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Cello Festival ¦ KAtalk ¦ Sie haben die Auswahl!

Mittwoch, 23. September 2009

Nur noch wenige Tage sind es bis zur Eröffnung des Cello Festivals mit einem Open-Air-Konzert auf dem Berliner Platz. Doch was wäre ein Cello Festival ohne KAtalk – nicht auszudenken. Da das Cello Festival etwas ganz besonderes ist, haben wir uns für die dritte Auflage des KAtalks (wenn Sie noch nicht wissen, was sich dahinter verbirgt hier die Erklärung) etwas Besonderes ausgedacht.

Dieses Mal dürfen Sie bestimmen, wer von unserer Seite der Gesprächspartner sein soll. Aufgrund der Fülle der Cellisten, die nach Kronberg kommen, haben wir eine kleine Vorauswahl getroffen. Vorab ausgewählt haben wir drei Vertreter der jüngeren Generation sowie zwei Weltstars.

Und diese Herren stehen zur Auswahl:

David Geringas David Geringas – der „Große“ Er zählt seit Jahren zu den ganz Großen seines Faches und wurde für seine Gesamtleistungen als Musiker und Botschafter des Kulturstaates Deutschland mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Ernst Reijseger Ernst Reijseger – der „Erfinder“. Der Jazz-Cellist hat seine ganz eigenen Spieltechniken entwickelt: Pizzicato-Techniken, die auf der Zupftechnik eines (Bass-) Gitarristen basieren, und rhythmische Strukturen, die von Schlagzeugern und Pianisten inspiriert sind.

Claudio  Bohorquez Claudio Bohórquez – der Aufreger. Der ehemalige Schüler von David Geringas und Boris Pergamenschikow wird von Dirigenten, Publikum, Veranstaltern und Kritikern gleichermaßen als eine der aufregendsten und faszinierendsten Musikerpersönlichkeiten seiner Generation gepriesen.

Lászlá Fenyö László Fenyö – der Entdecker. Ein sicheres Stilempfinden und eine enorme technische Brillanz zeichnen László Fenyös aus. Eine reiche Orchestererfahrung und Entdeckerfreude in selten gespielter Sololiteratur vervollständigen sein musikalisches Profil.

Danjulo Ishizaka Danjulo Ishizaka – der Techniker. Er ist phänomenal in seinem technischen Potenzial und begeistert sowohl Publikum als auch Kritiker mit spontaner Klangfarbenphantasie.


Wählen Sie, wer befragt werden soll. Begründen Sie in einem (kurzen) Kommentar unter diesen Beitrag Ihren Wunsch. Alle Kommentare, die bis Montag, den 28. September, 12 Uhr eingehen, werden berücksichtigt. Der Cellist, dessen Antworten, die meisten von Ihnen lesen wollen, wird nächste Woche von einem unserer Twitter-Follower befragt. Die genauen Daten – Tag, Uhrzeit und Name des Cellisten – geben wir rechtzeitig bekannt. Wie immer können Sie – falls Sie keinen Twitter-Account haben – die Unterhaltung über unsere Twitterwall verfolgen.

Wenn Sie selbst Fragen haben, geben Sie sie als Kommentar ein. Wir sammeln sie, leiten sie weiter und stellen die Antworten dann hier ein. Dazu ist es allerdings nötig, dass Sie unter Ihrem realen Namen die Fragen stellen.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

von Ulrike Schmid

Cello Festival ¦ Soloists ¦ László Fenyö

Mittwoch, 12. August 2009
László Fenyö

László Fenyö

It was in the “world capital of the cello”, Kronberg, that László Fenyö gained entry to the cello elite. In September 2004, as well as awarding him the first prize in the Pablo Casals Competition, the jury also conferred on him the special prize for the best first performance of the variation work especially composed for the competition by Graziane Finzi.

In his home country of Hungary László Fenyö has long been one of the most popular soloists. It was there that he also began his musical training – at the Franz Liszt University of Music in Budapest. From 1994 to 1998 he studied with David Geringas in Lübeck, and broadened his horizons through masterclasses with Miklós Perényi and Siegfried Palm, for example. He is currently mentored by the doyen of chamber music, Bernard Greenhouse.

An unusually broad repertoire – from Bach to Krenek and from Haydn to contemporary composers – combined with a sure sense of style and outstanding technical brilliance have earned László Fenyö numerous competition victories. A wealth of orchestral experience – he is currently the solo cellist in Frankfurt’s HR Symphony Orchestra – and the joy of discovering rarely played solo works round off his musical profile. He has performed at the leading venues in Europe, the USA and Asia and at the major music festivals, including the Pablo Casals Festival in Prades, where he performed, for instance, with Leonidas Kavakos and Boris Berezowski.

In October 2009 László Fenyö will be joining the teaching staff at the University for Music and Performing Arts in Frankfurt am Main. He plays a Matteo Goffriller cello made in 1695.

Cello Festival ¦ Solisten ¦ László Fenyö

Mittwoch, 12. August 2009
László Fenyö

László Fenyö

In der „Welthauptstadt des Cellos“ Kronberg hat László Fenyö die Eintrittskarte zur Celloelite erworben: Im September 2004 wurde ihm nicht nur der erste Preis des Pablo Casals-Wettbewerbs zuerkannt, sondern die Jury verlieh ihm darüber hinaus auch den Sonderpreis für die beste Uraufführung des eigens für den Wettbewerb komponierten Variationswerkes von Graziane Finzi.

In seiner ungarischen Heimat zählt László Fenyö schon seit einiger Zeit zu den gefragtesten Solisten. In Ungarn begann er auch seine musikalische Ausbildung an der Franz Liszt Musikhochschule in Budapest. 1994 bis 1998 studierte er in Lübeck bei David Geringas, Meisterkurse u. a. bei Miklós Perényi und Siegfried Palm erweiterten seinen Horizont. Zurzeit ist der Nestor der Kammermusik, Bernard Greenhouse, sein Mentor.

Ein ungewöhnlich breites Repertoire, von Bach bis Krenek, von Haydn bis zu den Zeitgenossen, ein sicheres Stilempfinden und eine enorme technische Brillanz haben László Fenyö viele Wettbewerbserfolge beschert. Reiche Orchestererfahrung – derzeit ist er Solocellist im hr-Sinfonieorchester Frankfurt – und Entdeckerfreude in selten gespielter Sololiteratur vervollständigen sein musikalisches Profil. So konzertiert er auf den bedeutenden Podien Europas, der USA und Asiens ebenso wie bei den großen Musikfestspielen, etwa dem Pablo Casals Festival in Prades, wo er u. a. mit Leonidas Kavakos und Boris Berezowski auftrat.

Ab Oktober 2009 ist László Fenyö Dozent an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. László Fenyö spielt auf einem Cello von Matteo Goffriller aus dem Jahre 1695