Artikel-Schlagworte: „Kronberg Academy Masters“

Als alles anfing (Teil 1)

Dienstag, 17. September 2013

Stöbern im Archiv:  Zurück zu den Wurzeln

Unser Festival zum 20-jährigen Bestehen, das in gut 10 Tagen startet, animiert geradezu, einen kurzen Blick in die Historie unserer Institution zu werfen.

Auch wenn der hier schreibende Blogger im Jahr der Gründung 1993 noch weit entfernt war von dem Entschluss, als Mitarbeiter in dieser wunderbaren Institution anzuheuern, so kann er sich doch retrospektiv und mit Begeisterung den Meilensteinen in der Entwicklung dieser Institution widmen. Und immerzu staunen.

Angefangen hatte ja alles Anfang der Neunziger Jahre mit dem Cello.

Gründer und künstlerischer Direktor Raimund Trenkler kann hier eine unglaubliche Geschichte erzählen. Nämlich die, wie es wirklich begonnen hatte. Was die Ursprungsidee war und wie das erste Festival dann tatsächlich über die Bühne gegangen ist (keiner hielt es damals in so kurzer Zeit für realisierbar!).

Es gab damals an 3 Tagen insgesamt 10 Konzerte. Das Abschlußkonzert fand am 24. Oktober 1993 in der Kronberger Stadthalle statt.

Die Presse war voll des Lobes, die eingeladenen Musiker und Marta Casals-Istomin waren begeistert vom ersten Cello Festival, welches der Erinnerung an Pablo Casals gewidmet war, dem großen Künstler und Humanisten (der Festivalbeginn fiel auf den 20. Todestag des bedeutenden Musikers).

Die Musikwelt hatte eine neue Begegnungsstätte, einen neuen Ort, wo man sich fortan regelmäßig treffen würde. Die dazu gegründete Institution, der Vorläufer der heutigen Kronberg Academy, nannte sich damals noch “Internationale Kammermusik-Akademie Kronberg”. Raimund Trenklers Philosophie war es, Cellisten mehrerer Generationen zusammenzuführen und miteinander musizieren und lernen zu lassen.  Oder wie er es auch gerne ausdrückt, ein Familientreffen für Cellisten sollte in die Welt gesetzt werden. Berühmte etablierte Musiker sollten jungen, hochbegabten Musikern Inspiration und Erfahrungen im Wege des gemeinsamen Musizierens vermitteln.

Sieben Jahre  später (beginnend mit dem Projekt Chamber Music Connects the World im Jahre 2000) gab es eine wichtige Erweiterung unserer Institution in Richtung Streicherakademie. Seitdem ist es gelungen, das  Renommee und die Bekanntheit auch mit diesem erweiterten Profil als einer internationalen Ausbildungsstätte für Streicher deutlich auszubauen. Gekrönt wurde diese Entwicklung durch die Einführung eines eigenen Studiengangs “Kronberg Academy Masters” im Jahre 2007 (mit den Abschlüssen Bachelor, Masters und Further Masters Studies). Die Geschichte dieser “Transformation” ist einen besonderen Blogbeitrag in der Zukunft wert.

Zurück zur Historie. Wie findet man Zeugen der Vergangenheit  in den eigenen vier Wänden?

Man stöbert in diversen Regalen und Kisten. Und wo befinden sich jene wertvollen Kisten, Kartons und Ordner?

In den verzweigten Räumlichkeiten unseres Receptur-Gebäudes etwa, einschließlich des Dachbodens. Wo man tatsächlich auch fündig werden kann, wenn man Staub und schlechte Luft für sagen wir ca. zwei-drei  Stunden ertragen kann. Und gewillt ist, um der Anfänge habhaft zu werden,  intensiv nach entsprechend „frühen“ Dokumenten zu suchen. Wenn es sein muss, auch zu graben und zu wühlen. Mithin befindet man sich auf einer Art musik-archäologischem Trip.

Dafür taugen unter anderem unsere Räumlichkeiten im 1. Stock der Receptur, wo wir seit einiger Zeit unser neues Studio 4 eingerichtet haben. Und in diesem hergerichteten Raum, der zum Proben genutzt wird, befinden sich auch historische Schätze zum Leben von Pablo Casals in Form diverser Bücher, Biografien, einer riesigen Schallplattensammlung und Programmheften vom berühmten Prades Festival, wo Casals seit Gründung viele Male aufgetreten ist. In einem Plattenregal von Studio 4 kann ich das von allen Teilnehmern persönlich signierte Programmheft des 1. Cello Festivals von 1993 (unserem Gründungsjahr) in Händen halten und sogleich fotografisch für diesen Blogbeitrag ablichten. Ein echtes Erfolgserlebnis!

Angestachelt durch diesen Erfolg geht das Durchstöbern in anderen Räumen weiter. Unser Dachboden ist das nächste Ziel. Hier findet man durchaus weitere Schätze. Poster, Flyer, Fahnen und aufgezogene große Schwarz-Weiss Fotos von berühmten Künstlern und Lehrern, die in Kronberg gastierten, sind verstreut in Ecken und auf verstaubten Regalböden zu bewundern.

Man muss wissen, dass sämtliche Drucksachen unserer schreibenden Team-Kollegen seit Gründung, also alle Broschüren, Programmhefte, Flyer, Poster, Fahnen und Sonderdrucke aus nunmehr  20 Jahren einen beträchtlichen Berg an Papier ergeben würden. Man muss  staunen über die enorme Produktivität unserer Texter und der mit uns kopperierenden Grafiker und  Layouter.

Generell muss ich an dieser Stelle vermerken, dass all die wunderbaren „Drucksachen“, die seit Gründung entstanden sind, natürlich mit jeweils mindestens einem Master-Exemplar in einem zentralen Ordner ( es sind natürlich mehrere!)  sorgsam archiviert und für die werte Nachwelt aufbewahrt werden. Das Erfassen dieser kleinen Kostbarkeiten und die Präsentation all der Print-Produkte seit 1993 wäre eine kleine Ausstellung wert. Ich bin überzeugt, man könnte sogar ein kleines Buch darüber publizieren, welches Musikfreunde aber auch Menschen mit Design und Layout-Affinität begeistern würde.

Michael Heinz, Kronberg Academy Team

Masterclass / Play with Presence (part 1)

Donnerstag, 31. Mai 2012

Observations from a Masterclass with Mauricio Fuks

For 3 days world-renowned violin teacher Mauricio Fuks stayed in Kronberg last week and worked with a couple of the socalled Young Soloists from Kronberg Academy. Maestro Fuks had to listen to and work with 11 young aspiring musicians, 6 violinists and 5 cellists. They were all expecting new insights and new challenges as takeaways for their own musical development.

While these days were intensely busy, there were also moments of inspiration and motivation on evenings that provided both musicians and the teacher with some inspiration through films and joint performances.

The last day, May 22nd, provided an opportunity for me to sit in and follow two sessions where I could observe an incredible teacher doing his masterly work.

What was special during those 4-5 hours in the Academy Studio was the fact that I could witness a dynamic and famous teacher who never lost his direct contact to the young musicians. After each student had finished his or her prepared musical piece he began to analyse and immediately initiate a deep dialogue. In his crisp and clear English he uttered a bunch of citation-ready statements that could all be used in any musical textbook in the section on stage performance, intonation and phrasing and how one can improve delivery, i.e. better performance.

From time to time maestro Fuks brought up little anecdotes, often going back to his own student years under famous American violinist Jascha Heifetz, who was known for his stringent teaching style and criticism. Those anecdotes not only helped to soften tensions but also served as additional learning impetus.

In one of the sessions one of  the Young Soloists was going through a series of  playing situations with the aim of establishing more communication links to his accompanying pianist. That exercise was tough, it required hard work. Then Mr. Fuks said “ It´s good to sweat!”. And he recalled an anecdote where he was tutored by Mr. Heifetz, early on in his educational phase. “Although I was struggling with an Asian flue I wanted to accept that lesson that he had offered me on short notice. I hadn´t  prepared my piece and felt weak because of the flue. But Mr. Heifetz quickly noticed that I didn´t play with energy and enough presence. So he said I don´t see any sweat on your face!” And Mr. Fuks went on by quoting another thought of Mr. Heifetz:  “The paying customers in a concert are expecting from you, the musician, that you deliver, whether you have the flue or not.” Later Mr. Heifetz added: “Once you are in playing mode you have to deliver”. Mr. Fuks´s quotes from those lessons that he underwent himself decades ago caused the Young Soloists in the room to nod in agreement.

One way to improve performance is by means of video-taping one´s own sessions, alone or with others. Mauricio Fuks´s advice was “be your best teacher”. And the aim of teaching would be to become more independent. It seemed that that message got through to all the other young masterclass attendants who were in the studio.

Performing chamber music is all about communication. That´s what Mauricio Fuks stressed several times on that afternoon. Especially for chamber music performers it is essential, so he said, to communicate across all senses and on all levels. Communication links one with the audience, the more intense the better. “You must feel the energy of the other players that are on stage with you”. Part of the communications process is to listen and to feel what the other fellow musicians are doing and, at the same time, make one´s own sound intonation clearly be heard by the audience. Then Mr. Fuks turned to the Young Soloist and strongly underlined: “Have the public in your hand!”

Michael Heinz / Kronberg Academy

Young Soloists / An encounter with Hanna Lee

Donnerstag, 5. April 2012

Being a healthy person

Hanna Lee is a 27 year old viola player who became a Young Soloist of Kronberg Academy Masters in Oct. 2011. She is now belonging to a group of 14 distinct students to complete her musical education with this special study programme for an international solo career degree in Kronberg. Hanna is a very laid-back person who thinks she has many new opportunities to broaden her musical cosmos and pick up the cultural background of all the compositions and composers that she will be encountering while studying at Kronberg Academy.

Since October last year Hanna has been busy visiting masterclasses and making new friends with fellow Young Soloists. Her first major steps in musical education took place in her home country Korea. Hanna attended both the music middle and high school, then joined the Korean National University of Arts in Seoul. There she studied until she was 18.

While Hanna was studying in Korea, she began to appreciate the value of chamber music. At age 18 a decision was made to go to the US and join one of the major conservatories. Between 2002-2004 Hanna attended Curtis Institute of Music in Philadelphia, then between 2004-2008 she went to Boston to continue her musical studies at the famous New England Conservatory. In addition, Hanna attended a couple of famous musical festival events, such as the Verbier Festival (2006, 2008), Ravinia Festival in Chicago (2010) and the highly regarded Marlboro Music Festival in Vermont (2011).

We met Hanna after the masterclasses with violist Yuri Bashmet earlier this year and Hanna agreed to engage in a brief dialogue with us. After this session she was totally relaxed saying that it was quite easy to conduct this kind of conversation rather than being caught in a stiff  interview. Anyway, here is what we learned from Hanna´s first encounters with our institution during this conversation.

Please tell us about your experiences when you came to Philadelphia to enroll at Curtis Institute which is known for its lowest acceptance rate of any college or university in the US, making it the most selective institution of higher education in the United States.

Hanna: Well, it was my first time to go to a foreign country. Oh, this was a culture shock for me, everything was very different! And Curtis, I found out, was a very tiny institution. This institute serves as a training ground for orchestral players to fill the ranks of the Philadelphia Orchestra. But it also offers courses for composers, organists, pianists and singers.

What was special there based on your previous experiences with musical education in your home country Korea? Everyone has great admiration for Curtis Institute which was established in 1924

Hanna:  Musical Education focuses on chamber music and on orchestral playing. They have their own orchestra called “the Curtis Symphony Orchestra”. One must be aware that there is also a very strong connection between the Philadelphia Orchestra and Curtis. Many great conductors have been alumni, eg Leonhard Bernstein, Christoph Eschenbach, Alan Gilbert. Or instrumentalists such as Hilary Hahn or Lang Lang. I was concentrating on playing and enjoing with other musicians. There was no focus whatsoever in the direction of solo playing.

What happened in Boston while you were attending NEC?

Hanna: This was a great time. I was lucky to be trained by Kim Kashkashian. She is a marvellous teacher. I learned so much from her. I was able to be close to my instrument, the viola. And Kim´s tuition helped me so much to be comfortable with the instrument.

What is unique about Kim Kashkashian in your view?

Hanna: Her commitment to chamber music, which began during years of participation at the Marlboro Music Festival, is just incredible. And her artistry of the viola is impressive.  Kim also made many appearances at the Salzburg, Marlboro and Lockenhaus Festival.

When did your earliest adventure in music really kick-in?

Hanna: At age 3 I started with piano, my brother played the violin. I wanted to do the same but I was too young. Then at age 5 I switched to violin. At age 10 I met a fellow Korean violist who asked me why I would not try the viola, because of its warmer sound. Well, since that moment I became more interested in playing the viola.

What were the next stages in your educational development?

Hanna: During age 12 – 15 I attended Music Middle School and continued at Music High School until I was 16. In 1995 I entered the Seoul Musical Conservatory.I forgot to mention: In 2000 at age 15 I came to Germany for a winter break. Cologne was the city where I spent 2 months. I was performing in concerts but also visited other artists performing. It was a great time, I was excited about the musical culture and history in Gemany. Music and the people seem to be very much connected, this is kind of unique. So I decided to continue my further musical studies in Germany!

Which viola teachers influenced you most strongly during your Korean years?

Hanna: Well, there are two teachers I want to mention: firstly, Soon Wha Oh and, secondly, Sang Jin Kim. Both were influencing me quite significantly. I am thankful for that period of learning.

What is the importance of family and staying connected with your parents at home?

Hanna: Well, my mother, who is a trained pianist who had established a school for young kids who wanted to learn piano, motivated me quite a lot. So early on, I listened to my mother´s piano playing. My father is not at all engaged with music. But he is somebody who is always providing advice with view to the important things in life, such as family life. My parents never pushed me in any particular direction. My father influenced me strongly in the area of good health. Until today, he always keeps telling me, stay fit and do everything you can, to lay the ground for a healthy lifestyle. I find this advice particularly important! And I follow his advice up to now, because I am totally convinced that this is the right thing to do.

What is special about our study programme Kronberg Academy Masters? How will you benefit?

Hanna: It seems to me that the Kronberg Academy is like a small family. And everyone is connected to many members of that family. I will benefit from this in many ways. With Nobuko Imai I am having a great teacher in Kronberg. And I am going to broaden my mind and awareness musically. Last but not least, I want to absorb the entire cultural background to better understand the composers and their compositions to see a much bigger musical picture. Otherwise,  I don´t have any particular wishes.

Hanna, thank you for this conversation!

Michael Heinz / Kronberg Academy

From fancy fiddler to hard working Young Soloist

Mittwoch, 21. Dezember 2011

An interview with 17 year old Dutch cellist Ella van Poucke

Ella van Poucke turned 17 in April.  Since October  2011 she is a new member of our group of Young Soloists for Kronberg Academy Masters. The professor who will be taking care of her musical development is cellist Frans Helmerson. Last week, shortly before our conversation, Ella had finished a masterclass with Canadian cellist Gary Hoffman, who is also a  permanent Professor in Kronberg.

Asked how to run this interview, Ella smiled and said “My first language is Dutch, second is English and regarding German I can understand quite a bit, speak a few words, but it isn´t enough to let the interview flow in German.”  So we switched to English.

Before we entered Studio 1 in the KAM facilities at Kronberg´s Streitkirche, we took a look at her cello. “It looks quite old“, I remarked.  “No, it isn´t! It was made in 2009, but I would love to have an old one” answered Ella, smiling.

Ella has two brothers and a sister. Her parents provided for a good musical background. Ella´s father is a trained trumpet player for Netherlands  Radio Symphony Orchestra (NRSO). Her mother used to play viola but in recent years she has turned to cooking, professionally and in the family.

Following is a short conversation with Ella, who grew up in a little city near Amsterdam.

1 ) How do you feel in Kronberg?
Ella: It´s a big honour for me to be here! Staying with the best teachers for string instruments and being part of that group of so talented young musicians is very inspiring. It´s a prestigious place to study music.

2) How did you just arrive in Kronberg?
Ella: Well,  I took the train, which is so convenient. I like train rides a lot! There I can sleep,
read and eat! It takes only about 5 hours from Holland.

3) Are you here for the first time?
Ella:  I was in Kronberg last year for the cello masterclasses in September which was a great experience! It all started when I was 15 and taking classes with  Frans Helmerson in Cologne for about a year. He mentioned Kronberg Academy and proposed that I should opt for an audition.  So, during  2009 I travelled to Kronberg the first time and met with Stephen Potts, director of Kronberg Academy Masters. Then I had my first audition. Also I travelled to Kronberg only some weeks ago for attendance of the masterclasses with Gidon Kremer and Volker Biesenbender. Volker lectured on improvisation and Gidon Kremer spoke about music and musicianship. Two very different personalities and styles. Both masterclasses provided a wealth of information.

4) What did you know about KronbergAcademy?
Ella: I heard about the Academy from a friend when I was nine. Later I looked at Kronberg Academy´s homepage on the internet and I found it very appealing.

5) How did your love for playing the cello evolve?
Ella: I started at age 4, taking violin classes. Honestly, I didn´t like it so much,  it was kind of weird. I quit the classes when I was five and a half. Later at age six I discovered the cello and this is what I liked a lot! Then my parents sent me to the Utrecht music school. Looking back I must say the classes became more enjoyable for me and when I was eight it really became more serious and it was fun. I began practicing for myself and at age twelve I was attending the Amsterdam conservatory. Prior to Amsterdam I was also taking classes at Den Haag for about a year. When I was ten I joined a group of young violinists called the “The Fancy Fiddlers”, founded by one of my teachers at the time, Mrs. Coosje Wijzenbeck. There were 20 players in that group and we began to perform concerts.

6) How was musical life in your family?
Ella: I liked to play chamber music. Throughout the day, while at home I also listened to music from my brother and my parents. One of my brothers listened to hip-hop and pop music, my father is a great Jazz fan and he likes the Beatles very much and of course Jazz singers such as Ella Fitzgerald and Billie Holiday. This kind of music I do like as well. In earlier years my mum was playing viola. So I am used to hear her viola sounds from time to time. But in recent years she has concentrated on her cooking job and music became a side activity. On the other hand her vegetarian cooking style is very good for my health. So, overall, music was ubiquitous in our home. And I was exposed to different styles of music.

7) Who was a strong influence for you?
Ella: As I had already mentioned the “The Fancy Fiddlers” were founded by my teacher Coosje Wijzenbeck, and she had a very strong influence on me. Playing together under her leadership was great fun. We often rehearsed string quartets. Another great influence was and still is British cellist Colin Carr, who is a very good friend of my parents. In fact, I very much loved his way of playing, very different from what I learned through Coosje Wyzenbeck. I play with Colin from time to time in famous concert halls such as the Concertgebouw in Amsterdam. At age 13 I played with him Vivaldi´s Double Concerto in that hall. Another influence was Godfried Hoogeveen, whom I met during the Amsterdam Conservatory years. Godfried is a great player, he told me all about music, not technically but rather aspects related to emotions, musicality and various musical styles. He was a student of renowned cellist Gregor Piatigorsky and became my mentor. Attending the cello masterclass at Kronberg Academy in September 2011  was also a great experience. And not to forget: at age 13 I joined the Amsterdam Chamber Music Society and I am still a member of that institution. There I met Christian Bor who was a student of violinist Jascha Heifetz. Christian as well as Godfried Hooogeveen influenced me over the years quite a lot.
While I was attending the Verbier musical festival in 2009 I had the great opportunity to attend masterclasses with Bernard Greenhouse, about 3-4 lessons, an hour each. Mr. Greenhouse told me so much about phrasing. This was very inspiring for me.

How do you relax ?
Well, I love cooking, walking and jogging. Especially jogging is something I enjoy so much. Also right now. Jogging is hard to do here in Kronberg because of the various hills. So it is quite challenging. When I am at home in our house in Holland I enjoy the great kitchen that we have and do cooking activities with great enjoyment.

Which type of music do you play with great enthusiasm? And what kind of music do you listen to, today?
Ella: I listen to a lot of chamber music. Dvorak´s Cello Concerto performed by Colin Carr is something I like to listen to,  over and over. And I listen to a lot of CDs, mostly classical music. And I like to listen what other fellow musicians play.

Playing and rehearsing daily, how many hours a day do you play and how much of sacrifies does this mean?
Ella: Currently I am playing 5-6 hours a day. The act of rehearsing is fun, I enjoy it! I can´t think of any sacrifices. I am really happy when I am playing, every day! But after so many hours each day other things are getting painful. Like carrying the cello case uphill, biking with the cello or sitting long hours in really unhealthy positions. Those things can be a bit of  a burden, but I can´t call them sacrifices.

10) Which expectations do you have with view to your enrollment with “Kronberg Academy Masters”?
Ella: I am working hard! I will learn things that I need to change in my playing. One can never play complete or perfectly. There is always room for improvements and changes. I want to become a solo cellist and play chamber music. But I also could think of myself as becoming a teacher in the future. All Young Soloists know each other and together with the members of the Kronberg Academy team we belong to a family. This is stimulating. We are inspiring ourselves and the lessons and all the work are quite intensive. The good thing is, all is very well organised by the team. The Academy is not just a music school, it is an institution where so much help is available all the time. I am not waiting here for big things to happen, I concentrate on my work and continuous improvements of my playing.

11) How do you use the internet, how often and how long are you online?
Ella: I am not a typical young internet user or TV person. What I like is using Google for searches. I check my email every day but I don´t stay long online. I am on facebook and using this means staying connected with my friends – this is a good thing. And for background information and easy questions I go to Wikipedia. But otherwise the internet is a waste of time. I am not a heavy internet user,  I see the stupid part of it.

Ella, thank you for this interview!

Michael Heinz/Kronberg Academy

Meisterklasse mit Volker Biesenbender

Mittwoch, 23. November 2011

Das ist Top, Top, Top

Er hat in London an der berühmten Yehudin Menuhin School studiert und ist viele Jahre später als Lehrer wieder an diesen Ort zurückgekehrt. Hier traf Volker Biesenbender auf  Stephen Potts, dem heutigen Direktor unseres Studiengangs „Kronberg Academy Masters“. Stephen war damals in leitender Stellung an dieser berühmten Londoner Musikschule für Yehudi Menuhin tätig. Als Stephen Potts im letzten Jahr wieder Kontakt zu seinem alten Freund Volker aufnahm, verabredete man zunächst einen Auftritt und einen Workshop anlässlich der Geigen-Meisterkurse im Juli dieses Jahres in Kronberg.  Schwerpunkt des Workshops war das Thema „Improvisation“, für das Volker Biesenbender fast schon ein Synonym innerhalb der klassischen Musikausbildung geworden ist. Jetzt, Mitte November, sollte er noch ein zweites Mal in diesem Jahr in die Burgstadt kommen, um für 14 Junge Solisten unseres Studiengangs „Kronberg Academy Masters“ (KAM) individuelle Meisterkurse zu geben.

Volker Biesenbenders Auftritt über 2 volle Tage ( 16./17.11.) war eine große Bereicherung für unsere jungen Musiker. Er war während dieser zwei prallen Tage im “flow”, wie er uns überzeugend berichtete. Als Lehrer unterwegs zu sein, das sei für ihn selbstverständlich. Er sieht es als persönliche Verpflichtung an, das Gelernte an die nächste Generation bestmöglich weiter zu geben. Und hierher nach Kronberg zu kommen, das war eine Herausforderung allererster Güte. Und die Resonanz bei den jungen Musikern war äußerst positiv. „Das war wunderbar“, so sagten es wie aus einem Munde Christel und Hanna Lee und auch Ella van Poucke, die mit 17 Jahren die jüngste Junge Solistin in unserem Studiengang.

Bei jeder Einzel-Session (Dauer. 50 Minuten) waren stets die anderen Solisten als Zuhörer mit von der Partie. So kam eine maximale Lernsituation zustande. Und am Abend waren alle angereichert mit Gedanken und Ideen von einem Lehrer, der auch als  Straßenmusiker Erfahrungen sammeln konnte.

Am Ende des zweiten Tages zeigte Volker den Jungen Solisten und dem Kronberg Academy Team einen israelischen Dokumentar-Film über seine Musik und seinen eigenen unkonventionellen musikalischen Werdegang. Seine musikalische Ausbildung führte ihn zunächst an die Musikhochschule Tel Aviv, wo er sein Studium abschloss. Insgesamt verbrachte er 4 Jahre in Israel. Nach dem Studium befasste er sich ausgiebig mit historischer Aufführungspraxis an der Schola Cantorum Basel. Daneben gab er zahlreiche Recitals und trat bei diversen Festivals auf. Mit seinem eigenen multistilistischen Trio Avodah gibt er seit einigen Jahren Konzerte in ganz Europa. Auch das Kronberger Publikum konnte sich im Sommer diesen Jahres ein eigenes Bild von dem mitreißenden Auftritt des Trios  in der Stadthalle machen. Bemerkenswert ist noch dies: Sein großer Mentor, der weltberühmte Yehudi Menuhin, unter dessen Stabführung er noch kurz vor dessen Tod die erste Bartók-Rhapsodie einspielte, wies in vielen Interviews und Fachartikeln enthusiastisch auf Biesenbenders künstlerische Vielseitigkeit hin.

Sein Credo: Das im Innersten eines Musikers Empfundene sollte beim Vortrag nach außen gelangen, es sollte idealerweise im Augenblick des Spielens ( im „Hier und Jetzt“) aus dem Musiker herausfließen. Der Musiker müsse im flow sein, seine eigenen tiefen Empfindungen und Gefühle für die Hörer erlebbar und erfahrbar machen. Auf unsere Frage, wer ihn maßgeblich in seiner musikalischen Auffassung beeinflusst habe, antwortete er sogleich und nennt seinen langjährigen Lehrer Rami Shevelov, aus seiner Zeit in Tel Aviv.

Ein bestimmtes System oder eine Methodik habe er dabei nicht zur Hand, so erklärte er uns. Wohl aber trete er in einen Dialog mit jedem Musiker, wenn dieser ihn sein/ihr Werk vorgespielt hat. So war es auch in Kronberg mit den insgesamt 14 Jungen Solisten, die die Instrumente Violine, Viola und Cello jeweils mit Klavierbegleitung in unterschiedlichen Werken erklingen ließen.

In unserem Gespräch kurz nach Beendigung der Meisterklasse Ende letzter Woche, schilderte er uns – sichtlich erleichtert – wie die zwei „Kronberger Tage“ auf ihn gewirkt hatten und mit welchen Gedanken er heimwärts reisen würde. Jeder der 14 jungen Musiker konnte sich 50 Minuten auf sein/ihr Stück vorbereiten, um dann im Kreise der Mitstudierenden das eigene Stück vorzutragen und dann Volkers Feedback zu hören. „Das war top, top, top“,  ließ er wissen. Was er hier erlebt habe mit den jungen Musikern, „das sei vom Feinsten gewesen, so seine Worte über die Jungen Solisten und die Kronberg Academy als Ausbildungsinstitution.

Über die Jahre mit vielen Erfahrungen in Sachen Unterrichten junger Musiker bestens ausgestattet, war Volker Biesenbender nicht zurückhaltend mit seinem Lob über die Arbeit, die das Team um Stephen Potts seit nunmehr 5 Jahren leistet. Für Biesenbender war es etwas Besonderes, die créme de la créme junger Streicher unterrichten zu dürfen und so viele herausragende junge Musiker um sich zu wissen. Eine solche Dichte hätte er noch nicht erlebt. Dazu die Natürlichkeit und die spezielle Atmosphäre in den Räumen der Streitkirche, dort wo die Meisterklassen und Kurse für die Jungen Solisten abgehalten werden. All dies sei ihm sehr positiv aufgefallen. An anderer Stelle fällt das Wort vom „Hochleistungslabor“, aber hier in Kronberg sei eben das Menschliche noch sehr zu spüren. Das sei bei ihm sehr positiv angekommen.

Und die Einladung der Academy, im nächsten Jahr bei „Classic for Kids“ erneut in Kronberg aufzutreten, da habe er mit seiner Zusage nicht mehr lange zögern müssen. Für die Musikliebhaber in und um Kronberg eine prima Nachricht!

Michael Heinz

Soojin Han begeistert mit Bach-Werken in Königstein

Donnerstag, 20. Januar 2011

Königstein im Taunus, nur einen Steinwurf entfernt vom Standort der Kronberg Academy, war am dritten Januar-Sonntag im neuen Jahr Schauplatz  eines begeisternden Konzerts mit Kompositionen von Johann Sebastian Bach. Es spielte Soojin Han, Junge Solistin des Kronberg Academy Masters. Die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Eine immer noch weihnachtlich geschmückte Immanuelkirche bot den herbeiströmenden Besuchern das Gefühl von Festlichkeit und Besinnung. Und das mitten im Januar. Bachsche Musik für Solo Violine erfüllte den mit dutzenden Kerzen hell erleuchteten Kirchenraum. Der massive Schneefall, der den Taunus um die Jahreswende noch massiv zugesetzt hatte, war längst verschwunden. Aber die besinnliche Stimmung in der Kirche und der beeindruckende Auftritt von Soojin Han sorgten dennoch für ein ein tolles Ambiente und ein unvergessliches musikalisches Erlebnis.

Soojin Han freut sich über den Beifall

Soojin Han spielte mit großer Hingabe die beiden Violin-Sonaten Nr. 1 g-Moll und Nr. 2 a-Moll. Zwischen beiden Stücken hatten die Veranstalter eine kurze Pause eingebaut, in der Pfarrerin Katharina Stoodt-Neuschäfer drei berühmte Persönlichkeiten zitierte, die in ihren Beschreibungen die Charakteristika und Einmaligkeit der Bachschen Werke einzufangen versuchten.  Neben Mozart wurden auch der italienische Komponist Ruggiero Leoncavallo und der Orgelmusik spielende Albert Schweitzer zitiert. Allen Beschreibungen war die hohe Anerkennung des Genius von Bach gemeinsam und die Größe seines Schaffens. Diese Werke, so beispielsweise Albert Schweitzer, predigen uns eines, „stille sein und gesammelt sein“. Und ferner: „Was er war und erlebt hat, steht nur in den Tönen“. Mit derlei Zitaten, die die Zuschauer begierig aufnahmen, konnte der zweite Teil des Konzerts noch zu einem spürbaren Höhepunkt reifen.

Hintergrund für diesen Auftritt von Soojin Han bildet die Kooperation zwischen dem Förderverein Kirchenmusik der ev. Immanuel-Gemeinde Königstein und der Kronberg Academy. Raimund Trenkler hatte sich mit dem Vorsitzenden des Königsteiner Fördervereins, Dr. Weber, verständigt, für insgesamt 6 Konzerte zwischen 2009 und 2014 Junge Solisten des Studiengangs der Kronberg Academy zu gewinnen und mit diesen sämtliche Solo-Werke für Violoncello und Violine aufführen zu lassen. Den Auftakt hatte im Jahre 2009 bereits Alina Ibragimova mit 2 Violin-Sonaten gemacht. Es folgte im letzten Jahr der Cellist Benedict Klöckner, der zwei Suiten für Violoncello aufführte.

Soojin Han war nun die dritte Junge Solistin der Kronberg Academy, die die Besucher in Königstein mit dem überwältigenden Klang Bachscher Musik für Solo-Violine in ihren Bann zog. Der lang anhaltende Beifall für die in London lebende Koreanerin war ein starker Beweis für die Wertschätzung ihrer Darbietung.

Cello-Meisterkurse / Die Programm-Broschüre gibt ersten Vorgeschmack

Donnerstag, 22. Juli 2010

Endlich sind sie da, die Programme zu den diesjährigen Cello Meisterkursen und Konzerten 2010.

Soeben vom Drucker gekommen und rasch an die ersten Kollegen im Hause der Receptur verteilt. Mit einer Auflage von 13.000 Stück wollen wir die wichtigsten Informationen zu den Meisterkursen und den sich daran anschließenden öffentlichen Konzerten in die nahe und ferne Welt tragen. Bereits einige Tausend der gefalteten Programmhefte – unsere Flyer – werden derzeit per Post an unsere große Freunde und Förderergemeinschaft versandt. Die andere Hälfte wird nach einem anderen Verteilschlüssel an ausgewählte Interessenten, Journalisten und Musik-Institutionen weitergeleitet. Die logistische Abwicklung der Bekanntmachung und Vermarktung ist ein Kapitel für sich, erfordert gute Planung und natürlich eine gute Adress-Datenbank.

Nun aber zurück zur musikalischen Seite des Flyers. Lernen von den großen Meistern Ihres Faches und gemeinsam mit Ihnen Werke aus dem Bereich Kammermusik aufführen. Darum wird es zwischen dem 20. und 27. September in Kronberg gehen. Aufführungsstätte sind die Johanniskirche im Herzen der pittoresken Altstadt, in unmittelbarer Nähe der Streitkirche wo unser  “Kronberg Academy Masters“ Studiengang beheimatet ist und ferner die Kronberger Stadthalle.

Auf der Titelseite unseres Flyers, der wie immer in Rot und Schwarz gehalten ist, sieht man den jungen ungarischen Cellisten István Várdai bei konzentriertem Spiel. Er ist Sinnbild für die vielen jungen „Meisterschüler“ und Teilnehmer, die nach Kronberg kommen, um gezielte Impulse für die Weiterentwicklung ihrer Spieltechnik zu erhalten und auch ihr musikalisches Wissen und Verständnis vertiefen möchten.

Insgesamt 5 Konzerte werden zwischen dem 23.9. und 27.9. zur Aufführung gelangen. Die Konzerte haben jeweils ein Motto, und das macht bereits jetzt Appetit auf diese Ereignisse. Das erste Konzert, in dem Frans Helmerson eine wichtige Rolle spielen wird, trägt das Motto: „Cello ganz Chopin“. Das  zweite Konzert soll intensiv berühren, es ist betitelt mit: „Cello expressiv“. Das dritte Konzert erhält eine swingende Note: „Der mit dem Cello tanzt“. Das vierte Konzert erhält das Moto „ Bloß Cello„ und schließlich das fünfte Konzert – zugleich der Abschluss der Meisterkurs-Woche – trägt das Motto „Cello-Aussichten“.

Wenn man den in Leporello-Form erstellten Prospekt aufblättert, dann gerät man sehr schnell ins Schwärmen. Großartige Cellisten und feine Werke der Kammermusik, geschrieben für Cello und zum Teil mit Klavierbegleitung, dominieren das Programm. Chopin, César Franck, Beethoven, Granados, Cassadó, Bach, Dutilleux und Alfredo Piatti sind die Komponisten, auf deren Werke man sich freuen darf.

Wer sind die vier Lehrer?

Vier ausgewiesene Cello-Meister haben der  Kronberg Acaemy ihre Teilnahme zugesagt. Es sind keine Geringeren als diese vier namhaften Musiker, einige von Ihnen seit vielen Jahren der Academy bei vielen Auftritten und Projekten aufs engste verbunden: David Geringas, Frans Helmerson, Gary Hoffman und der deutsche Cellist Jens Peter Maintz, der jüngste in diesem Quartett.

Last but not least: zwei „Einstimmungen“ liefern Hintergrund-Wissen. Dr. Susanne Schaal-Gotthardt erläutert einmal das Konzer Nr. 4 ( Jens Peter Maintz, Cello) und Konzert Nr. 1
(mit David Geringas). Dies ist ein Angebot an all jene Musikfreunde, denen die angekündigten Werke noch nicht so vertraut sind.

Was ist noch erwähnenswert? Ja, alle Cello Meisterkurse  sind öffentlich. Laien und Experten, Cellisten oder Nicht-Cellisten, können sich von der intensiven Arbeit zwischen Lehrern und Schülern mitreißen lassen, lediglich ein kleiner Obolus ist zu entrichten.

Wer kann bei den Meisterkursen eine Bewerbung abgeben? Alle interessierten jungen Cellisten, die nicht älter als 29 Jahre sind. Bewerbungsschluss ist der 23. Juli 2010 – die deadline steht vor der Tür – also Gas geben ist angesagt für ambitionierte junge Cellisten, wo immer sie dies auch lesen mögen.

Der Spätsommer kann kommen. Kronberg, die Welthauptstadt des Cello, erwartet viele Besucher aus nah und fern und hr2 als Medienpartner wird für die audio-technische Aufzeichnung auf höchstem Niveau sorgen.

Michael Heinz

Masters in Performance – Junge Solisten begeistern Kronberger Musikfreunde

Mittwoch, 23. Juni 2010

Kronberg bot am vergangenen Wochenende Musikfreunden ein prall gefülltes Konzertrogramm mit diversen Auftritten an mehreren Spielorten. Während die Jungen Solisten des Studienganges “Kronberg Academy Masters” vom Freitagabend bis zum späten Sonntagnachmittag musizierten, trat parallel Gidon Kremer drei mal mit Musikern  der Kremerata Baltica im Opel-Zoo auf. Das Konzert stand unter dem Motto “Tierharmonisches Konzert” (hierzu folgt ein separater Beitrag).

Pünktlich um 18.00 Uhr am Freitag  dem 18. Juni begannen die “Masters in Performance”-Auftritte der Jungen Solisten im Kronberger Maler-Museum. Das Besondere der “Masters in Performance” Reihe besteht darin, dem Publikum konzentriert hochtalentierte junge Musiker zu präsentieren, für die diese Konzerte zugleich den Abschluss des Studienjahres an der Kronberg Academy bilden. Zuhörer hatten überdies die Möglichkeit, einzelne oder sämtliche Konzerte zu besuchen. Ein einmaliges Angebot somit für Musik-Interessierte in und um Kronberg. Man konnte so auf  höchstem Niveau spielende junge Kammermusiker erleben, die bereits schon in namhaften Häusern als Solisten Konzerte geben.  Die elf Musiker (Valeriy Sokolov mußte in letzter Minute absagen) repräsentierten mit Ihrer Werkauswahl ein aussergewöhnlich reichhaltiges Programm, in dem auch von einigen Solisten gezielt Kompositionen ihrer fernöstlichen Heimat einbezogen wurden.

Den Anfang mit 2 Konzerten machten Benedict Klöckner und Peijun Xu, die zugleich ihr Examens-Abschlusskonzert gab.  Peijun Xu wurde von Evgenia Rubinova begleitet während Benedict Klöckner zusammen mit Anna Naretto spielte.  Am Samstag, dem 19. Juni folgten dann 5 weitere Solisten aus dem genannten Studien-Programm der Kronberg Academy.

Dai Miyata aus Japan sorgte für den Auftakt am Samstag.  Dai spielte Werke von Beethoven, Toshiro Mayuzumi ( ein sog. Bunraku für Cello Solo) sowie von Manuel de Falla.

Soojin Han (Violine), die aus London angereist war, gab in Begeleitung ihrer Pianistin Yumiko Urabe ein eindrucksvolles Konzert mit Werken von Brahms, des koreanischen Komponisten Isang Yun (“Kontrast 1″ ) und von Camille Saint-Saens. Nicht minder hinreißend waren dann die Auftritte von Gabriel Schwabe (Cello),  Eri Sugita Viola) und der aus Berlin angereisten Geigerin Alina Ibragimova.

Der dritte Konzerttag begann am am Sonntagvormittag. Alicja Smietana und Yumiko Urabe am Klavier ließen Werke der polnischen Komponisten  Lutoslawski und Szymanowski erklingen.  Vilde Frang eröffnete die Nachmittags-Konzerte mit einem äußerst anspruchsvollen Werk für Solo Violine von Bela Bartok.Die Zuhörer quittierten ihren Auftritt  mit begeistertem Applaus.  Es folgte Andreas Brantelid (Cello) begleitet von Anna Naretto, die Werke von Beethoven, Lindgren und Robert Schumann zum Klingen brachten.

Für den krönenden Abschluss sorgte der Auftritt von Alexander Sitkovetsky, der von seiner Mutter Olga Sitkovetsky am Klavier begleitet wurde. Saschas Darbietungen enthielten Stücke von Mozart, Grieg und das Werk “Tzigane” von Maurice Ravel. Nach seiner fulminanten Zugabe des Stückes “Czardas” von Vittorio Monti war der die Begeisterung auf dem Höhepunkt. Die Zuhörer in der sehr gut besuchten Räumlichkeit klatschten emphatisch Beifall und feierten Mutter und Sohn.

Stephen Potts, Leiter des Studienprogramms “Kronberg Academy Master”, war sichtlich zufrieden mit der musikalischen Qualität und vor allem auch mit der  Resonanz bei den Zuhörern.  Ein Fortsetzung dieser Reihe im kommenden Jahr wird sich so mancher Besucher im Stillen schon jetzt gewünscht haben. Vergessen waren für Stunden die Aufregungen rund um die Fußball-WM, denn die Jungen Solisten hatten es vermocht,  die Aufmerksamkeit auf Werke der Kammermusik und fernöstliche Klangwelten zu lenken.

Die jüngste Zuhörerin war die kleine Amelie Haumer, 6 Jahre jung. Sie und Ihre Mutter hatten viel Freude an den Konzerten. Die kleine Amelie, so erfuhr ich, spielt seit ihrem 4. Lebensjahr Klavier und übt derzeit sehr fleißig den “Frühling” von Vivaldi. Mutter und Tochter schienen äußerst angetan von den Darbietungen der Jungen Solisten und so mancher Besucher war angetan von der Art und Weise, wie die junge Zuhörerin die Musik auf sich wirken ließ.

Michael Heinz

Meisterkurs: Ana Chumachenco und Ihre trefflichen Meisterschüler

Freitag, 19. März 2010


Kronberg, im März 2010:

An einem der ersten Tage ohne Schnee in Kronberg waren sie alle versammelt: 7 Junge Solisten waren zusammengekommen, um Ana Chumachencos Meisterkurs beizuwohnen. Endlich hatte ich mal Gelegenheit, so viele junge Musiker unseres Studienganges „Kronberg Academy Masters/ Further Master Studies“ geballt an einem Platz zu erleben. Keine Übertreibung: das war ein angenehmes, familiäres Zusammentreffen von Alt und Jung, und was mir so mancher Junge  Solist nachher erzählte:  man kennt sich größtenteils untereinander. Aber der Reihe nach….

Wer war dabei….?

Peijun Xu, Benedict Klöckner, Yumiko Urabe, Alicja Smietana, Alina Ibragimova, Eri Sugita, Sasha Sitkovetsky, Soojin Han, Vilde Frang, der Berliner Gabriel Schwabe und schließlich David Gueran.

Während der Vormittag alleine dem Einzelunterricht gewidmet war, war nach dem gemeinsamen Mittagessen zunächst Kammermusik „vom Blatt“ angesagt und es durften nun auch einige Zuhörer des Academy Teams mit dabei sein. Absolut spannend dachte ich und ließ mich auf knappe 3 Stunden intensiven Musik-Hörens ein.

Direkt neben dem aufmerksamen Stephen Potts sitzend, dem Leiter des Academy-Master Studienganges,  versuchte ich , sowohl den Klängen der Musik zu folgen, als auch ein Gefühl für die Anstrengungen und Konzentration der jungen Musiker mit aufzunehmen. Den Auftakt machte das lebhafte und zugleich rasante Oktett von Felix Mendelssohn-Bartholdy – ein absolut begeisterndes Stück! Im Halbkreis sitzend, Frau Chumachenco als 4. Geige im Zentrum, musizierten alle mit viel Schwung und Klasse. Sasha Sitkovetsky, der mir zuvor stolz von seinen frühen Begegnungen mit Yehudi Menuhin berichtet hatte, hatte als erster Geiger die Führungsrolle inne – glänzend – so meine subjektive Empfindung.

Dann, nach einer kurzen Pause, stand Alina Ibragimova allein im Zentrum der Aufmerksamkeit: Sie intonierte die Sonate Nr. 2 Op. 94 von Prokofiev mit großer Inbrunst. Die begeisterten Kommentare Ana Chumachencos und der anderen Meisterkurs-Teilnehmer über ihr Spiel ließ die junge Russin, die in Großbritannien lebt, mit sichtlicher Freude und gut gelaunt über sich ergehen. Einer Katze gleich, lautlos und gewandt aus der Bodenperspektive fotografierend, war auch unser Fotograf Andreas Malkmus mit von der Partie, um diese Momente gewissermaßen für das Familien-Album  festzuhalten. Den Schlussakkord seiner Arbeit bildete ein wirklich schönes, familiäres  Gruppenfoto der jungen Musiker mit Frau Chumachenco –

dieses und weitere „atmosphärische“ Momentaufnahmen eines besonderen Meisterkurs-Tages  in der Kronberger Streitkirche können nun alle Fans und Freunde auf unserer Kronberg Academy Flickr- Seite bestaunen.

Michael Heinz

Junge Solisten ¦ 5 Minuten mit Benedict Kloeckner

Freitag, 18. Dezember 2009

Der Cellist Benedict Kloeckner wurde im Oktober dieses Jahres in unseren Studiengang “Kronberg Academy Masters” aufgenommen. Wie es dazu kam und welche Erwartungen er an den Studiengang hat, hat er mir in einem kurzen Interview erzählt.

Benedict Kloeckner1. Wie ist es dazu gekommen, dass Sie als Junger Solist in den Studiengang aufgenommen wurden?
Seit 2004 habe ich regelmäßig an den Meisterkursen und am Festival der Kronberg Academy teilgenommen und wurde von so renommierten Lehrern wie David Geringas, Ralph Kirschbaum, Michael Sanderling, Frans Helmerson, Julius Berger  und Bernhard Greenhouse unterrichtet. Es war für mich eine großartige Möglichkeit in sehr kurzer Zeit eine Fülle von Inspiration und künstlerischen Erlebnissen zu bekommen. Es wurde mir manchmal erst im Nachhinein bewusst, wie sehr mich mancher Lehrer und manches Konzert inspiriert und mein persönliches Spiel weitergebracht haben.

2. Welche Erwartungen haben Sie an den Studiengang?

Ich hoffe, dass sich meine künstlerische Entwicklung dank der sehr individuellen, maßgeschneiderten Förderung und Betreuung durch die Kronberg Academy, sowie den Unterricht bei Prof.Frans Helmerson weiter positiv entfalten wird. Ich verspreche mir inspirierende Begegnungen mit Musikerpersönlichkeiten, die mir wichtige Impulse für mein Spiel geben können.

3. Sie hatten einen Workshop bei Gidon Kremer. Wie müssen sich unsere Leserinnen und Leser so einen Workshop vorstellen?
Es war ganz sicher kein normaler Workshop, sondern eher ein Interpretationskurs im besten Sinne, oder wie Gidon Kremer sich ausdrückte ein Dialog. Alle Teilnehmer wurden ermutigt ihre Meinung frei zu äußern, da Herr Kremer immer wieder auch betonte, dass er durchaus auch irren könne, dass sein Urteil eben auch seine persönliche Meinung sei, die allerdings stets den Nagel auf den Kopf traf. Er beurteilte nicht nur das rein Handwerkliche des Musikstückes, sondern besonders die musikalische Aussage des Interpreten. Wirklich erstaunlich war dabei seine faszinierende Beobachtungsgabe mit der er sehr präzise die Stärken und Schwächen des jeweiligen Spielers erkannte und diese sehr offen zur Diskussion stellte.

Stets mahnte er, dass die Bravour des Handwerks mit der intellektuellen und emotionalen Notwendigkeit der Komposition zu verbinden sei. Er vermittelte uns die Notwendigkeit eines geistig und emotional gleichermaßen überzeugenden Spiels, in dem nicht nur schöne Passagen aneinander gereiht werden, sondern eine packende Geschichte erzählt wird. Er ermutigte uns in jeder Komposition nach neuen Klangfarben und Horizonten zu suchen, und sich dabei durchaus von angrenzenden Künsten wie Malerei und Literatur inspirieren zu lassen.

Sehr interessant waren auch die Geschichten eines an außergewöhnlichen Erlebnissen reichen Künstlerlebens, die Gidon Kremer abends beim gemeinsamen Essen im kleinen Kreis erzählte.

Die Stimmung des Kurses war sehr anregend, jeder Spieler gab sein Bestes und konnte sich einer äußerst aufmerksamen Zuhörerschaft sicher sein, die anschließend in einer lebhaften Diskussion die Interpretation diskutierte.

Es war für mich ein äußerst erhebendes und inspirierendes Erlebnis mit solch einem großen Künstler so intensiv arbeiten zu dürfen.

Vielen Dank für das Interview und den interessanten Einblick in einen Workshop mit Gidon Kremer.

von Ulrike Schmid

Dai Miyata is the winner of the Rostropovich Cello Competition 2009

Dienstag, 10. November 2009

Dai Miyata (Kronberg Academy Masters Young Soloist) is the winner of the Rostropovich Cello Competition 2009. He joins an illustrious group of former winners which includes Gary Hoffman (1986 – Professor of Cello at Kronberg Academy Masters) and Marie-Elisabeth Hecker (2005 – Kronberg Academy Masters Young Soloist). Dai Miyata was partnered by Anna Naretto (Pianist – Kronberg Academy Masters) and is taught by Professor Frans Helmerson (Professor of Cello at Kronberg Academy Masters).

Congratulations!

Congrats to Andreas

Dienstag, 1. September 2009

Andreas Brantelid M.Mus (Kronberg Academy Master) has been awarded Crown Prince Frederik and Crown Princess Mary of Denmark’s Cultural Prize. The Crown Prince and Princess made it known that the prize goes to one of the greatest and most promising stars in Danish music life. A high honour indeed!

Stephan Potts

Masters in Performance ¦ Diashow ¦ Eindrücke von den Konzerten

Freitag, 10. Juli 2009

Eindrücke von unserem kleinen Sommerfest mit den Jungen Solisten des Kronberg Academy Masters am 4. und 5. Juli.

Fotos: Charlotte Oswald/Kronberg Academy

Masters in Performance ¦ Junge Solisten ¦ Alina Ibragimova

Freitag, 3. Juli 2009

Die 1985 geborene Geigerin Alina Ibragimova (England) nimmt als Junge Solistin an den Further Master Studies des Alina Ibragimova Kronberg Academy Masters teil.

Alina Ibragimova kam 2004 durch Chamber Music Connects the World zur Kronberg Academy und ist seitdem mehrfach gemeinsam mit Gidon Kremer aufgetreten. 2009 erschien bereits ihre dritte CD bei Hyperion Records (mit Werken von Karol Szymanowski), und sie wurde gerade mit dem Young British Performer Classical Award ausgezeichnet. In Kronberg studiert sie bei Christian Tetzlaff. (Stipendium von der Gidon Kremer Stiftung)

Sie zeigt ihr Können am Sonntag, dem 5. Juli um 18 Uhr im Sitzungssal des Rathauses und wird von Yumiko Urabe am Klavier begleitet. Auf dem Programm steht:

Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Chaconne aus der Partita für Violine solo Nr. 2 d-Moll BWV 1004

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Violinsonate Nr. 4 a-Moll op. 23
1. Presto
2. Andante scherzoso, piu Allegretto
3. Allegro molto

Maurice Ravel (1875–1937)
Tzigane

Nach dem Konzert, das circa 45 Minuten dauert, haben Sie Gelegenheit für Gespräche (vielleicht auch mit Alina persönlich?) und Erfrischungen. Karten für 8 Euro gibt es an der Tageskasse.

von Oda Cramer von Laue

Masters in Performance ¦ Junge Solisten ¦ Alexander Sitkovetsky

Freitag, 3. Juli 2009

Heute stellen wir Ihnen den 26jährigen Geiger Alexander Sitkovetsky aus England vor, Alexander Sitkovetskyder als Junger Solist an den Further Master Studies des Kronberg Academy Masters teilnimmt.

Der ehemalige Schüler der Yehudi Menuhin School in London tritt heute als Solist und als Kammermusikpartner von Künstlern wie Mischa Maisky oder Julia Fischer auf, mit der er gerade gemeinsam eine CD aufgenommen hat. Seit Oktober 2008 nimmt er am Kronberg Academy Masters Programm teil und wird von Ana Chumachenco unterrichtet.

Er tritt am Sonntag, dem 5. Juli um 16.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses auf und wird am Klavier von Anna Naretto begleitet.  Auf dem Programm steht:

Johannes Brahms (1833–1897)
Violinsonate Nr. 2 A-Dur op. 100
1. Allegro amabile
2. Andante tranquillo
3. Allegretto grazioso (quasi Andante)

Alfred Schnittke (1934–1998)
Suite im alten Stil
1. Pastorale
2. Ballett
3. Menuett
4. Fuge
5. Pantomime

Pablo de Sarasate (1844–1908)
Zigeunerweisen op. 20

Nach dem Konzert, das circa 45 Minuten dauert, haben Sie wieder Gelegenheit für Gespräche und Erfrischungen. Karten für 8 Euro gibt es an der Tageskasse.

von Oda Cramer von Laue

Masters in Performance ¦ Junge Solisten ¦ Giorgi Kharadze

Donnerstag, 2. Juli 2009

Die Vorstellungsrunde der Jungen Solisten geht weiter mit dem 1984 geborenen Cellisten Giorgi Kharadze aus Georgien.

Giorgi Kharadze Giorgi Kharadze wurde Dritter beim Casals Wettbewerb in Kronberg 2004 und beim Rostropovich Wettbewerb in Paris 2005, bevor er schließlich 2006 den Grand Prix Emanuel Feuermann in Berlin gewann. Im gleichen Jahr war er „Junior“ bei Chamber Music Connects the World. Als Schüler von Frans Helmerson nimmt er an den Further Masters Studies der Kronberg Academy teil. (Stipendium von der Hans Lenze-Stiftung)

Er zeigt sein Können am Sonntag, dem 5. Juli um 14.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses und wird am Klavier von Yumiko Urabe begleitet.

Auf dem Programm steht:

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Cellosonate Nr. 3 A-Dur op. 69
1. Allegro, ma non tanto
2. Scherzo: Allegro molto
3. Adagio cantabile
4. Allegro vivace

Graciane Finzi (*1945)
Thème et Variations sur
„El Cant dels Ocells“ (Cello solo)

György Ligeti (1923–2006)
Sonate für Cello solo
1. Dialogo
2. Capriccio

Und nach dem 45minütigen Konzert haben Sie wieder Gelegenheit für Gespräche und Erfrischungen. Karten für 8 Euro gibt es an der Tageskasse.

von Oda Cramer von Laue

Masters in Performance ¦ Junge Solisten ¦ Eri Sugita

Donnerstag, 2. Juli 2009

Nummer sechs in unserer Vorstellungsrunde der Jungen Solisten des Kronberg Academy Masters, die am kommenden Eri Sugita Wochenende in Kronberg Konzerte geben, ist die 24jährige Japanerin Eri Sugita (Viola).

Ein Jahr bevor Eri Sugita ihr Studium als Geigerin an der Toho Gakuen School of Music in Tokio 2008 abschloss, hatte sie mit dem Bratschenunterricht begonnen. Seit Oktober 2008 nimmt sie als Bratscherin an den Kronberg Academy Further Masters Studies teil und wird von Nobuko Imai unterrichtet.

Sie tritt am Sonntag, dem 5. Juli um 12  Uhr im Sitzungssaal des Rathauses auf – ihr Konzert ist das erste von vier an diesem Tag – und wird am Klavier von Anna Naretto begleitet. Auf dem Programm steht:

Franz Schubert (1797–1828)
Sonate a-Moll D. 821 „Arpeggione“
1. Allegro moderato
2. Adagio
3. Allegretto

György Kurtag (*1926)
Jelek

George Enescu (1881–1955)
Konzertstück

Nach dem Konzert, das circa 45 Minuten dauert, haben Sie wieder Gelegenheit für Gespräche und Erfrischungen. Karten für 8 Euro gibt es an der Tageskasse.

von Oda Cramer von Laue

Masters in Performance ¦ Junge Solisten ¦ Marie-Elisabeth Hecker

Mittwoch, 1. Juli 2009

Die Vorstellungsrunde geht weiter …

Seit sie 2005 mit nur 18 Jahren sensationell den Rostropovich Cello Wettbewerb in Paris gewonnen hat, ist Marie-Elisabeth Hecker eine gefragte Solistin und erhältMarie-Elisabeth Hecker Konzertangebote in der ganzen Welt. 2006 war sie bei Chamber Music Connects the World in Kronberg dabei und seit November 2008 ist sie als Schülerin von Frans Helmerson Junge Solistin des Kronberg Academy Master (M.Mus). Maries Konzert am 4. Juli wird für alle Beteiligten ein ganz besonderes sein: Mit diesem Auftritt nämlich legt Marie ihr Examen ab, um den Master of Music (M.Mus) zu erlangen. Im großen Saal der Stadthalle wird deshalb auch eine Jury aus Vertretern der Kronberg Academy und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main sitzen – gemeinsam mit hoffentlich vielen weiteren begeisterten Zuhörern, die ihr die Daumen drücken! (Marie hat ein Stipendium von der Stiftung Eurohypo)

In Maries Examenskonzert sind noch Stühle für Kinder und Jugendliche frei!

Ein Examenskonzert ist eine spannende Sache – das von Marie-Elisabeth Hecker erst recht!

Wir möchten, dass Schülerinnen und Schüler dieses besondere Examenskonzert von Marie miterleben! P&G Braun in Kronberg macht es möglich und lädt Kinder und Jugendliche von 10 bis 18 Jahren deshalb zu diesem Konzert ein. Trotz vieler Unternehmungen in der Vor-Ferienzeit – wetten, dass diese Stunde am frühen Samstagabend es wert ist?

Kommen Sie mit Ihren Kindern – wir würden uns sehr darüber freuen! (Und Marie auch!)

(Begleitende Eltern zahlen 10,00 Euro.) Bitte melden Sie sich kurz unter 06173-78 33-77 oder -78

Auf dem Programm des Examenskonzerts, das um 18 Uhr in der Stadthalle stattfindet, stehen:

Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Cellosuite Nr. 4 Es-Dur BWV 1010
1. Prelude
3. Courante
4. Sarabande
6. Gigue

Franghiz Ali-Zadeh (*1947)
Oyan!

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Sieben Variationen über „Bei Männern, welche Liebe fühlen“ aus „Die Zauberflöte“ von W. A. Mozart

Dmitri Shostakovich (1906–1975)
Cellosonate d-Moll op. 40
1. Allegro non troppo
2. Allegro
3. Largo
4. Allegro

Carl Davidoff (1838–1889)
Am Springbrunnen op. 20 Nr. 2

Marie wird von Juho Pohjonen am Klavier begleitet.

Empfang nach dem Konzert

Nach dem Konzert laden P&G Braun und der Förderverein der Kronberg Academy alle Konzertbesucher zu einem sommerlichen Umtrunk mit einem Glas Wein, Saft oder Wasser ein!

von Oda Cramer von Laue

Masters in Performance ¦ Junge Solisten ¦ Julian Steckel

Dienstag, 30. Juni 2009

Am Wochenende findet erstmalig die Konzertreihe  Masters in Performance statt. Vorab stellen wir Ihnen die Jungen Solisten des Studiengangs Kronberg Academy Masters vor, die an den beiden Tagen im Sitzungssaal des Rathauses Konzerte geben werden – einer nach dem anderen, jeder mit einem eigenen Konzert.

Julian Steckel Der vierte in der Vorstellungsrunde ist der deutsche Cellist Julian Steckel, 1982 geboren, der an den Further Masters Studies teilnimmt.

Julian Steckel gewann Preise bei den großen internationalen Cello Wettbewerben: Rostropovich Wettbewerb in Paris, Casals-Wettbewerb in Kronberg und Grand Prix Emanuel Feuermann in Berlin. Gerade hat er gemeinsam mit seinem Klavierpartner Gustav Rivinius eine CD mit Werken von Felix Mendelssohn Bartholdy veröffentlicht. Er war 2002 bei Chamber Music Connects the World dabei und absolviert die Kronberg Academy Further Masters Studies. (Stipendium von der Hans Lenze-Stiftung)

Julian Steckel zeigt sein Können am Samstag, dem 4. Juli um 16.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses – sein Konzert ist das vierte von fünfen an diesem Tag. Er wird am Klavier von Yumiko Urabe begleitet. Auf dem Programm stehen:

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Cellosonate Nr.4 C-Dur op. 102/1
1. Andante – Allegro vivace
2. Adagio – Tempo d’andante – Allegro vivace

Henri Dutilleux (*1916)
Trois strophes sur le nom de Paul Sacher
1. Un poco indeciso
2. Andante sostenuto
3. Vivace

Claude Debussy (1862–1918)
Cellosonate d-Moll
1. Prologue 2. Sérénade 3. Finale

Nach dem Konzert, das circa 45 Minuten dauert, haben Sie Gelegenheit für Gespräche (auch mit Julian persönlich) und Erfrischungen. Karten für 8 Euro gibt es an der Tageskasse.

von Oda Cramer von Laue

Masters in Performance ¦ Junge Solisten ¦ Dai Miyata

Dienstag, 30. Juni 2009

In vier Tagen ist es soweit – dann findet erstmals unsere Konzertreihe Masters in Performance statt. Vorab möchten wir Ihnen die Jungen Solisten des Studiengangs Kronberg Academy Masters vorstellen.

Dai Miyata Der dritte in unserer Vorstellungsrunde ist der japanische Cellist Dai Miyata, 1986 geboren, der an den Further Master Studies teilnimmt.

Dai Miyata, Absolvent der Toho Gakuen School of Music, wurde mit vielen Preisen in Japan ausgezeichnet. 2008 wurde Dai ausgesucht, an Chamber Music Connects the World teilzunehmen und erhielt im gleichen Jahr den Landgraf von Hessen-Preis der Kronberg Academy. Im Rahmen der Further Masters Studies für junge Solisten wird er in Kronberg von Frans Helmerson unterrichtet. (Stipendium von der Rostropovich Cello Foundation)

Dai Miyata tritt am Samstag, dem 4. Juli um 15 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses auf – sein Konzert ist das dritte von fünfen an diesem Tag – und wird am Klavier von Anna Naretto begleitet. Auf dem Programm stehen:

Györgi Ligeti (1923–2006)
Sonate für Cello solo
1. Dialogo
2. Capriccio

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
Cellosonate Nr. 2 d-Moll op. 58
1. Allegro assai vivace
2. Allegro scherzando
3. Adagio
4. Molto allegro e vivace

Hisatada Otaka (* 1944)
Nocturne

Nach dem Konzert, das circa 45 Minuten dauert, haben Sie Gelegenheit für Gespräche (auch mit Dai persönlich) und Erfrischungen. Karten für 8 Euro gibt es an der Tageskasse.

von Oda Cramer von Laue


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