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Mit Musik – Miteinander ¦ Interview mit der Teilnehmerin Swantje Asche-Tauscher

Donnerstag, 12. November 2009

Vom 6. bis 8. November fand zum zweiten Mal in diesem Jahr unser Kammermusikprojekt Mit Musik – Miteinander statt. Unsere Praktikantin Melina Langhanns, die für dieses Projekt auch mitverantwortlich war,  hat die Gelgenheit genutzt und die Teilnehmerin Swantje Asche-Tauscher befragt.

Was erwartest Du von diesem Wochenende?
Lehrer und Schülerin Zuerst blickte ich etwas kritisch diesem Wochenende entgegen, da drei Tage ja nicht gerade viel Zeit sind, um die Kammermusikalischen Werke zu erarbeiten und in aufführungsreife Form zu bringen. Dennoch war ich sehr gespannt, zu was für einem Ergebnis das Zusammenarbeiten mit anderen Teilnehmern und mit den Dozenten führen wird! Am größten war jedoch die Aussicht,  Kammermusik unter Anleitung von erfahrenen Musikern machen zu dürfen, da man sich ja sonst doch eher auf sein Solorepertoire konzentriert …

Weshalb hast Du Dich beworben?
Ich habe mich für Mit Musik – Miteinander beworben, da ich bisher öfters Kammermusik gemacht habe, jedoch vorwiegend auf Eigeninitiative und meist ohne Anweisung von erfahrenen Lehrern, was den ganzen Lernprozess erheblich mühsamer machte, so war ich sofort begeistert, mich zu diesem Kurs anmelden zu können, wo man intensiv Kammermusik mit erfahrene Musikern machen kann, und somit viel wertvolles Wissen mitnehmen und viel Spaß an der Musik haben kann!

Wie bist Du auf Mit Musik – Miteinander aufmerksam geworden?
Mir wurden schon öfters Flyer über Jugend musiziert zugeschickt, und ich kannte schon Freunde, welche diesen Kurs mitgemacht hatten und sehr begeistert davon waren. So zögerte ich nicht, mich ebenfalls anzumelden.

Sind Deine Erwartungen erfüllt worden?
Meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt! Schon allein der Empfang war so herzlich und alles war so nett hergerichtet, eine perfektere Organisation kann man sich kaum wünschen! Und ich staunte sehr, wie unglaublich viel Wissen die jungen Dozenten hatten und uns weitergaben. Es war eine sehr gute Balance zwischen konzentrierter Arbeit und Spaß an der Musik vorhanden, was doch sehr angenehm war. Am Besten gefiel mir das gemeinsame Abschlusskonzert zusammen mit den Dozenten in den Räumen des Museums!

Hast Du schon an (vielen) Wettbewerben teilgenommen? An welchen?
Ehrlich gesagt habe ich immer regelmäßig bei Jugend musiziert mitgemacht, da dies wohl der bekannteste und ansprechendste Wettbewerb unter Jugendlichen ist. Aber langsam komme ich in ein Alter, wo man sich nicht nur im Deutschen Raum umschauen sollte, sondern sich auch den internationalen  Maßstäben stellen sollte … Für weiterführende Fördermaßnahmen, sei es das Bundesjugendorchester oder der Verleih von Instrumenten, ist dieser Wettbewerb ideal.

In wiefern wird sich Mit Musik – Miteinander auf Dein weiteres Spiel auswirken?

Da ich nun an der Hochschule auch Kammermusikunterricht erhalten werde, kann ich nun mein erweitertes Wissen bezüglich der Kammermusik direkt anwenden und weiter vertiefen und vielleicht besteht die Möglichkeit später Mal bei Chamber Music Connects the World teilzunehmen und mein Wissen immer mehr zu erweitern.

Danke für das Gespräch Swantje.

Das Interview führte Melina Langhanns