Halbzeit in Florida – American Friends of Kronberg Academy
Mittwoch, 20. Oktober 2010Meine Haut wird dunkler und die Entwicklung der American Friends (intern AFKA genannt) geht in die nächste Runde.
Nun sind es schon 7 Wochen, in denen ich als Praktikant bei den American Friends of Kronberg Academy Axel Langhorst bei seinen Aufgaben als President und CEO zur Seite stehe. Sieben Wochen voller spannender Aufgaben und sieben Wochen voller Sonnenschein. Fast jeden Tag scheint hier die Sonne erbarmungslos und das Thermometer zeigt Temperaturen von 30 Grad Celsius und mehr.
Wenn man aus den ausnahmslos klimatisierten Häusern, Supermärkten, Tankstellen oder Cafés in die pralle Sonne schreitet, braucht man erst wieder eine gewisse Zeit, um sich an die Hitze zu gewöhnen. Ansonsten geht es aber mit der Anpassung schnell voran. Die Klimaanlage in meinem Zimmer steht auf 79 Grad Fahrenheit (das entspricht 26 Grad Celsius) und das ist vollkommen ausreichend, um sich wohl zu fühlen und eine gewisse Kühlung zu verspüren.
Welche Aktivitäten stehen in den nächsten Wochen an?
Alexander Sitkovetsky (Geige), Peijun Xu (Viola), Dai Miyata (Cello) und als Begleitung José Menor (Klavier), werden uns ab November für jeweils eine Woche besuchen. Dafür sind eine Vielzahl von Vorbereitungen zu treffen, die einen langen Vorlauf benötigen. Flüge, Hotels, Mietwagen aber auch geeignete Orte für Konzerte, Proben und andere Aktivitäten müssen minutiös geplant werden. Die diversen Arbeiten, die Axel bis vor kurzem noch alleine gestemmt hatte, erfordern ein enormes Maß an organisatorischem Geschick und nicht selten sind Entscheidungen von politischem Charakter zu fällen und machen die Mission der American Friends nicht einfach.
Zu Beginn meines Praktikums habe ich die Strukturen und Prozesse der Abläufe in unserem Büro optimiert und hoffe natürlich, dass mein Beitrag den American Friends auch nach meiner Abreise ins winterliche Deutschland Ende November nützt. Und vor allem bei der weiteren Entwicklung behilflich ist.
Mein erstes Resümee lautet so: der Aufenthalt in den Vereinigten Staaten ist nicht nur für mein Praktikum gewinnbringend sondern auch insgesamt unter kulturellen Aspekten, denn die Einblicke in die amerikanischen Kultur und Lebensart, die ich gewonnen habe, sind eine sehr spannende Erfahrung.
Jan Philipp Poeter










