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KAtalk ¦ Das Resümee

Samstag, 2. Mai 2009

Donnerstag, 30. April kurz vor halb fünf: Die Spannung steigt, denn es steht eine Premiere an – sowohl für mich als auch für Sebastian Casleanu. Für ihn war es die erste Begegnung mit Twitter für mich der 1. KAtalk.


Foto: Copyright Nicole Gerster

Und er lief gut – der erste KAtalk – wir waren auf Platz 2 der Twitter-Topthemen am Donnerstag. ;-)) Wir hatten mit Matthias Bruns, Stimmführer 2. Geige bei den Duisburger Philharmoniker, und dem dahinterstehenden Web-Team auch einen tollen Partner.

Von unserer Seite war der 22jährige Sebastian Casleanu, der derzeit bei uns als aktiver Teilnehmer an den Geigen Meisterkurse teilnimmt und Meisterkurse bei Mauricio Fuks erhält.

Ursprünglich war angedacht, dass sich Sebastian und Matthias gegenseitig befragen sollten, doch schon nach kürzester Zeit haben sich verschiedene Follower eingebracht und Fragen gestellt. Dadurch bekam das Gespräch eine ganz schöne Dynamik und Sebastian musste sich beeilen alle Fragen zu beantworten. (Falls wir eine übersehen haben, bitte sehen Sie es uns nach und stellen Sie sie hier als Kommentar). Ich fand es übrigens sehr gut, dass sich Follower aktiv in das Gespräch eingemischt haben.

Und hier sind einige der Fragen und Antworten:

MB@Philharmoniker Ist das dein erster Meisterkurs?
SC@KronbergAcademy Nein nicht mein erster, schon einige mitgemacht! Bei Bron, Munteanu, Andrievski zum Beispiel.
Hier ist halt das besondere das wirklich sehr verschiedene Geigenschulen und Arten zu unterrichten hier vertreten sind.
So kann man sehr vielseitig lernen nicht nur durch den Unterricht sondern auch beim zuhoeren wenn mit anderen Geigern gearbeitet wird

MB@Philharmoniker Wirst du bei allen anwesenden Professoren waehrend des Meisterkurses unterrichtet?
SC@KronbergAcademy Nein Unterricht bekommt man nur bei einem Dozenten. Man lernt auch durch zuhoeren bei den anderen Dozenten sehr viel

@Kulturmanager mich wuerde interessieren, was das besondere an einem meisterkurs ist? intensitaet? atmosphaere? gruppe?
MB@PhilharmonikeDas besondere ist das geballte Lernen. Man ist eine Woche nur mit absoluten Experten im musikalischem Raum
SC@KronbergAcademy insgesamt bekommen wir zwei Unterrichtsstunden waehrend dieses Meisterkurses und natuerlich Abends sind auch die Konzerte

@einfallsreich dann frage ich auch mal: was ist der Kern der Vermittlung bei einem Meisterkurs: Technik lernen, Leidenschaft, Austausch?
SC@KronbergAcademy Es wird uns auch Technik beigebracht aber alles immer im Prisma der Musik eben die verschiedenen herangehensweisen sind besonders

MB@Philharmoniker In welche Richtung willst du nach Studium gehen? Solist? Orchester? Kammermusik?
SC@KronbergAcademy Ich habe mich noch nicht festgelegt…ich nehme an Wettbewerben teil (international), habe ein Quartett, ein Trio.
Orchester ist an der Hochschule obligatorisch – mein Vater ist auch Orchestermusiker ;)

@Kulturmanager wie kommt man denn in einen meisterkurs? bewerbung?
MB@Philharmoniker Jeder kann daran teilnehmen. Manchmal muss Musikprobe geliefert werden
SC@KronbergAcademy Man meldet sich an und muss dann vorspielen, die Dozenten entscheiden, ob man als Aktiver teilnehmen darf Spielst du schon in Orchestern neben Studiums?

MB@Philharmoniker Wie sieht der Tag @KronbergAcademy Meisterkursen aus?
SC@KronbergAcademy ueben, Zuhoeren, Unterricht, twittern ;-)

Mir hat dieser erste Talk viel Vergnügen bereitet und es hat mich gefreut, dass wir dadurch Einblick in unsere Arbeit – die Förderung junger Musikertalent – geben konnten.

Ein ganz großes Dankeschön an Sebastian, Matthias und natürlich das Webteam der Duisburger Philharmoniker, die fleißig Hintergrundinfos eingestreut habe und den KAtalk insgesamt toll unterstützt haben.

Aufgrund dieser ersten Erfahrung wird aus dem KAtalk eine Serie, die in unregelmäßigen Abständen stattfinden wird und sich auch nicht zwingend nur auf den Austausch zwischen Musikern beschränken muss. Als nächsten Termin haben wir Ende Mai ins Auge gefasst. Dort findet unser Projekt Mit Musik – Miteinander statt und wir haben drei junge talentierte Musiker als Dozenten zu Gast …

Ulrike Schmid

KAtalk ¦ Violinist der Duisburger Philharmoniker trifft Teilnehmer der Geigen Meisterkurse

Donnerstag, 30. April 2009

Heute Nachmittag, genauer gesagt in einer Stunde starten wir mit unserer Serie KAtalk. Entstanden ist die Idee, einen KAtalk zu initiieren während meines Besuchs beim Webteam der
Duisburger Philharmoniker im Rahmen von web@classic. Für Frank und mich war relativ schnell klar, dass wir als Vorreiter von Musikinstitutionen im Web 2.0 gemeinsame Projekte realisieren wollen und so entstand die Idee des KAtalks.

Was verbirgt sich hinter einem KAtalk?
Der KAtalk ist ein Gespräch zwischen einem jungen Talent, das bei uns an einem der Kammermusikprojekte oder an einem Meisterkurse teilnimmt und einem erfahrenen, mitten im Berufsleben stehenden, Geiger, Bratscher oder Cellisten. Angedacht ist, dass wir diese KAtalks in unregelmäßigen Abständen mit verschiedenen Orchestern, Streich- oder Klaviertrios etc. fortsetzen.

Da bei uns derzeit die Geigen Meisterkurse stattfinden wird sich heute Nachmittag (30. April) der 22jährige Sebastian Casleanu zwischen 16.30 und 17.00 Uhr den Fragen von Matthias Bruns, Stimmführer 2. Violine bei den Duisburger Philharmonikern, stellen.
Sebastian Casleanu studiert an der Hochschule für Musik in Köln, hat bereits an verschiedenen nationalen und internationalen Wettbewerben teilgenommen und ist Preisträger bei “Jugend musiziert”. Bei uns erhält er derzeit als aktiver Teilnehmer einen Geigen Meisterkurs bei Mauricio Fuks.

Wie läuft der KAtalk ab?
Der KAtalk findet innerhalb von Twitter statt, kann aber auch über die eigens für diese Aktion eingerichtete Twitterwall von Nicht-Twitterern verfolgt werden. Beide Musiker werden die Accounts “ihrer” Institution verwenden und die Fragen bzw. Antworten mit dem Hashtag #KAtalk ergänzen. Im Anschluss an das zirka 15minütige Gespräch stehen beide Musiker für Fragen des Auditoriums zur Verfügung.
Ich freue mich ganz besonders, dass ein Ensemblemitglied der Duisburger Philharmoniker den Anfang macht und hoffe, dass wir noch viele gemeinsame Projekte, ob in der realen oder der virtuellen Welt, durchführen werden.  Weitere Ideen haben wir ja bereits …

Ulrike Schmid