mich
Jung, dynamisch, optimistisch, leistungs-bereit – die Diplom-Wirtschaftsmathe-matikerin mit Schweizer Genen, die gerne die „Strippen zieht” (u.a. als Marionetten-spielerin) und für die Musik lebt.

Meine Kollegen sagen über mich …
… ich sei eine kommunikative und organisationsfreudige, manchmal zu gewissenhafte, entdeckungshungrige Hummel!

Zur Kronberg Academy kam ich …
… durch meine Freundschaft zu den Cellisten Julius Berger und Wolfgang Lehner  -  das erste Mal für 8 Tage zum 7. Cello Festival 2005 als Künstlerbetreuerin eines Pianisten. ;-) Zwei Jahre später kam ich als Projektleiterin für das 8. Cello Festival wieder und blieb …

Mein liebstes Instrument
Von den Streichinstrumenten, mit denen wir hier zu tun haben, ist mir das Cello schon seit meiner Kindheit das wohl klingendste Streichinstrument.

Meine Hauptaufgabe bei der Kronberg Academy ist …
… zu managen, zu koordinieren, zu recherchieren, zu motivieren, damit die Projekte laufen (verschiedenste Projektleitungen, vom Wettbewerb über Meisterkurse zum Festival bis zu CD- und DVD-Produktionen).

Was ich an meiner neuen Aufgabe mag …
… neue Kommunikationswege erschließen, um neue Zielgruppen an unserer täglichen Arbeit für manchmal waghalsige Visionen teilhaben zu lassen.

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About myself
… young, dynamic, optimistic and with a high level of commitment – accredited business mathematic with Swiss genes, who likes to pull strings (including puppets on a string) and who lives for the music.

My colleagues think …
… that I am a communicative, well organised and inquisitive bumble bee, who is sometime a bit too assiduous!

How I got to the Kronberg Academy
Through my friendship with Julius Berger and Wolfgang Lehner – the first time for 8 days during the 7th Cello Festival in 2005 as a person looking after a pianist. ;-) Two years later I returned as the project manager for the 8th Cello Festival and stayed.

My favorite instrument
Of all the string instruments that we deal with here, the cello has always been the most euphonious instrument for me.

My principle task …
… is to manage, to coordinate, to research, to motivate so that the various projects advance (diverse project managements from competitions to masterclasses and festivals and to CD and DVD productions).

I especially enjoy about my latest task …
… the discovery of new ways of communication which lets our new target group have some insight into our daily activities and our sometimes daring visions.

Translation Astrid Peisch

Web-Team ¦ Oda Cramer von Laue

Mittwoch, 21. Januar 2009

In den nächsten drei Tagen möchten wir uns – das Team, das hinter all den Blog- und Social-Media-Aktivitäten steht – kurz vorstellen. Den Anfang macht Oda Cramer von Laue.

Oda Cramer von Laue …
… die einmal versucht hat, als Diplom-Geographin ihr Glück zu machen, aber eigentlich schon immer gewusst hat, dass die Musik die Welt ist, in der und für die sie vor allem leben möchte. Und wenn’s durch die Erfüllung ganz „irdischer” Aufgaben ist.

Meine Kollegen sagen über mich …
… dass ich die Tiefe liebe und hohe Ansprüche an jedes Ergebnis habe, dass ich die Dinge manchmal ziemlich fantasievoll auf den Punkt bringe und dass offensichtlich in der Ruhe meine Kraft liegt – kleinere Ungedulds-Anfälle ab und zu nicht ausgeschlossen …

Wie ich zur Kronberg Academy kam
1998 sah ich eine Ankündigung des ersten Viola Festes mit den Namen all dieser großen, fantastischen Künstler – und ich wollte (musste!) unbedingt im Festivalteam mitmischen … Und dann hatte ich ein Riesenglück: Seit 1999, seit zehn Jahren also, bin ich fest angestellt im Team dabei.

Mein Lieblingsinstrument
Von den Streichinstrumenten, mit denen wir hier zu tun haben, ist mir die Bratsche am liebsten, weil der liebe Gott sie bestimmt als erste erschaffen hat (damals, im Paradies) …

Meine Hauptaufgabe
Neben der Projektleitung für das Kammermusikprojekt „Chamber Music Connects the World” besteht meine Hauptaufgabe darin, die Kronberg Academy „in Worte zu fassen” – seit kurzem eben auch im Web 2.0.

Was ich an meiner neuen Aufgabe besonders reizvoll finde …
… ist, einmal durchblicken lassen zu dürfen, was uns hier in Kronberg antreibt und bewegt, wie vielfältig und aufregend das ist und was wir alles anstellen (müssen), um das große Rad zu drehen!

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Oda Cramer von Laue …
… who once tried her luck at been a geographer, but who always in the back of her mind knew that music was the world in which and sepecially for which she wanted to live.  Even if this meant look after the “earthly” tasks.

My colleagues think …
… that I love the profoundness and that I set a high standard for every project. They say that I have the ability to come to the point in a very imaginative way and that I draw strength through calmness – although little bouts if impatience are not impossible …

How I got to the Kronberg Academy
In 1998 I saw an announcement for the first Viola Festival with the names of all these great, fantastic artists – and I wanted (had) to be part if this festival team … And then I had the great fortune: since 1999, for 10 years already!, I have been part of the core of the team.

My favorite instrument
The Viola is my favorite of all the string instruments that we come across here, because God problably made the viola first (back in paradies) …

My principle task …
… next to project management for “Chamber Music Connects the World”, is to “put” the Kronberg Academy into words – and more recently, to do this also in Web 2.0.

I especially enjoy …
… my latest task since it offers the opportunity to shed some light on our activities, which are numerous and exciting and communicate all the things we have to do to keep this big wheel in motion.



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