Chamber Music Connects The World ¦ Spielen und Warten

25. Februar 2010

Beim ambitionierten Musik Projekt Chamber Music Connects the Worldgeht es in die erste heiße Phase. Aus 150 Bewerbungen wurden 33 Musiker ausgewählt und nach Kronberg zu den sog. „Auditions“ eingeladen. Außergewöhnlich für diese Auditions ist es, dass die jungen Musiker sich nahtlos in das Spiel eines Quartetts einfügen müssen – Genauigkeit und Timing sowie intime Kenntnis der Partitur sind erforderlich. Eine echte Herausforderung also, der sich die jungen Musiker so noch nie zu stellen brauchten. Die Jury (Gidon Kremer, Raimund Trenkler, Stephen Potts und Tatjana Grindenko) wird die Qual der Wahl haben.

Viele junge Musiker fluten in die Stadthalle, viele von ihnen bereits ausgezeichnet und als Sieger bei internationalen Wettbewerben geehrt.

Wo gibt es das sonst noch? 19 Geigen, 9 Bratschen und 5 Celli versammeln sich in Kronbergs Mitte. Allesamt mit dem Potenzial, in Zukunft musikalisch Furore zu machen.

In knappen 10 Minuten muss sich ein jeder von ihnen bewähren. Vormittags sind die Geigen-Solisten an der Reihe. Mein Gefühl sagt mir, dass die jungen Geiger allesamt kommunikative, lebhafte junge Leute sind. Cellisten und Bratscher erscheinen mir ein klein wenig verhaltener.

Im Laufe des Tages versammeln sich die jeweils Wartenden im Bistro-Bereich der Stadthalle. Dies ist ein Treffpunkt für kurze Gespräche und Begegnungen. Man trinkt, isst und verkürzt das Warten. Von einem jungen tschechischen Geiger erfahre ich von seinem Missgeschick Montag und Dienstag verwechselt zu haben ( Typisch Junge, meint meine liebe Frau am Abend, als ich ihr von meinen Erlebnissen berichte). Freundlich und gar nicht enttäuscht berichtet er mir noch, dass er bei dieser Ausgangslage keine Illusionen hatte. Seine Einsätze wären nicht ganz exakt zu den übrigen Spielern des Kuss-Quartetts erfolgt. Frappierend die sehr offene Art des 29-jährigen, der im letzten Jahr seine Studien an der Musikschule Hanns Eisler Berlin beendet hat. Nun Berufsmusiker zu sein, sei nicht leicht, so sein Fazit.

Von der selbstbewussten Mariechristine (19) erfahre ich, dass sie am Samstag aus dem sonnigen Kalifornien zusammen mit ihrer Mutter nach Deutschland angereist sei. Und, so erzählt sie mir, wie wichtig das Studium der „Partitur“ für sie sei. Bei Elena Graf, die aus dem nahen Frankfurt angereist ist, spüre ich eine enorme Leichtigkeit, keine Spur von Spannung. Ihr junger Begleiter gibt ihr offenbar Ruhe. Die junge Chinesin Peijun Xu (24), frisch-gebackene Gewinnerin des 6. Yuri Bashmet Viola Wettbewerbs in Moskau, erzählt mir von dem großen Lernaufwand, den sie täglich bewältigt und ihr somit sehr wenig freie Zeit lasse. Am späten Abend lerne ich Tali Kravitz kennen. Sie ist aus dem verschneiten New York nach Kronberg angereist und weiß einiges über das Distance Learning Programm der Manhattan School of Music ( MSM) zu berichten, wo sie nun als Viola Instructor arbeitet.

Schließlich beeindruckt mich noch sehr der junge koreanische Solist Joon-Ho Shim (22), der als Cellist lange warten musste. Er kam aus Essen heute nach Kronberg. Joon-Ho eröffnet mir freimütig, wie unerwartet schnell das Stravinsky Stück gespielt wurde und dass es größter Konzentration bedurft hätte, hier die Einsätze zu beherrschen. Und seine Geschichte über die ersten Jahre allein in Deutschland  – ohne Deutsch-Kenntnisse im Gepäck im zarten Alter von 14 jahren – das verlangt mir großen Respekt ab. Es war die Hölle, so seine Worte. Der junge Mann begibt sich nach unserem abendlichen Austausch in den großen Saal. Es ist nun 20.30 Uhr. Raimund Trenkler hat soeben die Bratscher und Cellisten zur Verkündung der Ergebnisse zur Jury gerufen. Ich präpariere meine Kamera, folge den jungen Leuten für einige letzte Fotos. Schlussstrich unter einen langen, ereignisreichen Tag.

Von Michael Heinz
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Chamber Music Connects the World ¦ Diashow ¦ Audition

23. Februar 2010

Einige Eindrücke von der gestrigen Audition.

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Web-Team ¦ Michael Heinz

10. Februar 2010

Unser Web-Team hat Unterstützung bekommen – Michael Heinz ist der Neue im Team.

Michael Heinz Ich über mich
Offen, kommunikativ und neugierig; ein großes Herz für Englisch und die Kunst der Kommunikation; gespickt mit ansteckendem Enthusiasmus und mit einer großer Wertschätzung für alle großen Errungenschaften in Kultur und Wissenschaft. Ich mag es, Menschen zu inspirieren.

Meine Kollegen sagen über mich …
… ich sei vielseitig interessiert, die Liebe zur Musik sei sehr auffällig und die Fähigkeit zum überzeugenden und klaren Präsentieren vor vielen Menschen evident. Und tief verwurzelt mit den Strömungen und Entwicklungen diverser Künstler, Musiker und Fotografen.

Zur Kronberg Academy kam ich …
… durch Raimund Trenkler, dem ich in vielen Gesprächen Feedback über die Arbeit und die Reputation der Kronberg Academy gegeben habe.

Mein liebstes Instrument
Das Klavier, und was die Academy angeht, mag ich das Cello besonders. Nicht zuletzt auch deshalb, weil es auch die brasilianische populäre Musik so stimmungsvoll ergänzen kann.

Meine Hauptaufgabe bei der Kronberg Academy ist …
… mit den Mitteln der PR und Presse-Arbeit noch mehr Unterstützer, Multiplikatoren für die Mission der Kronberg Academy zu begeistern.

Was ich an meiner neuen Aufgabe mag …
… die Chance, das in über 30 Berufsjahren Erlernte aus Betriebswirtschaft, Technologie und Research nutzbringend für die Academy einzubringen und junge Musiker aus aller Welt näher persönlich zu erleben.

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About myself
Well, I consider myself open, communicative and appreciate music of all ages and the art of communication. What´s more: I love the English language and do everything with great enthusiasm. And I adore all the great creators and thinkers in the worlds of culture and science. I like to inspire people.

My colleagues think …
… that I am having a great number of interests, truly appreciating all kinds of quality music, and have the ability to clearly present ideas in an enthusiastic fashion. And are knowledgeable of musical genres, especially in Jazz and related musical styles.

How I got to the Kronberg Academy
Through various personal discussions with Raimund Trenkler about the importance and uniqueness of the Kronberg Academy –but also its public appearance, its corporate identity and its value for the city of Kronberg.

My favorite instrument
The piano in both classical and popular music, but also the Cello, not the least because of its special dark melancholic sound that so perfectly can complement Brazilian music.

My principle task …
… is to exploit the tools of PR, Web 2.0 and marketing to further drive the success story of this great institution, nationally and internationally – attracting more supporters and friends, sponsors and listeners.

I especially enjoy about my latest task …
… the opportunity to share my experiences and knowledge from 30 years of professional life in research, marketing and software technology – and also to encounter young talented musicians.

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Balance und innere Ruhe ¦ Interview mit Peijun Xu

8. Februar 2010

Workshop mit Gidon Kremer Peijun Xu hat vor wenigen Tagen beim sechsten Yuri Bashmet Viola-Wettbewerb (24. Jan. bis 1. Feb. 2010) den ersten Preis sowie zwei Sonderpreise gewonnen. Hier berichtet sie, wie sie es mit Motivation und Einstellung hält und wie sie Moskau erlebt hat.

Peijun, wie warst Du motiviert und wie hast Du den Wettbewerb erlebt?

Ich war mehr als nervös bei den ersten drei Runden, als die Ergebnisse angekündigt wurden. Zum Finale hin habe ich mich, so glaube ich, eigentlich ziemlich ruhig gefühlt.

Überhaupt bin ich sehr dankbar, dass ich das ganze Programm spielen konnte. Es macht mich noch glücklicher, wenn ich weiß, dass meine Musik den Zuhörern gefallen hat. Außerdem weiß man natürlich nie, was so alles passieren wird bei einem Wettbewerb. Aber hier hatte ich doch vorher schon ein bisschen das Gefühl, wie es laufen sollte. Ich habe meine Bestes gegeben und versucht, immer Musik zu spielen und das Ganze nicht nur ausschließlich als reinen Wettbewerb zu sehen und nur zu denken, ich muss gewinnen.

In den Konzerten und Auftritten habe ich versucht, meine Liebe für die gespielte Musik mit dem Publikum zu teilen.

Welche gewissermaßen mentale Unterstützung hattest Du?

Herr Trenkler hat mich zwischen den Runden sehr unterstützt. Er hat mir dabei gar nicht viel gesagt, sondern immer nur wieder für Motivation gesorgt.

Er hat zu mir gesagt, dass ich einfach bei meiner Musik bleiben soll, die ganzen Umstände drumherum vergessen soll und vielmehr die Chance, mit Orchester zu spielen, einfach nutzen und ausschöpfen soll.

Was war deine ursprüngliche Erwartung, deine Motivation als du nach Moskau gereist bist?

Ich bin kein Mensch, der um zu gewinnen zu einem Wettbewerb fährt. Natürlich, beim Wettbewerb möchte jeder gewinnen, aber ich kann das nicht als mein allerwichtigstes Ziel ansehen – ich würde sonst meinen Spaß bei der Musik verlieren. Ich schaue, ob und wie ich mich durch einen Wettbewerb besser entwickeln kann.

Ich war vor zwei Monaten noch nicht so sicher, ob ich nach Moskau fahren sollte, weil ich zu viel zu tun hatte und im Grunde kaum Zeit hatte, um mir das geforderte Repertoire der vier Runden zu erarbeiten. Aber Nobuko Imai und mein Freund unterstützten mich in dem Vorhaben.

Ich denke selber auch, wenn man ein Ziel hat, kann man besser lernen und eine Herausforderung möchte ich schon immer übernehmen und angehen. Ich mache gewissermaßen einen Wettbewerb mit mir selber.

Was ist das Wichtigste in Bezug auf die innere Einstellung während des Wettbewerbs?

Für mich ist wichtig, Ruhe und innere Balance zu finden – das ist nicht einfach – man muss Unruhe und Nervosität vermeiden.

Ich sehe im Vordergrund die Freude und Fähigkeit, mit anderen Musikern zu kommunizieren – das ist das Wichtigste. Kommunizieren mithilfe der Musik, als ein Spieler, der mit all den anderen Musikern im Dialog steht. Und man muss wirklich Spaß und Freude bei all dem haben.

Wie war das Feedback vor Ort in Moskau, kurz nach dem Gewinn?

Nach dem Preisträgerkonzert gab es  eine kleine „Party“, dort konnte ich ein bisschen mit Yuri Bashmet reden. Er hat mir gesagt, dass ich begabt und sehr musikalisch bin, und ich soll so weiter machen. Und es war sehr schön mit dem Dirigenten, Herrn Sladkovsky, zusammenzuarbeiten. Manche Orchestermusiker wollten sogar Fotos von mir machen. Ich glaube, die haben auch alle Spaß gehabt, als sie mit mir zusammen musizierten.

Und dann habe ich unter den Teilnehmern auch viele neue Freunde kennengelernt. Ja, und die Leute dort von der Organisation und auch die Jury-Leute waren überhaupt sehr, sehr nett!

Wie hast Du Moskau erlebt?

Die Atmosphäre in Russland ist ein bisschen ähnlich wie in China für mich. Natürlich ist es auch wiederum ganz anders, aber ich meine, es ist den Chinesen näher als z.B. Europa. Ansonsten: das Tschaikowsky Konservatorium hat sehr schöne alte Räume und Säle. Man hat mehr Gefühl für die Musik, das war so beim Schnittke Konzert.

Was ändert sich für dich durch den Preis?

Für mein Studium ändert sich nichts. Ich hoffe, der Preis wird mir mehr Möglichkeiten bieten, mehr Konzerte zu geben. Mein Ziel bleibt, einfach immer besser zu werden und dass ich mit mehr guten Musikern zusammen arbeiten kann und vielleicht auch irgendwann eine CD machen kann.

Die Fragen stellte Michael Heinz
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Der Bewerbungsmarathon zu Chamber Music Connects the World

3. Februar 2010

Seit November 2009 bin ich Praktikantin bei der Kronberg Academy und bin gemeinsam mit Oda Cramer von Laue, speziell für die Durchführung unseres Projekts Chamber Music Connects the World (9. – 19. Mai 2010) zuständig. Ich bin vor allem begeistert über die Möglichkeit, berühmte Musiker wie Gidon Kremer, Tatiana Grindenko, Yuri Bashmet, Steven Isserlis und András Schiff genauso wie junge, talentierte Künstler in meinem Alter kennen zu lernen und zu treffen. In den Bewerbungsprozess der jungen Künstler eingebunden zu sein, ist ein besonderes Zuckerl für mich.

Die Bewerbungsfrist für junge Künstler endete am 4. Januar. Die Auserwählten werden zu unserer Audition Ende Februar eingeladen.  Beworben haben sich über 150 junge Musiker und Musikerinnen, angenommen werden können allerdings nur zwischen zwanzig und dreißig Studenten – also eine echte Auslese muß stattfinden.

4. Januar 2010

Heute ist Bewerbungsschluss. Ich komme aus den Weihnachtsferien zurück und der Stapel an Bewerbungen auf meinem Schreibtisch ist wie erwartet groß. Die Pakete kommen aus allen Teilen der Welt – USA, Kanada, Südkorea, China, Russland, Spanien, Frankreich, Türkei, Österreich – und natürlich aus Deutschland. Ich mache mich daran, die Bewerbungen zu bearbeiten.

5. Januar 2010

Ich bin zuversichtlich, dass ich der Flut an Bewerbungen bald Herr werde. Erstaunt bin ich über die unterschiedliche Qualität der Bewerbungen.

6. Januar 2010

Immer noch arbeite ich an der Überwindung der Flut. Nachmittags beginne ich damit, die CDs mit den Aufnahmen zu kopieren, um sie an unsere externen Juroren weiterzusenden.

7. Januar 2010

Ich bin mitten drin in der Brennorgie. Dabei höre ich mir einige der Einsendungen an und schwelge vor allem in den verschiedenen Interpretationen des Edward Elgar Cello Konzerts.

11. Januar 2010

Die ersten beiden Lieferungen an CDs für die beiden externen Zuhörer gehen raus. Aber ich muss noch weiter CDs brennen.

15. Januar 2010

Am Wochenende werden Prof. Friedemann Eichhorn und Prof. Sandor Karolyi ihren Anhörmarathon beginnen. Ich hoffe, dass sie unseren musikalischen Marathon als angenehmer empfinden als einen echten 42,195 Kilometer langen Lauf.

19. Januar 2010

Der erste externe Zuhörer beendet seinen Marathon und überquert erschöpft die Ziellinie, seine Botschaft an uns weitergebend.

21. Januar 2010

Der zweite Marathonmann überquert die Ziellinie. Leider ist ihm kurz vor Schluss die Puste ausgegangen und ich muss seine Bewertungen per Hand in ein Worddokument eintragen. Herr Eichhorn und Herr Karolyi haben einen Marathon im schönsten Stil und mit dem besten Resultat abgeliefert – herzlichen Dank!

Freitag, 22. Januar 2010

Heute ist der Tag der Entscheidung durch Raimund Trenkler und Oda Cramer von Laue. Ich empfinde es als sehr spannend, beim Entscheidungsprozess hautnah dabei zu sein.  Es sind sehr viele Bewerber, sehr gute Bewerbungen und wenig Plätze. Dementsprechend fällt die Auswahl schwer. Schließlich sind wir überzeugt, dass wir hier einige Talente gefunden haben. Leider kann ich mich nicht rückhaltlos freuen, da ich weiß, dass ich am Montag an viele Bewerber Absagen schreiben muss. Die Aussicht, danach auch Zusagen ausschicken zu können, tröstet nicht.

Montag, 25. Januar 2010

Wir freuen uns schon auf die Audition. Jetzt gibt es aber noch viel zu tun und vorzubereiten.

Persönliche Gedanken und Reflektionen von Teresa Hofstetter
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Schuld war eine Flasche Rotwein ¦ Interview mit Nils Mönkemeyer

11. Januar 2010

Nils Mönkemeyer Foto: Felix Bröde 2008 hat Nils Mönkemeyer an unserem Kammermusikprojekt „Chamber Music Connects the World“ teilgenommen, im vergangenen Jahr erhielt er den Echo Klassik 2009 als Nachwuchskünstler des Jahres. Wie er zur Bratsche kam und wie er mit der plötzlichen Berühmtheit umgeht, hat er mir in einem Interview erzählt.

1. Du hast kürzlich den Echo Klassik 2009 als Nachwuchskünstler des Jahres erhalten. Hat Dich die Entscheidung überrascht? Wie hast Du davon erfahren, dass Du ihn bekommst?
Ich saß um Mitternacht in der Küche und habe im Internet nach den Echonominierungen geschaut. Ich wusste wohl, dass meine CD im Gespräch war, aber hatte nicht wirklich damit gerechnet, den Preis auch wirklich zu bekommen. Trotzdem war ich ziemlich nervös. Die Newcomer-Kategorie wurde erst auf der dritten Seite aufgeführt und ich dachte schon, ich wäre nicht dabei, umso mehr hat mich das Ergebnis dann gefreut …

Besonders Spannend war bei der eigentlichen Gala das ganze “Drumherum”, zum ersten Mal auf einem roten Teppich laufen, Fotos machen während die Fotografen herumbrüllen und mit der Limousine vorfahren. Diese Dinge haben fast etwas Unwirkliches und sind ja für uns klassische Musiker nicht alltäglich.

2. Inwieweit hat sich Dein musikalisches Leben dadurch verändert?
Ein Preis wie der ECHO hilft natürlich dabei, mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu treten. Auch Konzertveranstalter mögen oft dieses “Prädikat wertvoll”, im stillen Kämmerlein üben und versuchen, den Komponisten und dem eigenen Anspruch gerecht zu werden bleibt aber gleich. Und auf der Bühne muss ich ja immer wieder neu versuchen, einen besonderen Moment zu schaffen und dem Publikum eine Geschichte zu erzählen. Das, was man geschafft hat, ist in einem Wimpernschlag wieder vorbei. Das ist das Schöne und das Schwere am Musikmachen, unabhängig von allen Bestätigungen von außen.

3. Du hattest kürzlich einen Talkshow-Auftritt und auch eine Frauenzeitschrift hat über Dich berichtet. Der Umgang mit den Publikumsmedien scheint Dir durchaus Spaß zu machen oder liege ich da falsch?
Als Solist muss einem die Arbeit mit den Medien Spaß machen, das ist bei einer CD-Produktion sozusagen der zweite Akt. Die Amerikaner haben einen sehr schönen Satz dazu: Do something good and talk about it. :-)

4. Du kamst ja erst über den Umweg Geige dann mit 15 Jahren zur Bratsche. Wie kam’s zu dem Sinneswandel?
Schuld war eine Flasche Rotwein, Teenagerbegeisterung und Beethoven Quartette.

Im Bundesjugendorchester treffen sich dreimal pro Jahr ca. 80 Jugendliche zwischen 12 und 20 Jahren, alle mit dem Ziel, später Musik zu studieren. An den Abenden gab es ausgedehnte Kammermusik-Sessions, zum ersten Mal die großen Streichquartette spielen und sich an der Musik berauschen. Nicht fehlen durfte die Rotweinflasche in der Mitte, wer einen Fehler gemacht hatte, musste einen Schluck trinken. Die Bratschistin war zuerst betrunken und ging schlafen und mir wurde die Bratsche in die Hand gedrückt. Das war’s dann, der Beginn einer ganz großen Leidenschaft, sie und ich, wir könnten zusammen alt werden!!

5. Weshalb moderierst Du Deine Konzerte? Ist das etwas, das Du von der Live Music Now-Förderung mitgenommen hast?

Das stimmt tatsächlich. LMN-Konzerte waren meine erste Begegnung mit Moderation. Sie kann helfen, noch vor dem Spielen eine Verbindung mit dem Publikum herzustellen oder die Stimmung aufzulockern. Ein paar kleine Worte oder eine Anekdote können auch helfen.

6. Die Klassikszene feiert Dich als deutsches Bratschenwunder. Löst so eine Bezeichnung bei Dir ungeteilte Freude aus oder ist es auch eine Belastung?
Ach, nett ist das ja, aber wenn, dann gebührt dieser Titel wohl eher Tabea Zimmermann. :-)

7. Du hast 2008 an „Chamber Music Connects the World“ der Kronberg Academy teilgenommen. Was für ein Ort ist Kronberg auf Deiner persönlichen Landkarte?
Das Kronberg-Projekt war unglaublich aufregend. Plötzlich hat man Proben und Konzerte mit Gidon Kremer oder Yuri Bashmet, zwei Künstler, die ich seit meiner Kindheit verehre. Dann gibt es jede Menge Feste und Treffen mit allen Teilnehmern und der Crew der Kronberg Academy. Es war eine wunderbare, spannende und dramatische Zeit in Kronberg – goldenes Fähnchen auf der persönlichen Landkarte.

Mehr über Nils Mönkemeyer erfahren Sie auf seiner Homepage.

Die Fragen stellte Ulrike Schmid
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Junge Solisten ¦ 5 Minuten mit Benedict Kloeckner

18. Dezember 2009

Der Cellist Benedict Kloeckner wurde im Oktober dieses Jahres in unseren Studiengang “Kronberg Academy Masters” aufgenommen. Wie es dazu kam und welche Erwartungen er an den Studiengang hat, hat er mir in einem kurzen Interview erzählt.

Benedict Kloeckner1. Wie ist es dazu gekommen, dass Sie als Junger Solist in den Studiengang aufgenommen wurden?
Seit 2004 habe ich regelmäßig an den Meisterkursen und am Festival der Kronberg Academy teilgenommen und wurde von so renommierten Lehrern wie David Geringas, Ralph Kirschbaum, Michael Sanderling, Frans Helmerson, Julius Berger  und Bernhard Greenhouse unterrichtet. Es war für mich eine großartige Möglichkeit in sehr kurzer Zeit eine Fülle von Inspiration und künstlerischen Erlebnissen zu bekommen. Es wurde mir manchmal erst im Nachhinein bewusst, wie sehr mich mancher Lehrer und manches Konzert inspiriert und mein persönliches Spiel weitergebracht haben.

2. Welche Erwartungen haben Sie an den Studiengang?

Ich hoffe, dass sich meine künstlerische Entwicklung dank der sehr individuellen, maßgeschneiderten Förderung und Betreuung durch die Kronberg Academy, sowie den Unterricht bei Prof.Frans Helmerson weiter positiv entfalten wird. Ich verspreche mir inspirierende Begegnungen mit Musikerpersönlichkeiten, die mir wichtige Impulse für mein Spiel geben können.

3. Sie hatten einen Workshop bei Gidon Kremer. Wie müssen sich unsere Leserinnen und Leser so einen Workshop vorstellen?
Es war ganz sicher kein normaler Workshop, sondern eher ein Interpretationskurs im besten Sinne, oder wie Gidon Kremer sich ausdrückte ein Dialog. Alle Teilnehmer wurden ermutigt ihre Meinung frei zu äußern, da Herr Kremer immer wieder auch betonte, dass er durchaus auch irren könne, dass sein Urteil eben auch seine persönliche Meinung sei, die allerdings stets den Nagel auf den Kopf traf. Er beurteilte nicht nur das rein Handwerkliche des Musikstückes, sondern besonders die musikalische Aussage des Interpreten. Wirklich erstaunlich war dabei seine faszinierende Beobachtungsgabe mit der er sehr präzise die Stärken und Schwächen des jeweiligen Spielers erkannte und diese sehr offen zur Diskussion stellte.

Stets mahnte er, dass die Bravour des Handwerks mit der intellektuellen und emotionalen Notwendigkeit der Komposition zu verbinden sei. Er vermittelte uns die Notwendigkeit eines geistig und emotional gleichermaßen überzeugenden Spiels, in dem nicht nur schöne Passagen aneinander gereiht werden, sondern eine packende Geschichte erzählt wird. Er ermutigte uns in jeder Komposition nach neuen Klangfarben und Horizonten zu suchen, und sich dabei durchaus von angrenzenden Künsten wie Malerei und Literatur inspirieren zu lassen.

Sehr interessant waren auch die Geschichten eines an außergewöhnlichen Erlebnissen reichen Künstlerlebens, die Gidon Kremer abends beim gemeinsamen Essen im kleinen Kreis erzählte.

Die Stimmung des Kurses war sehr anregend, jeder Spieler gab sein Bestes und konnte sich einer äußerst aufmerksamen Zuhörerschaft sicher sein, die anschließend in einer lebhaften Diskussion die Interpretation diskutierte.

Es war für mich ein äußerst erhebendes und inspirierendes Erlebnis mit solch einem großen Künstler so intensiv arbeiten zu dürfen.

Vielen Dank für das Interview und den interessanten Einblick in einen Workshop mit Gidon Kremer.

von Ulrike Schmid
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Starting Signal for the Grand Prix Emanuel Feuermann 2010

15. Dezember 2009

Celli

Kronberg Academy and the Domenico Gabrielli Foundation at the Berlin University of the Arts (UdK Berlin) are together organising the third Grand Prix Emanuel Feuermann competition. The international cello competition is open to cellists of any nationality who were born in or after 1982. We are proud that Daniel Barenboim take the patronage of this event. From 16 to 21 November 2010, the third Grand Prix Emanuel Feuermann cello competition will be held in Berlin’s Philharmonie.

The international competition is organised once every four years by Kronberg Academy and the Domenico Gabrielli Foundation at the Berlin University of the Arts (UdK Berlin). It was first held in 2002 to mark the 100th anniversary of Emanuel Feuermann’s birth. The event is held in memory of the great artist and its aim is to help to discover and provide support for talented young cellists.

Emanuel Feuermann is said to have been one of the best cellists of the twentieth century. Alongside his career as a professional musician, he taught at the Berlin Academy of Music – now the Berlin University of Arts – for several years before emigrating in 1933.

Sophie Feuermann, Emanuel Feuermann’s sister and pianist, and his widow, Eva Feuermann-Lehnsen, have given Kronberg Academy the exclusive right to use the great cellist’s name for the competition. In November 2002 they travelled back from New York to Berlin for the first time in order to attend the first presen tation of the Grand Prix Emanuel Feuermann.

The competition’s patron, Daniel Barenboim, was on hand to present the awards to the winners of the Grand Prix Emanuel Feuermann in 2002 and in 2006, Danjulo Ishizaka and Giorgi Kharadze.

Competitors, application, schedule, venue and programme etc. please have a look at the Homepage.

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KAtalk am 9. Dezember ¦ Zusammenfassung

10. Dezember 2009

KAtalk-Peijun Xu Für alle, die gestern nicht live dabei sein konnten, gibt es hier eine Zusammenfassung des gestrigen Gesprächs zwischen Christan Henner-Fehr und Peijun Xu. Wie schon bei den vorausgegangenen drei KAtalks blieb es nicht bei einem Dialog, sondern es haben sich einige andere Follower aktiv eingemischt. Mein persönlicher Eindruck ist, dass wir von Mal zu Mal eine größere Resonanz erzielen. Dieses Mal waren die Retweets der Ankündigung im Vorfeld ganz beachtlich – sie kamen nämlich von ganz vielen unterschiedlichen Leuten, die ich teils noch nicht kannte. Vielen Dank dafür! be_es_ha hat keine Mühen gescheut und nachgerechnet, um der Twittergemeinde dann mitzuteilen, dass Peijun Xu mit 24 Jahren bereits auf 21 Jahren „Berufserfahrung“ zurückblicken kann und typhaeus hat nicht nur auf Gidon Kremers Kammermusikfest in Lockenhaus hingewiesen, sondern auch den berechtigten Einwurf gebracht, dass die Unterscheidung zwischen Bratsche und Geige nicht jedem klar ist. Das werden wir demnächst an dieser Stelle ausführlicher klären.

Und hier ein Auszug aus den Fragen, Antworten sowie Einwürfen und Reaktionen anderer Follower.

@kulturmanager erst einmal herzlich willkommen zum #KAtalk danke an @KronbergAcademy und Peijun Xu … und schon geht es los …
PX@KronbergAcademy freue mich auf deine Fragen

@kulturmanager Peijun, Du bist seit dem Sommer in Kronberg und lebst wahrscheinlich meist in Grossstaedten. Wie gefaellt dir das Leben in Kronberg?

PX@KronbergAcademy ich wohne in Frankfurt, weil ich dort seit 4 Jahre an der Hochschule studiere; hier im Studiengang sein, heißt nicht dass wir hier ständig wohnen
@kulturmanager stimmt, Frankfurt und Kronberg sind ja nicht so weit auseinander ;-)

@kulturmanager Du machst seit Deinem 3. Lebensjahr Musik, das heisst, Du lebst Musik. Welche Musik hoerst Du privat am liebsten?
PX @KronbergAcademy ich höre auch privat meistens klassische Musik; ich kann in die Musik eintauchen; es ist wie eine Person kennenzulernen. Du willst immer mehr über sie erfahren und mehr von ihr wissen; je mehr man von ihr weiß desto mehr verliebt man sich in die Musik

@kulturmanager Du spielst Bratsche, den Unterschied (http://bit.ly/6SdEEQ) kennen viele gar nicht. Wie bist Du auf dieses Instrument gekommen?
PX@KronbergAcademy In China gibt´s eine sehr gute Viola Lehrerin,ich war schon ziemlich große als Chinesin als ich 12 war. Sie hat mir empfohlen; Viola zu lernen, und hab auch sofort geliebt,weil Viola für mich,viel schöner Klang hat als Violine; Die Bratsche hat einfach dunkler Klang, viel tiefer, mehr emotionen; Die Bratschisten sind meistens menschlich umgänglicher (Persönliche Meinung) :)

@typhäus ich z.B. hab da schon meine Schwierigkeiten, was den Unterschied betrifft ;) @UlrikeSchmid @kulturmanager
@kulturmanager bei den details musste ich auch nachlesen ;-)

@saxotom allenthalben eine These RT @KronbergAcademy Die Bratschisten sind meistens menschlich umgänglicher (Persönliche Meinung) :)

@kulturmanager Deinem Lebenslauf entnehme ich, dass Du auch zeitgenössische Musik spielst. Haben wir dazu einen anderen Zugang als zur „Klassik“?
PX@KronbergAcademy Das ist so wie bei Pop Musik. Es gibt viele unterschiedliche Richtungen

@kulturmanager gab es die früher nicht, die unterschiedlichen richtungen?
PX@KronbergAcademy Die Musik entwickelt sich ja auch, wir hatten Barock Zeit, Romantische Zeit…usw…jetzt ist eben 21.Jahrhundert…

@kulturmanager Du bist als „junge Solistin“ Teilnehmerin am Kronberg Academy Master. Kannst du mir bitte erklären, was „junge Solistin“ bedeutet?
PX@KronbergAcademy ich habe meine Diplom, und bekomme jetzt noch eine spezielle Förderung die sehr individuell auf uns Musiker zugeschnitten ist

@spoxx Im 21.Jhd gibt es z.B. auch “ernste” elektronische Musik – gibt es da Berührungen mit der zeitgenössischen Musik, die du magst?
PX@KronbergAcademy für mich nicht

@kulturmanager dann ist das jetzt also das Studium nach dem Studium ;-)
PX@KronbergAcademy ja, so kann man den Studiengang beschreiben

@kulturmanager gibt es so ein Studium nur an der Kronberg Academy? Was zeichnet sie aus?
PX@KronbergAcademy ja, das ist einzigartig #Studiengang; sehr intimer Kreis, familiäre Atmosphäre, wir spielen alle Streichintstrumente

@kulturmanager Ulrike Schmid hat mir erzählt, dass Du gerade von einem Workshop mit Gidon Kremer kommst. War das Deine 1. Begegnung mit ihm?
PX@KronbergAcademy ja. Er ist sehr nett und sehr “normal” trotz seiner Bekanntheit

@typhäus Gideon Kremer macht bei uns hier in Lockenhaus jährlich die Kremerata (Kammermusikfest)
@kulturmanager danke für den Hinweis… ist ja nicht weit

@kulturmanager Wie ist er als Lehrer? Was ist das Besondere an ihm? http://bit.ly/6vXEBc #gidonkremer
PX@KronbergAcademy Er sieht sofort wo jemand ein „Problem” hat, an dem er/sie daran arbeiten sollte

@kulturmanager ok, letzte frage: twitterst du? ;-)
PX@KronbergAcademy nur heute ;-)

@kulturmanager dann bedanke ich mich besonders, dass wir twittern konnten, viel spaß bei der probe und viel erfolg für die zukunft
@spoxx Danke an alle Beteiligten für den interessanten #KAtalk !
PX@KronbergAcademy vielen Dank und vielleicht twittere ich irgendwann mal. War mir ein Vergnügen
@KronbergAcademy und schon ist sie wieder weg … Danke @kulturmanager für deine Zeit und deine Fragen
@typhäus Ich sage Danke :)
@kulturmanager und bei allen anderen bedanke ich mich fürs zuhören oder besser gesagt mitlesen ;-)
@KronbergAcademy und wer will, kann Peijun Xu mit dem Trio Lieto am 20. Februar in Neustadt live sehen und hören
@kulturmanager ich fand es recht interessant und habe bei der vorbereitung darauf viel gelernt :-)
@buchfieber #ff @kulturmanager zeigt, wie man Twitter zum Kommunikationsinstrument macht. #KAtalk : Gespräch mit einer Musikerin (@KronbergAcademy)
@klbkultur Dank an @KronbergAcademy und @kulturmanager für den heutigen #KAtalk. Wirklich interessantes Format! #twitter
@spoxx RT @klbkultur: Dank an @KronbergAcademy und @kulturmanager für den heutigen #KAtalk. Wirklich interessantes Format! #twitter

Vielen Dank an alle für das Interesse und die lobenden Worte. Fortsetzung folgt.

von Ulrike Schmid
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KAtalk ¦ Christian Henner-Fehr trifft Peijun Xu

8. Dezember 2009

Es ist wieder soweit: Am Mittwoch, dem 9. Dezember findet ab 14 Uhr (Dauer circa 30 Min) der mittlerweile vierte KAtalk statt.

Morgen treffen sich dann (virtuell) Christian Henner-Fehr  und Peijun Xu, die erst seit kurzer Zeit Junge Solistin des Studiengangs Kronberg Academy Master (M.Mus.) ist.

Christian Henner-Fehr ist nicht nur unser erster Follower bei Twitter, sondern er betreibt das wohl erfolgreichste deutschsprachige Blog zum Thema “Social Media für den Kunst- und Kulturbereich”, das Kulturmanagementblog,  und ist Mitorganisator der startconference

Was verbirgt sich hinter einem KAtalk?

Der KAtalk ist ein Gespräch zwischen einem unserer Twitter-Freunde und einem jungen Talent, das bei uns an einem der Kammermusikprojekte oder Meisterkurse teilnimmt oder – wie im heutige Fall – Junge Solistin des Kronberg Academy Masters ist.

Wie können Sie beim KAtalk dabei sein?

Der KAtalk findet innerhalb von Twitter statt. Christian Henner-Fehr alias @kulturmanager wird Peijun Xu Fragen stellen, die sie über unseren Account beantworten wird. Selbstverständlich dürfen auch dieses Mal wieder andere Follower Fragen an Peijun Xu richten. Bitte bei den Tweets den Zusatz “#KAtalk” nicht vergessen, damit die Tweets auf der Twitterwall sichtbar sind und damit wir es erneut in die Top-Themen-Liste schaffen.

Wenn Sie keinen Twitter-Account haben und dennoch das Gespräch verfolgen wollen, können Sie dies auf der eigens dafür eingerichteten Twitterwall tun. Achtung! Die Fragen und Antworten sind dort immer nur für kurze Zeit zu sehen.

Am Donnerstag wird es dann hier auf dem Blog wieder eine Zusammenfassung geben.

Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind!

Und hier finden Sie die Beiträge zu den vergangenen KAtalks.

von Ulrike Schmid
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