Artikel-Schlagworte: „Konzerte/Concerts“

Cello Festival ¦ Slide Show ¦ Impressions of Concerts and Workshops

Sonntag, 4. Oktober 2009

Photos: Andreas Malkmus

Cello Festival ¦ Die Konzerte ¦ Blaue Reihe – Cello Samba

Dienstag, 1. September 2009

Ins Blaue hinein einmal andere Wege gehen …

… und schon landen wir in einer vollkommen anderen musikalischen Klimazone. Denn der Samba mit ihrem mitreißenden Rhythmus voller Sinnlichkeit, musikalischer Schönheit und harmonischer Raffinesse, dazu dem Bossa Nova und dem Jazz hat sich der brasilianische Komponist, Cellist und Arrangeur Jaques Morelenbaum verschrieben. Zum Auftakt der „Blauen Reihe“ spielt er mit seinem Cello Samba Trio, dem mit Lula Galvão, akustische Gitarre, und Rafael Barata, Schlagwerk, zwei weitere große Talente aus Brasilien angehören. Das Konzert verspricht eine musikalische Südamerikareise und spiegelt die kulturelle Vielfalt des Subkontinents und seiner Musik wider, in der afrikanische, europäische und brasilianische Elemente eine perfekte Symbiose miteinander eingehen.

Samba – Bossa Nova – Jazz: Musik von Noel Rosa, Ary Barroso, Dorival Caymmi, Antonio Carlos Jobim, João Gilberto, Caetano Veloso, Gilberto Gil, João Donato, Carlinhos Brown, Davi Moraes, Jaques Morelenbaum

Zu hören am Montag 28. September um 20.00 Uhr in der Stadthalle Kronberg. Es spielen: Jaques Morelenbaum (Violoncello), Lula Galvão (Akustische Gitarre) und Rafael Barata (Perkussion).

von Oda Cramer von Laue

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Cello Festival ¦ Zwei Konzerte anlässlich Joseph Haydns 200. Todestages

Freitag, 21. August 2009

Das Joseph Haydn-Jahr (1732-1809) geht auch an unserem Cello-Festival nicht spurlos vorüber. An zwei Abenden werden Konzerte dieses österreichischen Komponisten der Wiener Klassik auf dem Programm stehen.

Gleich im Eröffnungskonzert (Mittwoch, 30. September, 19 Uhr) in der Frankfurter Naxos-Halle wird Steven Isserlis zum Abschluss Haydns berühmtes Cellokonzert C-Dur Hob. VIIb: 1 spielen.

Es ist der „Klassiker“, eines der populärsten und mitreißendsten Werke der Cello-Literatur, das natürlich bereits mehrmals in Kronberg aufgeführt wurde, u. a. von Mstislav Rostropovich (1997),  Antonio Meneses (2001) und Danjulo Ishizaka (2003). Im gleichen Konzert erklingt eine „zeitgenössische“ Hommage an Joseph Haydn – in einem Werk des 20. Jahrhunderts von Edison Denissow.

Im Jahre 1761 übernahm Haydn am Hofe des ungarischen Fürsten von Esterházy die gut bezahlte Position eines „Hausoffiziers“ mit musikalischen Aufgaben. Zur Erfüllung der Wünsche des musikliebenden Fürsten stand ihm in seinen Anfangsjahren eine Kapelle von (ihn selbst eingeschlossen) zwölf hochkarätigen Musikern zur Verfügung, die zum Teil auch mehrere Instrumente virtuos beherrschten. Für diese Kapelle schrieb Haydn eine Reihe von Solokonzerten, darunter auch das brillante Cellokonzert C-Dur, das wohl zwischen 1761 und 1765 entstand. Das Werk war für fast zwei Jahrhunderte verschollen und wurde erst 1961 wiederentdeckt. Es besticht in allen drei Sätzen durch seinen jugendlichen Esprit und die Eleganz seiner Melodieführung: Virtuos im ersten Satz, schlicht und dennoch ausdrucksvoll im zweiten Satz, und tänzerisch charmant im Finale.

Das Stück „Tod ist ein langer Schlaf“ für Cello und Orchester schrieb Denissov im Jahre 1982. Es basiert auf dem vierstimmigen Kanon „Tod und Schlaf“, den Joseph Haydn in den 1790er Jahren komponierte. Das Ergebnis von Denissovs musikalischer Ehrerweisung an Haydn ist ein knapp viertelstündiges Stück mit komplexen polyphonen Strukturen und impressionistischer Klangwirkung, die bisweilen asketische Züge trägt.

Der 200. Todestag von Joseph Haydn (31. Mai 2009) ist Anlass für das Geringas Baryton Trio, im Gedenkjahr eine Auswahl der selten zu hörenden Baryton Trios von Joseph Haydn zur Aufführung zu bringen.

In einem Nachtkonzert (Donnerstag, 1. Oktober, 22 Uhr) in der Johanniskirche werden David Geringas (Violoncello, Baryton), Jens Peter Maintz (Violoncello) und Hartmut Rohde (Viola) von

Joseph Haydn das
Trio Nr. 82 C-Dur Hob. XI:82 für Baryton, Viola und Violoncello
Duo für 2 Celli D-Dur
Trio Nr. 97 D-Dur Hob. XI: 97 für Baryton, Viola und Violoncello
spielen.

Haydns Dienstherr, Nikolaus von Esterházy, liebte die Musik nicht nur als Zuhörer, sondern auch als Ausübender. Als Lieblingsinstrument hatte er sich das Baryton ausgesucht, ein mit der Gambe verwandtes Instrument, das in der Größe einer Tenorgambe ähnelt, aber einen vielfach geschwungenen, meist reich verzierten Corpus besitzt. Zusätzlich zu den sechs oder sieben Griffsaiten hat das Baryton auch noch 10 bis 15 frei mitschwingende Saiten, die auf der Unterseite des Halses entlanggeführt werden. Das Besondere beim Baryton ist, dass diese Resonanzsaiten nicht nur mitschwingen, sondern mit dem Daumen der linken Hand auch gezupft werden können. Die unterschiedlichen Spielmöglichkeiten machen das Instrument variabel einsetzbar, sowohl als Melodieinstrument wie als Bass zur Begleitung. Sein silbern glänzender, sanfter und obertonreicher Klang wurde im Zeitalter der Empfindsamkeit vor allem in Süddeutschland und Österreich sehr geschätzt. Den weitaus größten Anteil am heute noch erhaltenen Repertoire für Baryton schuf Joseph Haydn, der von seinem Fürsten 1765 den Auftrag erhielt, „sich selbst embsiger als bisher auf die Composition zu verlegen, und besonders solche stücke, die man auf der Gamba spiellen mag, und wovon Wir noch sehr wenige gesehen haben, zu componieren.“

So komponierte Haydn bis etwa 1775 rund 175 Werke für dieses Instrument: Das sind neben Duos für zwei Barytone oder Baryton und Cello sowie einer ganzen Reihe von unterschiedlich besetzten Sonaten, Cassationen und Konzerten vor allem die 126 Trios für Baryton, Viola und Violoncello. Insbesondere die frühen Stücke dieser Werkreihe zeigen, dass Haydn offensichtlich auch Rücksicht auf die begrenzten spieltechnischen Möglichkeiten des fürstlichen Instrumentalisten nahm. Die überwiegende Zahl der Trios ist dreisätzig aufgebaut: Jedes beginnt mit einem Satz in langsamem oder gemäßigtem Tempo (im Trio Nr. 82 mit einem Adagio), auf das ein schneller Satz sowie ein Menuett mit Trioteil folgen, wobei die Reihenfolge der beiden letzten Sätze variiert. Das Trio Nr. 82 endet mit dem Menuett, dessen Trioteil wegen der klagenden Seufzermotive in der Viola den Zusatz „Das alte Weib“ erhalten hat. Das Trio Nr. 97 ist das einzige Stück mit sieben Sätzen: Hier erweitern eine Polonaise (bei Haydn ein selten verwendeter Tanz), ein zweites Adagio, ein weiteres Menuett mit Trio sowie ein als Fuge gestaltetes Presto-Finale die dreisätzige Grundstruktur.

von Dr. Susanne Schaal Gotthardt und Oda Cramer von Laue

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Geigen Meisterkurse ¦ Konzerte ¦ Teils ausverkauft

Mittwoch, 1. April 2009

Wir müssen es schon jetzt sagen: Die ersten drei der insgesamt sechs Konzerte, die im Rahmen der Geigen Meisterkurse stattfinden sind bereits ausverkauft.

Karten haben wir noch für

- das Konzert 4 mit L. Subramaniam am Sonntag, den 3. Mai um 20 Uhr in der Stadthalle Kronberg
- das Konzert 5, das Abschlusskonzert der Meisterschüler am Montag, dem 4. Mai um 20 Uhr in der Stadthalle Kronberg
- das Benefizkonzert “Yehudi Menuhin – eine Hommage” am Dienstag, den 5. Mai um 19 Uhr im Sendesaal des Hessischen Rundfunks in Frankfurt (!)

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