Artikel-Schlagworte: „KAtalk“

KAtalk am 17. Mai ¦ Zusammenfassung

Dienstag, 18. Mai 2010

Für alle, die gestern nicht dabei sein konnten, gibt es hier eine Zusammenfassung des Twitter-Gesprächs zwischen Johannes Reiss vom Österreichischen Jüdischen Museum und dem Cellisten Julian Arp, Teilnehmer am Kammermusikprojekt “Chamber Music Connects the World“.

@KronbergAcademy: Hallo Johannes, Julian ist jetzt eben eingetroffen und bereit für Deine Fragen.

@JewishMuseumAT: Herzlich willkommen aus der östlichsten Hauptstadt Österreichs zum KAtalk, danke an @KronbergAcademy. Hallo Julian, mein Name ist Johannes und ich twittere aus dem jüdischen Museum aus Eisenstadt
@KronbergAcademy: Hallo Johannes, ich bin bereit für Deine Fragen

@JewishMuseumAT: Julian, CMCW bedeutet Chamber Music Connects the World – was ist das Ziel des Projekts?
@KronbergAcademy: Kammermusik auf höchstem Niveau zu spielen und junge Musiker mit erfahren Senior zusammen zu führen, die ihre Erfahrung weitergeben. Kammermusikwerke zu erarbeiten u in 10 Tagen in die Tiefe zu gehen. Bei anderen Festivals hat man nicht die Chance so ausführlich zu proben.

@JewishMuseumAT: das klingt sehr elitär, aber beeindruckend! Seit wann gibt es CMCW? seit welchem Jahr? Ich meine, ist es ein neues Projekt oder existiert es schon mehrere Jahre?
@KronbergAcademy: es gibt das Projekt schon seit 2000. Es ist das 6. Projekt im 10. Jahr

@JewishMuseumAT:  Was ist für dich persönlich das Besondere und Reizvolle an diesem Projekt? Welche Bedingungen f. deine Teilnahme? Könnte mir vorstellen, dass viele junge Talente Interesse daran haben!?
@KronbergAcademy: 130 Musiker haben sich aus der ganzen Welt beworben, bei der Audition waren 28 und jetzt sind 22 hier. Das Besondere ist natürlich mit den weltbesten Solisten unserer Zeit auftreten zu können und mit den hoffnungsvollsten Nachwuchsmusikern Musik zu machen. Und natürlich auch, dass man sich auf Augenhöhe begegnet und dass es zu einem Austausch kommt. Ein Geben und Nehmen.

@JewishMuseumAT:  sind das vollkommen neue Werke für dich, die ihr euch erarbeiten müsst und wisst ihr vorher welche Werke?
@KronbergAcademy: 1 Monat vorher bekommen wir die Werke mitgeteilt u sollten uns gründlich vorbereiten u mit der Partitur beschäftigen. Für mich waren nur 3 Werke neu: Brandenburgisches Konzert No 6, Beethoven op 131 u T. Riley in C

@JewishMuseumAT: ist ja eine Schande, ich hör das erste Mal davon :(wie laufen diese 10 Tage ungefähr ab in der Praxis, wie viele Stunden am Tag?
@KronbergAcademy: zirka 6 Stunden Proben, teils haben wir morgens um 9 begonnen und ich war abends um 11 fertig

@JewishMuseumAT: Respekt! Dich darf ich noch fragen, wie alt bist du, Julian?
@KronbergAcademy: ich bin mit 28 wahrscheinlich einer der ältesten

@JewishMuseumAT: Respekt. Du bist doch „Junior“ in diesem Projekt, was heißt Junior in dem Fall genau?
@KronbergAcademy: Junior sind die jungen Musiker. Seniors hingegen Leute wie Gidon Kremer, Frans Helmerson, Andras Schiff, Tatjana Grindenko, Yuri Bashmet

@JewishMuseumAT: ab wann darf man “Junior” sein, gibt es eine Altersbeschränkung bei CMCW?
@KronbergAcademy: Mindestalter ist 19, bis zu 28. Ich bin froh, dass ich jetzt noch teilnehmen konnte :-) Mein Lehrer B. Pergamenschikow hat das Projekt CMCW mitentwickelt u so war es ein großer Wunsch daran teilzunehmen.

@JewishMuseumAT: Seit wann spielst du Cello und warum ausgerechnet Cello? Gibt es etwas, was dich am Cello besonders fasziniert?
@KronbergAcademy: ich habe mit 6 Jahren angefangen zu spielen, angeregt von meinem Onkel, den ich immer Cello spielen hörte. Das Faszinierende ist, dass man alle Register hat. Man kann wie ein Bass singen oder auch wie ein Tenor oder Sopran. Es ist das “singendste” Instrument.

@JewishMuseumAT: Das Cello gilt ja gemeinhin als das erotischste Instrument ;) wie siehst du das, hat das eine Bedeutung für dich?
@KronbergAcademy: die Formen erinnern an schöne Frauen … :-)

@JewishMuseumAT: Ich nehme an, dass du auch ganz konkrete musikalische Vorbilder hast, welche?
@KronbergAcademy: für jeden Cellisten sind Rostropovich, Casals und Feuermann die großen Vorbilder – und für mich natürlich auch. Ich wurde von meinem Lehrer Pergamenschikow sehr geprägt. Als Mensch und Musiker.

@JewishMuseumAT: mehr wegen deren Interpretationsstil oder wegen ihrer Ausdrucksform?
@KronbergAcademy: deren Interpretationen behalten ihre Gültigkeit auch wenn es neue Einflüsse durch die hist. Aufführungspraxis gibt.

@JewishMuseumAT: Fühlst du dich einer bestimmten Stilepoche zugehörig und wenn ja, warum?
@KronbergAcademy: ich mag jede Epoche auf ihre Weise und schätze jedes Stück, das ich gerade einstudiere

@JewishMuseumAT: Komponierst du auch?
@KronbergAcademy: als Kind habe ich improvisiert und einige Stücke geschrieben; heute reicht die Zeit dafür nicht mehr

@KronbergAcademy: ich muss gleich zur Probe. Bitte letzte Frage.

@JewishMuseumAT: Welche Wünsche hast du für deine musikalische Zukunft? In welchen Zeiträumen denkt ein junger Cellist wie du?
@KronbergAcademy: Kammermusik ist mein Leben und ich will mit vielen interessanten Musikern spielen. ich will mich lieber langsam und kontinuierlich entwickeln

@JewishMuseumAT: das klingt auch ausgesprochen vernünftig :) ich wünsch dir schon alles Gute für dein Konzert heute Abend! Danke an @KronbergAcademy für die Möglichkeit, danke besonders Julian und danke an alle fürs Mitlesen.
@KronbergAcademy: Vielen Dank – es hat mir Spaß gemacht. Vielleicht sehen wir uns ja mal in Kronberg oder Eisenstadt :-)
@JewishMuseumAT: wäre sehr schön! Alles Gute nochmals, Julian und auch dir herzlichen Dank!

von Ulrike Schmid

KAtalk ¦ Johannes Reiss trifft Julian Arp

Montag, 17. Mai 2010

Bereits zum fünften Mal wird heute Nachmittag, Montag,  17. Mai 2010, zwischen 17 und 18 Uhr unser legendärer KAtalk stattfinden.

Heute Nachmittag treffen dann in einem Twitter-Interview Johannes Reiss, Direktor des Österreichischen Jüdischen Museums, der seit unserem letzten KAtalk zu unseren virtuellen Freunden zählt, und Julian Arp aufeinander. Außer einem Twitter-Account betreibt das Österreichische Jüdische Museum das lesenswerte Blog Koschere Melange und ist auch mit einer Fan-Seite bei Facebook präsent.

Was verbirgt sich hinter einem KAtalk?

Der KAtalk ist ein Gespräch zwischen einem unserer Twitter-Freunde und einem jungen Talent, das bei uns an einem der Kammermusikprojekte oder an einem Meisterkurse teilnimmt. Im heutigen Fall ist es Julian Arp, der derzeit an “Chamber Music Connects the World” teilnimmt.

Wie können Sie nun beim KAtalk dabei sein?

Der KAtalk findet innerhalb von Twitter statt. Johannes Reiss wird Julian Arp Fragen stellen, die er über unseren Account beantwortet. Selbstverständlich dürfen auch andere Follower Fragen an Julian Arp richten. Wenn Sie keinen Twitter-Account haben und dennoch das Gespräch verfolgen wollen, können Sie dies auf der eigens dafür eingerichteten Twitterwall tun. Achtung! Die Fragen und Antworten sind dort immer nur für kurze Zeit zu sehen.

Falls eine Frage Ihrerseits unbeantwortet bleiben sollte, stellen Sie sie als Kommentar. Sie wird dann im Nachhinein beantwortet.

Und für alle, die nicht dabei sein können, wird es morgen hier an dieser Stelle eine Zusammenfassung des Gesprächs geben.

Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind!

Hier finden Sie die Beiträge zu den vergangenen vier KAtalks.

von Ulrike Schmid

KAtalk am 9. Dezember ¦ Zusammenfassung

Donnerstag, 10. Dezember 2009

KAtalk-Peijun Xu Für alle, die gestern nicht live dabei sein konnten, gibt es hier eine Zusammenfassung des gestrigen Gesprächs zwischen Christan Henner-Fehr und Peijun Xu. Wie schon bei den vorausgegangenen drei KAtalks blieb es nicht bei einem Dialog, sondern es haben sich einige andere Follower aktiv eingemischt. Mein persönlicher Eindruck ist, dass wir von Mal zu Mal eine größere Resonanz erzielen. Dieses Mal waren die Retweets der Ankündigung im Vorfeld ganz beachtlich – sie kamen nämlich von ganz vielen unterschiedlichen Leuten, die ich teils noch nicht kannte. Vielen Dank dafür! be_es_ha hat keine Mühen gescheut und nachgerechnet, um der Twittergemeinde dann mitzuteilen, dass Peijun Xu mit 24 Jahren bereits auf 21 Jahren „Berufserfahrung“ zurückblicken kann und typhaeus hat nicht nur auf Gidon Kremers Kammermusikfest in Lockenhaus hingewiesen, sondern auch den berechtigten Einwurf gebracht, dass die Unterscheidung zwischen Bratsche und Geige nicht jedem klar ist. Das werden wir demnächst an dieser Stelle ausführlicher klären.

Und hier ein Auszug aus den Fragen, Antworten sowie Einwürfen und Reaktionen anderer Follower.

@kulturmanager erst einmal herzlich willkommen zum #KAtalk danke an @KronbergAcademy und Peijun Xu … und schon geht es los …
PX@KronbergAcademy freue mich auf deine Fragen

@kulturmanager Peijun, Du bist seit dem Sommer in Kronberg und lebst wahrscheinlich meist in Grossstaedten. Wie gefaellt dir das Leben in Kronberg?

PX@KronbergAcademy ich wohne in Frankfurt, weil ich dort seit 4 Jahre an der Hochschule studiere; hier im Studiengang sein, heißt nicht dass wir hier ständig wohnen
@kulturmanager stimmt, Frankfurt und Kronberg sind ja nicht so weit auseinander ;-)

@kulturmanager Du machst seit Deinem 3. Lebensjahr Musik, das heisst, Du lebst Musik. Welche Musik hoerst Du privat am liebsten?
PX @KronbergAcademy ich höre auch privat meistens klassische Musik; ich kann in die Musik eintauchen; es ist wie eine Person kennenzulernen. Du willst immer mehr über sie erfahren und mehr von ihr wissen; je mehr man von ihr weiß desto mehr verliebt man sich in die Musik

@kulturmanager Du spielst Bratsche, den Unterschied (http://bit.ly/6SdEEQ) kennen viele gar nicht. Wie bist Du auf dieses Instrument gekommen?
PX@KronbergAcademy In China gibt´s eine sehr gute Viola Lehrerin,ich war schon ziemlich große als Chinesin als ich 12 war. Sie hat mir empfohlen; Viola zu lernen, und hab auch sofort geliebt,weil Viola für mich,viel schöner Klang hat als Violine; Die Bratsche hat einfach dunkler Klang, viel tiefer, mehr emotionen; Die Bratschisten sind meistens menschlich umgänglicher (Persönliche Meinung) :)

@typhäus ich z.B. hab da schon meine Schwierigkeiten, was den Unterschied betrifft ;) @UlrikeSchmid @kulturmanager
@kulturmanager bei den details musste ich auch nachlesen ;-)

@saxotom allenthalben eine These RT @KronbergAcademy Die Bratschisten sind meistens menschlich umgänglicher (Persönliche Meinung) :)

@kulturmanager Deinem Lebenslauf entnehme ich, dass Du auch zeitgenössische Musik spielst. Haben wir dazu einen anderen Zugang als zur „Klassik“?
PX@KronbergAcademy Das ist so wie bei Pop Musik. Es gibt viele unterschiedliche Richtungen

@kulturmanager gab es die früher nicht, die unterschiedlichen richtungen?
PX@KronbergAcademy Die Musik entwickelt sich ja auch, wir hatten Barock Zeit, Romantische Zeit…usw…jetzt ist eben 21.Jahrhundert…

@kulturmanager Du bist als „junge Solistin“ Teilnehmerin am Kronberg Academy Master. Kannst du mir bitte erklären, was „junge Solistin“ bedeutet?
PX@KronbergAcademy ich habe meine Diplom, und bekomme jetzt noch eine spezielle Förderung die sehr individuell auf uns Musiker zugeschnitten ist

@spoxx Im 21.Jhd gibt es z.B. auch “ernste” elektronische Musik – gibt es da Berührungen mit der zeitgenössischen Musik, die du magst?
PX@KronbergAcademy für mich nicht

@kulturmanager dann ist das jetzt also das Studium nach dem Studium ;-)
PX@KronbergAcademy ja, so kann man den Studiengang beschreiben

@kulturmanager gibt es so ein Studium nur an der Kronberg Academy? Was zeichnet sie aus?
PX@KronbergAcademy ja, das ist einzigartig #Studiengang; sehr intimer Kreis, familiäre Atmosphäre, wir spielen alle Streichintstrumente

@kulturmanager Ulrike Schmid hat mir erzählt, dass Du gerade von einem Workshop mit Gidon Kremer kommst. War das Deine 1. Begegnung mit ihm?
PX@KronbergAcademy ja. Er ist sehr nett und sehr “normal” trotz seiner Bekanntheit

@typhäus Gideon Kremer macht bei uns hier in Lockenhaus jährlich die Kremerata (Kammermusikfest)
@kulturmanager danke für den Hinweis… ist ja nicht weit

@kulturmanager Wie ist er als Lehrer? Was ist das Besondere an ihm? http://bit.ly/6vXEBc #gidonkremer
PX@KronbergAcademy Er sieht sofort wo jemand ein „Problem” hat, an dem er/sie daran arbeiten sollte

@kulturmanager ok, letzte frage: twitterst du? ;-)
PX@KronbergAcademy nur heute ;-)

@kulturmanager dann bedanke ich mich besonders, dass wir twittern konnten, viel spaß bei der probe und viel erfolg für die zukunft
@spoxx Danke an alle Beteiligten für den interessanten #KAtalk !
PX@KronbergAcademy vielen Dank und vielleicht twittere ich irgendwann mal. War mir ein Vergnügen
@KronbergAcademy und schon ist sie wieder weg … Danke @kulturmanager für deine Zeit und deine Fragen
@typhäus Ich sage Danke :)
@kulturmanager und bei allen anderen bedanke ich mich fürs zuhören oder besser gesagt mitlesen ;-)
@KronbergAcademy und wer will, kann Peijun Xu mit dem Trio Lieto am 20. Februar in Neustadt live sehen und hören
@kulturmanager ich fand es recht interessant und habe bei der vorbereitung darauf viel gelernt :-)
@buchfieber #ff @kulturmanager zeigt, wie man Twitter zum Kommunikationsinstrument macht. #KAtalk : Gespräch mit einer Musikerin (@KronbergAcademy)
@klbkultur Dank an @KronbergAcademy und @kulturmanager für den heutigen #KAtalk. Wirklich interessantes Format! #twitter
@spoxx RT @klbkultur: Dank an @KronbergAcademy und @kulturmanager für den heutigen #KAtalk. Wirklich interessantes Format! #twitter

Vielen Dank an alle für das Interesse und die lobenden Worte. Fortsetzung folgt.

von Ulrike Schmid

KAtalk ¦ Christian Henner-Fehr trifft Peijun Xu

Dienstag, 8. Dezember 2009

Es ist wieder soweit: Am Mittwoch, dem 9. Dezember findet ab 14 Uhr (Dauer circa 30 Min) der mittlerweile vierte KAtalk statt.

Morgen treffen sich dann (virtuell) Christian Henner-Fehr  und Peijun Xu, die erst seit kurzer Zeit Junge Solistin des Studiengangs Kronberg Academy Master (M.Mus.) ist.

Christian Henner-Fehr ist nicht nur unser erster Follower bei Twitter, sondern er betreibt das wohl erfolgreichste deutschsprachige Blog zum Thema “Social Media für den Kunst- und Kulturbereich”, das Kulturmanagementblog,  und ist Mitorganisator der startconference

Was verbirgt sich hinter einem KAtalk?

Der KAtalk ist ein Gespräch zwischen einem unserer Twitter-Freunde und einem jungen Talent, das bei uns an einem der Kammermusikprojekte oder Meisterkurse teilnimmt oder – wie im heutige Fall – Junge Solistin des Kronberg Academy Masters ist.

Wie können Sie beim KAtalk dabei sein?

Der KAtalk findet innerhalb von Twitter statt. Christian Henner-Fehr alias @kulturmanager wird Peijun Xu Fragen stellen, die sie über unseren Account beantworten wird. Selbstverständlich dürfen auch dieses Mal wieder andere Follower Fragen an Peijun Xu richten. Bitte bei den Tweets den Zusatz “#KAtalk” nicht vergessen, damit die Tweets auf der Twitterwall sichtbar sind und damit wir es erneut in die Top-Themen-Liste schaffen.

Wenn Sie keinen Twitter-Account haben und dennoch das Gespräch verfolgen wollen, können Sie dies auf der eigens dafür eingerichteten Twitterwall tun. Achtung! Die Fragen und Antworten sind dort immer nur für kurze Zeit zu sehen.

Am Donnerstag wird es dann hier auf dem Blog wieder eine Zusammenfassung geben.

Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind!

Und hier finden Sie die Beiträge zu den vergangenen KAtalks.

von Ulrike Schmid

KAtalk am 2. Oktober ¦ Zusammenfassung

Freitag, 2. Oktober 2009

Für alle, die heute Vormittag nicht live dabei sein konnten, gibt es hier eine Zusammenfassung des Gesprächs von Hagen Kohn, Ernst Reijseger und Birgit Schmidt-Hurtienne vom Blog Auslassungspunkte – den Twittern besser bekannt als be_es_ha, die sich auch noch in das Gespräch eingebracht hat. Ernst Reijseger fand dabei klare Worte, wenn es um die Ausbildung von Musikern geht. Er hätte noch viel mehr zu erzählen gehabt – nur die angesetzten 30 Minuten waren leider viel zu schnell rum und er musste in die Probe.

VioWorld Herzliche Grüße aus Berlin! Ich freue mich, Sie kennenzulernen – wenn auch nur virtuell.
KronbergAcadem/E.Reijseger einen virtuellen Gruß zurück

VioWorld Sie geben zu Zeit Workshops an der Kronberg Academy. Wie ist die Atmosphäre?
KronbergAcadem/E.Reijseger es war nur ein Workshop. Leider, … Atmosphäre war sehr gut. Ich möchte gerne noch mehr Stunden geben. Erachte das für notwendig

VioWorld Worauf legen Sie besonderen Wert bei der Vermittlung von Musik? Was zählt heute für angehende Profimusiker?
KronbergAcadem/E.Reijseger Weniger Konkurrenz während der Studienzeit. Passion statt “Gymnastik”. Ein breit aufgestelltes musikalisches Weltbild

In puncto Cello gibt es für Studenten viel mehr Möglichkeiten, als das was angeboten wird. Alle lernen dasselbe
Studenten sind überfordert mit dem klassischen Standartrepertoire und haben keine Zeit für eigene Entwicklung und Ideen
Wenn wir ein Konservatorium als Unternehmen ansehen, ist der turn-over. D.h. 1% der Studenten bekommt als Musiker eine Anstellung

VioWorld Sie sind ja ein stilistisch äußerst vielseitiger Künstler – was halten Sie von der Unterscheidung in E- und U-Musik?
KronbergAcadem/E.Reijseger dieses Schubladendenken ist Blödsinn.

be_es_ha Hemmt “klassische” Ausbildung das Talent, zu Improvisieren? Sollte man nicht zuerst Improvisieren lernen? Aber wo?

KronbergAcadem/E.Reijseger ja, @be_es_ha es hemmt jetzt. Improvisation sollte schon längst Teil der Ausbildung sein; an den Musikhochschulen
be_es_ha Vielleicht besser schon an den Musikschulen, wo hoffentlich bald viele Ihrer Schüler die nächste Generation unterrichten

Nochmals vielen Dank an alle Beteiligten!

KAtalk ¦ Hagen Kohn trifft Ernst Reijseger

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Morgen (2. Okt.) ist es soweit. Zwischen 11.15 und 11.45 findet unser dritter KAtalk statt. Dieses Mal unterhalten sich (virtuell) Hagen Kohn und Ernst Reijseger.

Die Erfahrenen unter Ihnen wissen ja bereits, wie’s funktioniert. Für alle Neuhinzugekommenen hier noch einmal eine Erläuterung.

Was verbirgt sich hinter einem KAtalk?

Der KAtalk ist ein Gespräch zwischen einem unserer Twitter-Freunde und einem Cellisten, Bratscher oder Geiger, der in einer engen Beziehung zu uns steht. Im heutige Fall ist es Ernst Reijseger, der im Rahmen des Cello Festivals einen Workshop gegeben hat, in mehreren Konzerten als Solist auftritt und dessen Komposition am Sonntag uraufgeführt wird.

Wie können Sie beim KAtalk dabei sein?

Der KAtalk findet innerhalb von Twitter statt. Hagen Kohn wird Ernst Reijseger Fragen stellen, die er über unseren Account beantwortet. Selbstverständlich dürfen auch andere Follower Fragen an Ernst Reijseger richten. Wenn Sie keinen Twitter-Account haben und dennoch das Gespräch verfolgen wollen, können Sie dies auf der eigens dafür eingerichteten Twitterwall tun. Achtung! Die Fragen und Antworten sind dort immer nur für kurze Zeit zu sehen.

Falls eine Frage Ihrerseits unbeantwortet bleiben sollte, stellen Sie sie hier als Kommentar. Sie wird dann im Nachhinein beantwortet.

Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind!

von Ulrike Schmid

Cello Festival ¦ KAtalk ¦ Die Entscheidung ist gefallen

Dienstag, 29. September 2009

Zunächst vielen Dank an alle, die hier oder auf unserer Facebook-Fanseite kommentiert haben und somit den Gesprächspartner unseres nächsten KAtalks bestimmt haben. Die Wahl fiel auf  “den Erfinder” Ernst Reijseger.

Hagen Kohn, den Twitterern unter Ihnen als @VioWorld bekannt vom gleichnamigen Blog wird Ernst Reijseger befragen. Wann genau werden wir in Kürze bekannt geben. Doch soviel ist schon mal sicher – es wird noch in dieser Woche sein und auf keinen Fall am Sonntag. ;-)

Und wenn Sie selbst Fragen haben – nur zu …

von Ulrike Schmid

Cello Festival ¦ KAtalk ¦ Sie haben die Auswahl!

Mittwoch, 23. September 2009

Nur noch wenige Tage sind es bis zur Eröffnung des Cello Festivals mit einem Open-Air-Konzert auf dem Berliner Platz. Doch was wäre ein Cello Festival ohne KAtalk – nicht auszudenken. Da das Cello Festival etwas ganz besonderes ist, haben wir uns für die dritte Auflage des KAtalks (wenn Sie noch nicht wissen, was sich dahinter verbirgt hier die Erklärung) etwas Besonderes ausgedacht.

Dieses Mal dürfen Sie bestimmen, wer von unserer Seite der Gesprächspartner sein soll. Aufgrund der Fülle der Cellisten, die nach Kronberg kommen, haben wir eine kleine Vorauswahl getroffen. Vorab ausgewählt haben wir drei Vertreter der jüngeren Generation sowie zwei Weltstars.

Und diese Herren stehen zur Auswahl:

David Geringas David Geringas – der „Große“ Er zählt seit Jahren zu den ganz Großen seines Faches und wurde für seine Gesamtleistungen als Musiker und Botschafter des Kulturstaates Deutschland mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Ernst Reijseger Ernst Reijseger – der „Erfinder“. Der Jazz-Cellist hat seine ganz eigenen Spieltechniken entwickelt: Pizzicato-Techniken, die auf der Zupftechnik eines (Bass-) Gitarristen basieren, und rhythmische Strukturen, die von Schlagzeugern und Pianisten inspiriert sind.

Claudio  Bohorquez Claudio Bohórquez – der Aufreger. Der ehemalige Schüler von David Geringas und Boris Pergamenschikow wird von Dirigenten, Publikum, Veranstaltern und Kritikern gleichermaßen als eine der aufregendsten und faszinierendsten Musikerpersönlichkeiten seiner Generation gepriesen.

Lászlá Fenyö László Fenyö – der Entdecker. Ein sicheres Stilempfinden und eine enorme technische Brillanz zeichnen László Fenyös aus. Eine reiche Orchestererfahrung und Entdeckerfreude in selten gespielter Sololiteratur vervollständigen sein musikalisches Profil.

Danjulo Ishizaka Danjulo Ishizaka – der Techniker. Er ist phänomenal in seinem technischen Potenzial und begeistert sowohl Publikum als auch Kritiker mit spontaner Klangfarbenphantasie.


Wählen Sie, wer befragt werden soll. Begründen Sie in einem (kurzen) Kommentar unter diesen Beitrag Ihren Wunsch. Alle Kommentare, die bis Montag, den 28. September, 12 Uhr eingehen, werden berücksichtigt. Der Cellist, dessen Antworten, die meisten von Ihnen lesen wollen, wird nächste Woche von einem unserer Twitter-Follower befragt. Die genauen Daten – Tag, Uhrzeit und Name des Cellisten – geben wir rechtzeitig bekannt. Wie immer können Sie – falls Sie keinen Twitter-Account haben – die Unterhaltung über unsere Twitterwall verfolgen.

Wenn Sie selbst Fragen haben, geben Sie sie als Kommentar ein. Wir sammeln sie, leiten sie weiter und stellen die Antworten dann hier ein. Dazu ist es allerdings nötig, dass Sie unter Ihrem realen Namen die Fragen stellen.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

von Ulrike Schmid

KAtalk am 4. Juli ¦ Zusammenfassung

Sonntag, 5. Juli 2009

KAtalk: Julian und Ulrike Für alle, die gestern nicht live dabei sein konnten gibt es hier eine Zusammenfassung des Gesprächs von Julian, Alex und Christian (besser bekannt als @NGC6544), der sich ebenfalls in den KAtalk eingebracht hat. Es war erneut super spannend und interessant. Es ging u. a. um Julians Beziehung zur Kronberg Academy, sein Musikerleben, um Bach und Dutilleux und einiges andere mehr. Lesen Sie selbst …

probefahrer: Hi julian, ich bin Alex, @kronbergacademy und durch @philharmoniker auf den klassikgeschmack gekommen
probefahrer Julian, @UlrikeSchmid kündigte Dich als Jungen Solisten an. Was heißt das genau?
probefahrer: An die Mitleser: Julian Steckel ist Junger Cello Solist und grad an der KA,wenn Ihr fragen an ihn habt raus damit @kronbergacademy und mich
probefahrer: Für die #KAtalk Mitleser – hier Julian Steckel in Aktion www.youtube.com
KronbergAcademy: Hi Alex, das hier ist meine erste Twitter- Erfahrung, bin gespannt!
KronbergAcademy: Das ist eine schon ziemlich genaue Beschreibung ;-) ich bin also 1. – noch- jung und werde 2. von der KA als Solist gefördert
KronbergAcademy: Soll heißen, die KA unterstützt durch verschiedene Aktivitäten, wie Meisterkurse, Konzertvermittlung etc gezielt junge Musiker
probefahrer der meisterkurs ist also so etwas wie ein Stipendium?
KronbergAcademy: In gewisser Weise ist das so- der Studiengang/ die Meisterkurse für die Stundenten sind vollfinanziert

NGC6544@KronbergAcademy: Wünsche schon mal viel Erfolg beim heutigen Konzert und frage mich gerade, wer Henri Dutilleux ist. :-)
KronbergAcademy: Henri Dutilleux ist ein französischer, noch lebender Komponist, und dieses Stück ist für Rostropowitsch geschrieben

probefahrer: Ah,Verstehe. Wie lange geht so ein Meisterkurs denn und wie sieht der Unterricht aus
KronbergAcademy: Für die Studenten der KA meistens ein verlängertes Wochende- Unterricht wird einzeln erteilt, wobei die Kollegen zuhören

KronbergAcademy: Dutilleux benutzt die Technik der Scordatur- die beiden unteren Saiten sind verstimmt, was spannende Klangeffekte hervorruft
probefahrer: Ist das mit den verstimmten seiten so ähnlich wie mit einer offenen Stimmung für Gitarren? Vgl.Keith Richards
NGC6544 Ich hätte jetzt eher so die Richtung Satie vermutet – der Titel klingt eher danach. ;-)
KronbergAcademy: Gute Frage- was ist das?

probefahrer: Oh. Ein Wochende?Ist das dann Dein erster Meisterkurs?Oder hast Du schon an anderen Projekten der KA teilgenommen?

KronbergAcademy: Der Titel bezieht sich auf den Mäzen Paul Sacher, der für Rostropowitsch verschiedenen Komponisten Kompositionsaufträge erteilt hat [Erklärung US: Titel bezog sich auf das Konzert, das Julian danach gegeben hat. Henri Dutilleux, Trois strophes sur le nom de Paul Sacher)

KronbergAcademy: Ich nehme, seit ich 15 bin, an ungefähr allen Aktivitäten der KA teil :-)

probefahrer: die tiefe e_saite wird runter gestimmt auf D und dann kannst du mit einem barrè einen kompletten DUR-Akkord greifen

KronbergAcademy: Z.B. “Mit Musik miteinander”, wo Solisten der KA ganz jungen Preisträgern Unterricht geben und mit ihnen musizieren

KronbergAcademy: Verstehe- Danke für die Erklärung! Beim Cello ist’s ähnlich, nur ohne Barré

probefahrer: Hehe,alter hase eben Ulrike meinte,gleich hast Du Dein Konzert und probst gleich zum ersten mal mit der Pianistin?
KronbergAcademy: Stimmt! Cool bleiben…vor allem bei den Temperaturen hier! Das wird eine heiße Stunde
probefahrer: Ist so eine kurzfristige Probe die Regel? stelle ich mir irre stressig vor,oder gehört das mit zum Profimusikerjob
KronbergAcademy: Aber sowohl Yumiko als auch ich haben die Stücke schon ein paar Mal gespielt;-)

NGC6544 Entspricht das Konzertprogramm heute deinen musikalischen Präferenzen oder spielst du dann doch lieber Bach? ;-)

probefahrer: Wie oft hast Du denn öffentliche Auftritte? Und dann immer als Solist oder auch in Orchestern?
KronbergAcademy: Gehört dazu. Wenn man aber eine großes Programm vorstellt oder z.B. aufgenommen wird, trifft man sich aber besser früher
KronbergAcademy: Zurzeit sind es ca 50 Konzerte pro Jahr, aber ich zähle nicht genau
probefahrer:
Puh!Also gut 1 Konzert die Woche!Krass.Wo hast Du schon überall gespielt? Was war so das coolste Konzert?
KronbergAcademy: Und ich spiele zum Glück nicht nur als Solist, sondern oft mit Kollegen Kammermusik- da ist man dann auch nicht allein unterwegs…

KronbergAcademy: Bach liebe ich sehr, aber ich spiele es nicht ausschließlich!
NGC6544: Wobei der Debussy ja wohl auch nicht gerade einfach ist… (Erklärung US: Auch Debussy stand auf dem Konzertprogramm)

KronbergAcademy: Bielefeld!! :-) Im Ernst, die Oetkerhalle klingt phantastisch!

NGC6544: Ich meinte auch eher ob deine Favoriten mehr im Barock oder in der Klassik oder Romantik oder Moderne liegen. :-)

probefahrer: WOW! Du warst schon in #Bielefeld in der Oetkerhalle! Sag das nächste mal bescheid :-) KronbergAcademy: Klar! War gerade im April, glaube ich, da
NGC6544: Dann warte mal ab bis du in der Mercatorhalle in Duisburg spielst. ;-) [Erklärung US: NGC6544 gehört zum Web-Team der Duisburger Philharmoniker]

probefahrer: Oh #Bach ist großartig! und um mal DNA zu zitieren: “die brandenburgiischen schrieb er als er glücklich war” :)

KronbergAcademy @NGC6544: Da habe ich übrigens Verbindungen- kenne Siggi Rivinius
probefahrer: Mal ne persönliche Frage: Hörst Du nur Klassik privat? Oder welche Pop-Stile magst Du? Apocalyptica sogar? ;)
KronbergAcademy: Ich höre vor allem Jazz, aber sonst auch alles was gut ist
probefahrer: Gibt es auch Leute,die Jazz auf dem Cello spielen? Wie bist Du eigentlich zum Instrument gekommen?
KronbergAcademy: Gibt es eher unter den Geigern – aber beim nächsten Cellofestival wird Lars Danielsson spielen, der macht echten Jazz
KronbergAcademy @probefahrer: Und wie bist Du aufs Cello gekommen?
probefahrer: Ich habe nach dem Gitarrenunterricht mal bei ner Freundin eine Bratsche ausprobiert,bin seitdem Streicherbegeistert
KronbergAcademy: Meine Eltern sind Musiker, und ein Cello fehlte noch…jedenfalls wollte ich dann mit 3 Jahren anfangen
probefahrer: habe selber noch nie Cello gespielt.Nur Geige und Bratsche einige Male eben.Großartiges Gefühl wenn da Ton kommt
KronbergAcademy: www.bratscherwitze.de ;-) muss jetzt leider los zur Probe! Hast Du noch eine Frage?
probefahrer: mit 3 angefangen? Da war dsa Instrument größer als Du,oder? :) Meinste es macht mit 35 noch Sinn anzufangen?
probefahrer: Es reizt mich ja schon sehr.helfen woohl Gitarrekenntnisse?
probefahrer: bist Du heute abend bei dem mkonzert? Dann auf nen Drink? ToiToiToi für Dein Konzert und Danke für den
KronbergAcademy: Weiß ich nicht… aber es wird wohl auch nichts schaden!
KronbergAcademy: Muss echt los… viel Spaß heute beim Konzert! Bin dann leider schon weg. Die Pianistin ruft! Vielen Dank für den Talk
probefahrer: Danke auch. Hat Spaß gemacht. Vielleicht ein bißchen kurz ;) Grüße an die Dame an den Tasten unbekannterweise

Nochmals vielen Dank an die Herren, dass sie sich die Zeit genommen haben!

von Ulrike Schmid

KAtalk ¦ Das Resümee

Samstag, 2. Mai 2009

Donnerstag, 30. April kurz vor halb fünf: Die Spannung steigt, denn es steht eine Premiere an – sowohl für mich als auch für Sebastian Casleanu. Für ihn war es die erste Begegnung mit Twitter für mich der 1. KAtalk.


Foto: Copyright Nicole Gerster

Und er lief gut – der erste KAtalk – wir waren auf Platz 2 der Twitter-Topthemen am Donnerstag. ;-)) Wir hatten mit Matthias Bruns, Stimmführer 2. Geige bei den Duisburger Philharmoniker, und dem dahinterstehenden Web-Team auch einen tollen Partner.

Von unserer Seite war der 22jährige Sebastian Casleanu, der derzeit bei uns als aktiver Teilnehmer an den Geigen Meisterkurse teilnimmt und Meisterkurse bei Mauricio Fuks erhält.

Ursprünglich war angedacht, dass sich Sebastian und Matthias gegenseitig befragen sollten, doch schon nach kürzester Zeit haben sich verschiedene Follower eingebracht und Fragen gestellt. Dadurch bekam das Gespräch eine ganz schöne Dynamik und Sebastian musste sich beeilen alle Fragen zu beantworten. (Falls wir eine übersehen haben, bitte sehen Sie es uns nach und stellen Sie sie hier als Kommentar). Ich fand es übrigens sehr gut, dass sich Follower aktiv in das Gespräch eingemischt haben.

Und hier sind einige der Fragen und Antworten:

MB@Philharmoniker Ist das dein erster Meisterkurs?
SC@KronbergAcademy Nein nicht mein erster, schon einige mitgemacht! Bei Bron, Munteanu, Andrievski zum Beispiel.
Hier ist halt das besondere das wirklich sehr verschiedene Geigenschulen und Arten zu unterrichten hier vertreten sind.
So kann man sehr vielseitig lernen nicht nur durch den Unterricht sondern auch beim zuhoeren wenn mit anderen Geigern gearbeitet wird

MB@Philharmoniker Wirst du bei allen anwesenden Professoren waehrend des Meisterkurses unterrichtet?
SC@KronbergAcademy Nein Unterricht bekommt man nur bei einem Dozenten. Man lernt auch durch zuhoeren bei den anderen Dozenten sehr viel

@Kulturmanager mich wuerde interessieren, was das besondere an einem meisterkurs ist? intensitaet? atmosphaere? gruppe?
MB@PhilharmonikeDas besondere ist das geballte Lernen. Man ist eine Woche nur mit absoluten Experten im musikalischem Raum
SC@KronbergAcademy insgesamt bekommen wir zwei Unterrichtsstunden waehrend dieses Meisterkurses und natuerlich Abends sind auch die Konzerte

@einfallsreich dann frage ich auch mal: was ist der Kern der Vermittlung bei einem Meisterkurs: Technik lernen, Leidenschaft, Austausch?
SC@KronbergAcademy Es wird uns auch Technik beigebracht aber alles immer im Prisma der Musik eben die verschiedenen herangehensweisen sind besonders

MB@Philharmoniker In welche Richtung willst du nach Studium gehen? Solist? Orchester? Kammermusik?
SC@KronbergAcademy Ich habe mich noch nicht festgelegt…ich nehme an Wettbewerben teil (international), habe ein Quartett, ein Trio.
Orchester ist an der Hochschule obligatorisch – mein Vater ist auch Orchestermusiker ;)

@Kulturmanager wie kommt man denn in einen meisterkurs? bewerbung?
MB@Philharmoniker Jeder kann daran teilnehmen. Manchmal muss Musikprobe geliefert werden
SC@KronbergAcademy Man meldet sich an und muss dann vorspielen, die Dozenten entscheiden, ob man als Aktiver teilnehmen darf Spielst du schon in Orchestern neben Studiums?

MB@Philharmoniker Wie sieht der Tag @KronbergAcademy Meisterkursen aus?
SC@KronbergAcademy ueben, Zuhoeren, Unterricht, twittern ;-)

Mir hat dieser erste Talk viel Vergnügen bereitet und es hat mich gefreut, dass wir dadurch Einblick in unsere Arbeit – die Förderung junger Musikertalent – geben konnten.

Ein ganz großes Dankeschön an Sebastian, Matthias und natürlich das Webteam der Duisburger Philharmoniker, die fleißig Hintergrundinfos eingestreut habe und den KAtalk insgesamt toll unterstützt haben.

Aufgrund dieser ersten Erfahrung wird aus dem KAtalk eine Serie, die in unregelmäßigen Abständen stattfinden wird und sich auch nicht zwingend nur auf den Austausch zwischen Musikern beschränken muss. Als nächsten Termin haben wir Ende Mai ins Auge gefasst. Dort findet unser Projekt Mit Musik – Miteinander statt und wir haben drei junge talentierte Musiker als Dozenten zu Gast …

Ulrike Schmid

KAtalk ¦ Violinist der Duisburger Philharmoniker trifft Teilnehmer der Geigen Meisterkurse

Donnerstag, 30. April 2009

Heute Nachmittag, genauer gesagt in einer Stunde starten wir mit unserer Serie KAtalk. Entstanden ist die Idee, einen KAtalk zu initiieren während meines Besuchs beim Webteam der
Duisburger Philharmoniker im Rahmen von web@classic. Für Frank und mich war relativ schnell klar, dass wir als Vorreiter von Musikinstitutionen im Web 2.0 gemeinsame Projekte realisieren wollen und so entstand die Idee des KAtalks.

Was verbirgt sich hinter einem KAtalk?
Der KAtalk ist ein Gespräch zwischen einem jungen Talent, das bei uns an einem der Kammermusikprojekte oder an einem Meisterkurse teilnimmt und einem erfahrenen, mitten im Berufsleben stehenden, Geiger, Bratscher oder Cellisten. Angedacht ist, dass wir diese KAtalks in unregelmäßigen Abständen mit verschiedenen Orchestern, Streich- oder Klaviertrios etc. fortsetzen.

Da bei uns derzeit die Geigen Meisterkurse stattfinden wird sich heute Nachmittag (30. April) der 22jährige Sebastian Casleanu zwischen 16.30 und 17.00 Uhr den Fragen von Matthias Bruns, Stimmführer 2. Violine bei den Duisburger Philharmonikern, stellen.
Sebastian Casleanu studiert an der Hochschule für Musik in Köln, hat bereits an verschiedenen nationalen und internationalen Wettbewerben teilgenommen und ist Preisträger bei “Jugend musiziert”. Bei uns erhält er derzeit als aktiver Teilnehmer einen Geigen Meisterkurs bei Mauricio Fuks.

Wie läuft der KAtalk ab?
Der KAtalk findet innerhalb von Twitter statt, kann aber auch über die eigens für diese Aktion eingerichtete Twitterwall von Nicht-Twitterern verfolgt werden. Beide Musiker werden die Accounts “ihrer” Institution verwenden und die Fragen bzw. Antworten mit dem Hashtag #KAtalk ergänzen. Im Anschluss an das zirka 15minütige Gespräch stehen beide Musiker für Fragen des Auditoriums zur Verfügung.
Ich freue mich ganz besonders, dass ein Ensemblemitglied der Duisburger Philharmoniker den Anfang macht und hoffe, dass wir noch viele gemeinsame Projekte, ob in der realen oder der virtuellen Welt, durchführen werden.  Weitere Ideen haben wir ja bereits …

Ulrike Schmid



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